Mit diesen grundsätzlichen Fragestellungen werden heutzutage mehr als je zuvor sowohl Eltern und Pädagog_innen als auch Lehrende der Pädagogischen Hochschulen konfrontiert. Die vermutlich sekundäre Frage des Populismus als marginales Phänomen des politischen und institutionellen Lebens wandelt sich unter dem wachsenden Druck der antidemokratischen und diversitätsfeindlichen Kräfte in eine Frage, die das Wesen ihres Berufs selbst sowie ihres Bildungsauftrags angeht. In Hinblick auf diese soziopolitischen Entwicklungen und das Selbstbild von Diversitätspädagogik als handlungsbezogene Wissenschaft muss es für ein Kompetenzzentrum für Diversitätspädagogik an einer Pädagogischen Hochschule ein zentrales Anliegen sein, Nationalpopulismus und seine Auswirkungen auf den Bildungsbereich wissenschaftlich zu untersuchen. Dabei sollen im Zusammenhang mit Nationalpopulismus historische, politische, bildungssoziologische bzw. bildungswissenschaftliche länderspezifische und auch Medienbezogene Inhalte mit dem Themenfeld Bildung verknüpft und diskutiert werden.
Auf diese Weise möchten wir internationale Forschungsergebnisse zum Thema „Nationalpopulismus und Bildung“ austauschen und sammeln. Die durch diesen Wissensaustausch entstehende Publikation soll Anregungen für den Bildungssektor insgesamt bieten.
This project follows previous experience related to games and education like the CHAMPS Erasmus+Project, 2017-2019. We are using a simple Chess/Checkers board, but are introducing a broad range of simple ludic activities to teach games that offer great depth. Our goal is to empower children to discover patterns and possible strategies by themselves. These games can be played with simple materials and, in some cases, even with just pen and paper, which makes them ideal to be explored in the classroom and at home.
Take Slimetrail as an example (you can play it on the left). Two players take turns moving the same piece (here in purple). A move is to an orthogonally or diagonally adjacent square that has not been occupied before. Whoever brings the piece to his or her corner, wins. If you cannot play, because it is your turn and the piece is blocked, you lose.
8×8 has started on 16 September 2019. The project is coordinated by the Portuguese mathematics association Ludus. The partners are the Haus der Mathematik at the University College of Teacher Education Vienna, the regional school administration Académie de Créteil near Paris, and the education and training consultancy ChessPlus in London.
Through feedback based on classroom observation and the response from teachers, we are researching how to best use these games. We are also developing a manual and training for primary school teachers. These will result in two documents which will be freely available for download (you can find a preselection of rules below). You can help us by spreading and using these games!
Die Ergebnisse aus Phase A belegen erstens, dass zwischen Selbstwirksamkeit und Lehrer-Selbstwirksamkeit statistisch relevante Zusammenhänge bestehen. Zweitens haben, bezogen auf die Selbsteinschätzungen, Selbstwirksamkeit und Lehrer-Selbstwirksamkeit Einfluss auf eine erfolgreiche Klassenführung. Andererseits wird dieser Einfluss durch die Fremdeinschätzungen (externe EvaluatorInnen) in Phase A nicht bestätigt (Seethaler, 2012; 2017). Ziel der Untersuchung in Phase B ist es, zu überprüfen, inwieweit sich die Merkmale Selbstwirksamkeit, Lehrer-Selbstwirksamkeit sowie weitere Persönlichkeitsmerkmale in den ersten Berufsjahren verändert haben und welchen Einfluss diese Dispositionen im Berufsfeld auf eine erfolgreiche Klassenführung (Selbst- und Fremdeinschätzungen) ausüben. Zusätzlich wird, um die Parameter erfolgreicher Klassenführung noch stärker zu differenzieren, das „Pädagogische Unterrichtswissen” (PUW – König & Blömeke, 2010) sowie das „Lehrerwissen über Klassenführung“ (Kurz & Lenske, 2016) erhoben, um zu beforschen, inwieweit dieses die Klassenführungsqualitäten in der Selbst- und Fremdeinschätzung mittels Linzer Diagnosebogen zur Klassenführung (LDK) (Mayr, Eder, Fartacek & Lenske, 2013) beeinflusst. Dazu werden wieder, neben den Selbsteinschätzungen, für die Fremdeinschätzungen zur Klassenführung die SchülerInnen einbezogen. Des Weiteren ist es Ziel, qualitativ zu erheben, wie die Inhalte und die Qualität des Lehramtsstudiums seitens der Befragten retrospektiv bewertet werden und welche Parameter für die Entwicklung ihrer Klassenführungsqualitäten verantwortlich gemacht werden können.
Das Projekt „Validierung Eignungsverfahren II (VAEV II)” bezieht sich auf Phase B (2017-2022), in welcher die Probandinnen und Probanden aus Phase A (2010-2015) mit Studienbeginn 2010/11 (N=314) weiterführend im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit als Lehrperson wissenschaftlich begleitet werden. Die Ergebnisse aus Phase A (Lehramtsausbildungszeit 2010-2015) belegen dem eingesetzten Aufnahmeverfahren eine zufriedenstellende Prädiktorqualität. Nun wird untersucht, inwieweit diese Ergebnisse auch für die Bewährung im Berufsfeld Gültigkeit haben. Das dahinterliegende Untersuchungsdesign umfasst zum einen die Daten aus Phase A zum anderen werden erneute Erhebungen zu zwei Messzeitpunkten (2017 und 2020) mit je neun Instrumenten durchgeführt. Des Weiteren wird mit Hilfe einer qualitativen Untersuchungsmethode erhoben, auf welche Kriterien die ehemaligen Lehramtsstudierenden retrospektiv ihre Entwicklung im erfolgreichen pädagogischen Handeln zurückführen. Die Ergebnisse aus dieser Studie ermöglichen durch das längsschnittliche Design, welches die gesamte Studienzeit als auch eine mehrjährige Berufserfahrung umfasst, entsprechende Rückschlüsse auf die Prädiktorqualität des Aufnahmeverfahrens sowie auf die Qualität der Ausbildung hinsichtlich der Berufswährung. Dementsprechend werden neben den Selbsteinschätzungen wiederum Fremdeinschätzungen zur Erfassung des erfolgreichen pädagogischen Handelns in die Untersuchung aufgenommen.