Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Projektleitung intern
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Geier, Gerald; Mag. BSc. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
PATEL, Krishan Mohan; Mag.techn. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Robinig, Wolfgang; Mag. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Ebner, Martin; / Technische Universität Graz
Slany, Wolfgang; / Technische Universität Graz
Steinbauer, Gerald; / Technische Universität Graz
Kooperationspartner
Technische Universität Graz
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Die digitale Transformation verändert die Wirtschaft, die Gesellschaft und den privaten Bereich massiv und nachhaltig. Die Informatik spielt dabei eine zentrale Rolle, von der digitalen Grundbildung über die universitäre Forschung bis zur angewandten Entwicklung von Werkzeugen und Prozessen. Informatik ist eine transdisziplinäre Wissenschaft, die viele Lebensbereiche berührt und die Gesellschaft in wichtigen Themen wie z.B. dem Klimaschutz technologisch unterstützt. Für die gesellschaftliche und ökonomische Teilhabe junger Menschen ist fundiertes Wissen über Informatik entscheidend. Dabei ist der formelle Informatikunterricht in Schulen von wesentlicher Bedeutung. Die gemeinsame Vision der beteiligten Forscher:innen ist es, einen modernen zeitgemäßen Informatikunterricht, inklusive und im Besonderen auch im neuen Pflichtfach der “Digitalen Grundbildung”, zu ermöglichen.
Um einen modernen, zeitgemäßen und kompetenzorientierten Informatikunterricht, einschließlich digitaler Grundbildung, zu ermöglichen, sind motivierte und hervorragend ausgebildete Lehrer:innen der zentrale Schlüssel. Dafür ist ein Empowerment der Lehrer:innen notwendig, welches ihnen das nötige methodische, didaktische, fachliche, organisatorische und technologische Rüstzeug zur Verfügung stellt. Auch wenn in den letzten Jahren in diesen Bereichen viele Initiativen entstanden sind, wurden viele Konzepte und Methoden ohne fundierten methodischen Unterbau entwickelt und deren Wirkung kaum wissenschaftlich evaluiert.
Die Grundlagen für das angesprochene Empowerment berühren viele Disziplinen, von der Psychologie über die Didaktik bis zur Informatik. Um signifikante Ergebnisse zu erzielen, konzentriert sich das vorliegende Doktoratsprogramm auf drei essentielle Forschungsthemen: (1) Künstliche Intelligenz als Unterrichtsthema und wie es altersgerecht (“vertikal”) unterrichtet werden kann, (2) die Verbesserung der Qualität und Verfügbarkeit des Unterrichts durch auf künstlicher Intelligenz basierende multimodale Tutorsysteme und (3) innovativer Unterricht mit fundierten Konzepten zum Distance Learning und modernen OER Lehr- und Lernunterlagen. Der zentrale Wert des Programms liegt in der Kombination der informatischen Expertise der TU Graz mit der Sicherstellung der Praxistauglichkeit und schulischen Erprobung durch die PH Steiermark.
Die Forschungsdesigns werden entsprechend dem Unterrichtssetting gewählt und kombinieren pädagogische und informatische Vorgehensweisen auf neue und effiziente Weise. So kommen qualitative und quantitative Methoden der empirischen Bildungsforschung ebenso zur Anwendung wie Prototyping oder agile Softwareentwicklung. Dabei kann die Entwicklung von eigenen Forschungsdesigns und -methoden notwendig sein. Die geplante Dauer des Doktoratsprogramms erlaubt es, diverse Fragestellungen zum Kompetenz- und Wissenserwerb longitudinal begleitend zu erforschen und die Ergebnisse direkt in die Lehrerfortbildung zu transportieren, um das bestehende Personal zeitnah weiterzubilden. Während des Doktoratsprogramms werden Chancen, Schwachstellen und Herausforderungen systematisch analysiert, methodisch abgesicherte Konzepte entwickelt, wissenschaftlich fundiert evaluiert und als Open-Access publiziert. Damit können eine signifikante Steigerung der informatischen Bildung in Österreich erreicht und Wissens- sowie Wissenschaftsgrundlagen für die Bildungspolitik und Bildungspraxis in Österreich geschaffen werden.
Beschreibung (engl.)
The digital transformation is massively and sustainably changing the economy, society and the private sector. Computer science plays a central role in this, from basic digital education and university research to the applied development of tools and processes. Computer science is a transdisciplinary science that touches many areas of life and provides technological support to society in important topics such as climate protection. Sound knowledge of computer science is crucial for young people’s social and economic participation. Formal computer science teaching in schools is essential in this regard. The common vision of the researchers involved is to enable modern, up-to-date computer science teaching, including and in particular also in the new compulsory subject of „digital basic education“.
In order to enable modern, up-to-date and competence-oriented computer science teaching, including digital basic education, motivated and excellently trained teachers are the central key. This requires the empowerment of teachers, which provides them with the necessary methodological, didactic, professional, organisational and technological tools. Even though many initiatives have emerged in these areas in recent years, many concepts and methods have been developed without a sound methodological foundation and their impact has hardly been scientifically evaluated.
The foundations for empowerment touch on many disciplines, from psychology to didactics to computer science. In order to achieve significant results, this doctoral programme focuses on three essential research topics: (1) artificial intelligence as a teaching topic and how it can be taught in an age-appropriate („vertical“) way, (2) improving the quality and availability of teaching through artificial intelligence-based multimodal tutoring systems, and (3) innovative teaching with sound concepts on distance learning and modern OER teaching and learning materials. The central value of the programme lies in the combination of the informatics expertise of Graz University of Technology with the assurance of practical suitability and school-based testing by the PH Steiermark.
The research designs are chosen according to the teaching setting and combine pedagogical and informatics approaches in new and efficient ways. Thus, qualitative and quantitative methods of empirical educational research are applied as well as prototyping or agile software development. The development of own research designs and methods may be necessary. The planned duration of the doctoral programme makes it possible to research diverse questions on competence and knowledge acquisition longitudinally and to transport the results directly into teacher training in order to further train existing staff in a timely manner. During the doctoral programme, opportunities, weaknesses and challenges are systematically analysed, methodologically sound concepts developed, scientifically evaluated and published as open access. In this way, a significant increase in informatics education in Austria can be achieved and knowledge and scientific foundations for educational policy and educational practice in Austria can be created.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Tippl, Heinrich; MEd Mag. Dr.
Projektleitung intern
Tippl, Heinrich; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hirschberger, Marion; Mag.
Kasakow, Barbara;
Legath, Harald; Dir.
Leik, Oliver;
Weiß, Andrea; MA
Zechner, Kerstin; BA
Kooperationspartner
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
BISI – Bildungsinitiative für Sport und Inklusion, Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit von Bildung, Sport und Inklusion
Landesschulrat für Steiermark Sportliche Wettkämpfe
Special Olympics Österreich Behindertensportverein
Laufzeit
2007 – 2011
Beschreibung
Durch Ressourcenmangel für Integrationsstunden im Sport einerseits und durch motorische Handicaps bei Integrationskindern andererseits sind die Möglichkeiten und auch die Bereitschaft von Schüler/innen mit besonderen Bedürfnissen am Sportunterricht teilzunehmen oft stark eingeschränkt. Deshalb wurden in diesem Projekt sportliche Aktivitäten zur sozialen Integration im schulischen und außerschulischen Bereich hinsichtlich hemmender und förderlicher Faktoren untersucht und Best Practice Beispiele identifiziert und dokumentiert. Ziel war die Erstellung von Fallbeispielen über inklusiven Sportunterricht sowie die analytische Dokumentation von Instruktionsmaterialien, Anregungen und Regelwerke von Inklusionssport für Lehrer/innen, Trainer/innen und Eltern.

Forschungsleitende Fragen: Können Inklusionssportaktivitäten die soziale Integration für Schüler/innen mit besonderen Bedürfnissen in der Schule und im außerschulischen Bereich befördern? Welche hemmenden und förderlichen Faktoren treten bei der Implementierung des Modells für Integrationssport in Schulen auf? Welche Maßnahmen tragen zur erfolgreichen Implementierung in Schulen bei? Welche Auswirkungen haben vermehrte Sportaktivitäten von Schüler/innen mit besonderen Bedürfnissen in inklusiven Klassen/Schulen auf ihr eigenes Verhalten bzw. auf ihr Umfeld? Welche Supportmaßnahmen müssen weiterentwickelt werden?

Die Ergebnisse der Fallstudien und Befragungen belegen, seitens der Schüler/innen mit und ohne spezielle Bedürfnisse dass großes Interesse für derartige inklusive Sportaktivitäten vorhanden ist, die soziale Integration in Integrationsklassen oder integrativen Sportgruppen sehr hoch ist und vereinzelt auch in Spezialformen wie Klassen mit sportlichem Schwerpunkt und ein gemeinsames Training für alle Schülerinnen wie auch die Teilnahme an Integrationssportwettkämpfe möglich ist. Seit Projektbeginn wurden in der Steiermark insgesamt 15 inklusive Sportveranstaltungen durchgeführt, an denen ca. 2500 Schüler/innen mit ihren Lehrer/innen teilnahmen. Zur Unterstützung wurde ein Dienstposten zur Unterstützung und Durchführung des gemeinsamen inklusiven Sportunterrichts an steirischen Schulen geschaffen.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Harather, Karin; / Technische Universität Wien
Projektleitung intern
Starzacher, Marion; HS-Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Holzer-Kernbichler, Monika; / Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Kooperationspartner
Technische Universität Wien
Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Es geht um Entwicklung und Durchführung von Test-Settings für neue Unterrichtspraktiken, Lehr- und Lernmethoden außerhalb der Schulräumlichkeiten (sowohl im Grätzl-Stadtraum als auch im GRÄTZL-Labor) sowie um das Entwickeln und Erproben von Nachmittagsbetreuungsangeboten und -formaten, deren Durchführung in den bestehenden Schulräumlichkeiten nicht möglich ist.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gastager, Angela; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hagenauer, Gerda; Univ. Prof.in Mag.a Dr.in / Paris Lodron Universität Salzburg
Kooperationspartner
Paris Lodron Universität Salzburg – School of Education
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
In der Studie geht es um die theoretische und empirische Untersuchung zentraler Konstruktbereiche der Entwicklung und Stärkung professioneller Handlungskompetenzfacetten von Lehrpersonen. Diese Facetten gilt es in der Ausbildung der Lehramtsstudierenden in besonderer Weise zu entwickeln, zu fördern und zu stärken. Die zentrale Forschungsfrage beinhaltet die Evaluation eines kooperativen Lehr-Lernkonzeptes: Welche Effekte werden durch ein kooperatives hochschuldidaktisches Kurskonzept dermbildungswissenschaftlichen Studien in der Ausbildung von LA-Studierenden bezüglich der Offenheit gegenüber bildungswissenschaftlichen Theorien (BWT) und positiven Emotionen erzielt? Es ist geplant, in Kursen der BW-Studien des Bachelorstudiums des österreichischen Hochschulverbundes Süd-Ost ein kooperatives Kurssetting zur Förderung der Offenheit gegenüber den BWT und der sozio-emotionalen Handlungskompetenzen der LA-Studierenden zu entwickeln, begleitend zu beforschen und zu evaluieren. Anzunehmen ist, dass eine Offenheit gegenüber BWT dann begünstigt wird, wenn es gelingt, dass Studierende in der theoriegeleiteten Reflexion ihrer (schul-)praktischen Erfahrungen positive Emotionen erleben. Menschen, die positive Emotionen erleben, denken holistischer, können leichter kreative und innovative Handlungen umsetzen, und auch positive Sozialbeziehungen werden begünstigt. Die förderliche Wirkung von positiven Emotionen für die Lernerfahrungen beim Unterrichten im Schulpraktikum wurde wiederholt bestätigt. Allerdings fehlen bisher Forschungsarbeiten, die sich mit den Emotionen von Studierenden, die im Umgang mit den BWT zur Reflexion praktischen Handelns erlebt werden, beschäftigen. Zur Befundlage der Entwicklung sozialer Kompetenzen von LA-Studierenden im Studium lässt sich in verschiedenen Belegen zeigen, dass angehende Lehrpersonen im Laufe ihres Studiums in den Bereichen Führungsfähigkeit, Selbstständigkeit, Kooperationsfähigkeit, situationsgerechtes Auftreten, Verantwortungsbewusstsein und Kritikfähigkeit einen Kompetenzzuwachs erleben. Weiters ist belegt, dass gerade in der ersten Phase der Lehrerbildung in besonderer Weise entwickelnde Bereiche folgende sind: die Konfliktfähigkeit, die Sozialkompetenz allgemein bei angehenden männlichen Lehrkräften im Umgang mit Empfindlichkeit bei sozialer Frustration vor allem bei weiblichen Studierenden. Die bisher recherchierte Befundlage verdeutlicht das große Potenzial der Lehrer*innenausbildung, Studierende bei der Erweiterung ihrer sozialen Kompetenzen zu fördern und zu unterstützen. Hier setzt das vorliegend angedachte Projekt an. In der Studie soll es darum gehen, kooperative Lernumgebungen für LA-Studierende zu entwickeln und auf deren Wirksamkeit hinsichtlich der Entwicklungsfortschritte zur Offenheit gegenüber den BWT und den sozial-emotionalen Kompetenzen zu untersuchen. Bei der Planung derartiger Lernarrangements sind unterschiedliche weitere Aspekte, beispielsweise auch emotionale, zu berücksichtigen. Für die Prüfung der Fragestellung ist gesamt über vier Studiensemester hinweg bei etwa 280 teilnehmenden LA-Studierenden eine Erhebung mit einem quantitativen Online-Fragebogen und der Erfassung und Analyse der Subjektiven Theorien der teilnehmenden LA-Studierenden (N=14) geplant: zunächst mit Entwicklung und Vortestung des Fragebogeninstruments, sowie für die Erprobung der Intervention über ein Semester; infolge finden in weiteren drei Semestern Testphasen statt. Aufgrund der Datenanalysen, die es u.a. ermöglichen, verschiedenen Validitätskriterien durch die Verwendung zweier unterschiedlicher Methoden zu genügen, werden Erkenntnisse für die Erhöhung der Qualität des kooperativen hochschuldidaktischen Lehr-Lern-Settings in einer sinnvollen Prüfung der Ergebnisse zu den interessierenden Hauptdimensionen der Offenheit gegenüber den BWT und den positiven Emotionen erwartet und veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
Anmerkung zu Projektleitung:
Projektleitung 1.9.2023-28.2.2025: HS-Prof. Mag. Dr. Angela Gastager,
Projektleitung 1.3.2025-30.9.2026: HS-Prof. Mag. Dr. Daniela Moser
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Taucher, Viktoria; MA Mag. BA.
Projektleitung intern
Taucher, Viktoria; MA Mag. BA. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Bedeutung des
Mediums Textil in Bezug zum menschlichen Körper. Diese Beziehung zwischen
Mensch und Textil soll im gesellschaftlichen sowie im künstlerischen Kontext
untersucht werden.
Drei verschiedene Zugänge zum Verhältnis von Textil und Körper werden erprobt:
theoretische, kunsthistorische und schließlich auch eigene künstlerische
Perspektiven. Ein besonderes Augenmerk liegt hier auch auf darin, wie sich diese drei
Perspektiven gegenseitig bereichern und ergänzen können. Diese Fragestellung ist
von besonderer Relevanz für die Betreuung von künstlerischen oder künstlerisch-edukativen Abschlussarbeiten.
Das Material Textil hat dabei zahlreiche Berührungspunkte mit dem individuellen
Körper und bildet zugleich einen wesentlichen Bestandteil der Interaktion des
menschlichen Individuums in einer Gesellschaft. Ob als Kostüm, als Saite eines
Instrumentes oder als Netz im Sport: Kaum ein Bereich unseres Lebens kommt ohne
dieses flexible Material aus. Alle Menschen kennen die Materialität von Textilien,
erleben sie mit dem ganzen Körper und eignen sich allein dadurch schon Wissen
über das Material an. Dieses reicht in die frühesten Lebensmonate zurück und kann
als „verleiblichtes Wissen“ bezeichnet werden. „Das menschliche Wesen steckt in
einer leiblichen Hülle, die sich in einer gestalteten Umhüllung versteckt, verkörpert,
offenbart, schützt und schmückt.“, so beschreibt Harald Brost das Verhältnis von
Körper und Mode. Das Forschungsprojekt untersucht zeitgenössische textile
Positionen auf die Frage, inwieweit Beziehungen zwischen Textil und dem
menschlichen Körper bestehen und wie diese geartet sind. So arbeitet die japanische
Künstlerin Chiharu Shiota etwa mit dem Medium des Fadens, um ihre
raumgreifenden Installationen zu schaffen, während Rosemarie Trockel mit der
flächenbildenden Technik des Strickens teilweise riesige Werke konstruiert. Joana
Vasconselos wiederum erzeugt durch Techniken wie Häkeln und Nähen textile
Flächen sowie Körper und bearbeitet diese durch flächengestaltende Techniken
weiter.
Die künstlerischen Arbeiten experimentieren mit textilen Schichten als Ausdruck
verschiedener Ebenen menschlicher Individuen. Diese können durchlässig sowie
opak sein, verhüllen oder entblößen, in den Mittelpunkt stellen oder isolieren. Es soll
hier mit unterschiedlichen Materialitäten, Techniken und Schichtungen
experimentiert werden, um Bilder menschlicher Körper zu erzeugen. Dies kann über
die Darstellung der Haut, aber auch über jene psychischer Ebenen erfolgen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Heissenberger-Lehofer, Katharina; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Heissenberger-Lehofer, Katharina; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Obrecht, Clara; Bakk.phil. Dipl.-Päd. / 7500 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Reissner, Sabine; Mag.phil. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Spiegel-Neumann, Birgit; MEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Forschendes Lernen stellt ein hochschuldidaktisches Prinzip in der Lehrer- und Lehrerinnenbildung dar (Mieg, 2017), dessen Implementation mit zwei konkreten Erwartungen verknüpft ist:
(1.) Durch die Förderung von Forschungsorientierung soll das professionelle Lernen Studierender während des Studiums gefördert werden (Hofer, 2013);
(2.) Die angehenden Lehrpersonen sollen bereits während ihrer Ausbildung Forschung aufgreifende Professionalisierungsstrategien entwickeln, die im späteren Berufsleben nutzbar gemacht werden können.
Studierende sollen also in Lernumgebungen Forschenden Lernens die Kompetenzen erwerben, ihre Praxis, während sie forschend tätig sind, theorie- und evidenzbasiert zu analysieren, kritisch zu reflektieren sowie weiterzuentwickeln und sich dabei professionalisieren (Altrichter, 2003; Fichten & Meyer, 2014). Dies soll die künftigen Lehrer und Lehrerinnen dazu befähigen, in ihrem Berufsleben Strategien zu entwickeln, um den ungewissen Herausforderungen der Zukunft professionell begegnen zu können (OECD, 2017).
Das im vorliegenden Antrag präsentierte Forschungsprojekt „FLiPS – Forschendes Lernen in Pädagogen und Pädagoginnenbildung und Schule“ zielt darauf ab, Einblicke zu liefern, inwieweit die Implementation des hochschuldidaktischen Prinzips Forschenden Lernens in Lehrer- und Lehrerinnenbildung den Zielsetzungen gerecht wird, dass sich
1) bei Absolventen und Absolventinnen von Lehramtsstudien nachhaltige Effekte im Hinblick auf ihre forschende Haltung, ihre Forschungskompetenzen und ihre praxisbezogenen, professionellen Kompetenzen zeigen, inwieweit Forschung von ihnen im Beruf grundsätzlich genutzt wird und inwieweit sie Forschung als Tool für ihre Professionalisierung verstehen.
2) Des Weiteren wird, um eine Grundlage zu schaffen, ob Forschendes Lernen die Bedarfe des Berufsfelds trifft, Fragen zur Verortung und zu Anwendungsgebieten von Forschung sowie Kompetenzen und Haltungen in Bezug auf Forschung im Bereich Schule nachgegangen.
3) Komparative Analysen von theoretischer Fachliteratur, Curriculumsinhalten zum Bereich Forschendes Lernen und den im Zuge der Studie zu 1) und 2) gewonnen Resultaten sollen es erlauben, Schlüsse für die Lehrer- und Lehrerinnenaus-, -fort- und -weiterbildung zu ziehen sowie konkrete Kriterien und Ideen für die Entwicklung von hochschuldidaktischen Modellen, Konzepten, Fortbildungen und Forschungsprojekten zu Forschendem Lernen in der Lehrer- und Lehrerinnenbildung abzuleiten. Zu diesen Fragen wird im Projekt FLiPS (s. Abbildung 1) in einem Zwei-Phasen-Mixed-Methods-Designs, im Rahmen dessen einerseits qualitative und quantitative Methoden ver-netzt werden und andererseits unterschiedliche Akteure und Akteurinnen des Berufsfelds Schule befragt werden, geforscht, um umfassende Einblicke in diese, bislang kaum be-forschten Thematiken zu erlangen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grandl, Maria; Mag. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Lanz, Julia; Dipl.-Ing. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Aabloo, Alvo;
Androulidaki, Semeli;
Ayciriex, Luciana;
Babagiannou, Rosanna;
Baumann, Wilfried;
Egúsquiza, Carolina;
Ehardt-Schmiederer, Margit;
Ermis, Derya;
Esktrand Madsen, Jesper;
Guldholt, Kim;
Hansen, John;
Hartikainen, Heidi;
Kandlhofer, Martin;
Kinnula, Marianne;
Kruusamäe, Karl;
Lieckfeld, Anna-Sarah;
Lomvardos, Gerasimos;
Lykogianni, Elissavet;
O’Neill, Heather;
Papaioannou, Georgia;
Petromelidou, Foteini;
Salzberg, Julia;
Schifferle, Tobias; / Pädagogische Hochschule Zürich
Sklavidis, Iosif;
Spieler, Bernadette; / Pädagogische Hochschule Zürich
Tisner, Marina;
Ursa, Yolanda;
Vunder, Veiko;
Kooperationspartner
Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), Geschäftsstelle Bonn
Pädagogische Hochschule Zürich
Tartu Ülikool Narva Kolledz, University of Tartu Narva College
Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) – Austrian Computer Society
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Computational Thinking, Problemlösungsfähigkeiten sowie soziale, grüne und persönliche Fähigkeiten werden immer wichtiger. Infolgedessen verlagert sich der Schwerpunkt in der Bildung weg von der Wissensvermittlung hin zur Befähigung zum selbstständigen, reflektierten und kooperativen Kompetenzerwerb. Bildung in einer Kultur der Digitalität sichert die Teilhabe aller Lernenden mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Chancengleichheit. In Anbetracht dieser Herausforderungen konzentriert sich das vorgeschlagene Projekt auf die Entwicklung, Implementierung und Evaluierung eines sektorübergreifenden, standardisierten Ausbildungs- und Zertifizierungssystems, das auf den Säulen Computational und Entrepreneurial Thinking sowie Sustainable Future und Green Skills. Dies wird effizient dazu beitragen zur Erreichung zukünftiger Wissensentwicklungen in ganz Europa in der Berufs- und Hochschulbildung beitragen. Das Endergebnis des des Projekts wird ein auf Mikro-Zertifizierung basierendes Ausbildungssystem namens „ComeThinkAgain CETS“ sein, das Mikro-Module sowohl für die berufliche als auch für die Hochschulbildung auf europäischer Ebene anbietet. Da Lehrkräfte und Ausbilder Multiplikatoren für die derzeitigen Arbeitsplätze in der Industrie und die zukünftigen Arbeitskräfte sind, sind die Hauptzielgruppen des Projekts Lehrkräfte, die auf Hochschulniveau an Pädagogischen Hochschulen ausgebildet werden, und Ausbilder in der beruflichen Bildung mit Schwerpunkt auf IKT-Berufen sowie auf bestimmten Industriesektoren wie der Fertigung oder Produktion. Die erstellten Lernmaterialien werden als Open Educational Resources (OER) unter einer offenen Creative Commons (CC-by) Lizenz veröffentlicht. Der Ansatz, eine international anerkannte und standardisierte Zertifizierung anzubieten, orientiert sich am Europäischen Computerführerschein ECDL; (ICDL, 2022). Die Wirksamkeit dieses Ansatzes wird durch experimentelle Pilotimplementierungen in den Ländern der Projektpartner in Form von Lehrerausbildung an Hochschulen und Berufsbildungseinrichtungen nachgewiesen.
Beschreibung (engl.)
Computational thinking, problem-solving skills, as well as social, green and personal skills are becoming increasingly important. As a result, the focus in education is transitioning away from imparting knowledge and more towards enabling independent, reflective, and cooperative competence acquisition. Education in a culture of digitality ensures the participation of all learners with different prerequisites and equal opportunities. Facing these challenges, the proposed project focuses on the development, implementation and evaluation of a cross-sectoral, standardised training and certification system based on the pillars of
Computational and Entrepreneurial Thinking, as well as Sustainable Future and Green Skills. This will contribute efficiently to the achievement of future knowledge developments across Europe in vocational and higher education. The final outcome of the project will be a micro-Certification based Education Training System called „ComeThinkAgain CETS,“ offering micro-modules for both vocational and higher education at a European level. Since teachers and trainers are multipliers for current
jobs in the industry and the future workforce, the main target groups of the project are teachers trained at Higher Education (HE) level at Universities of Teacher Education and Vocational Education Training (VET) trainers with focus on ICT professions as well as on certain industry sectors, such as manufacturing or production. The learning materials produced will be published as Open Educational Resources (OER) under an open Creative Commons (CC-by) licence. The approach of providing an internationally accepted and standardised certification is inspired by the European Computer Driving Licence ECDL; (ICDL, 2022). Evidence of the efficacy of this approach is provided by experimental pilot implementations in the project partners’ countries in the form of teacher training at higher education and vocational training institutions.
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Labudovikj, Rozita Petrinska; MSc, MLS / Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Todorova, Katerina; Mag. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Association of special educators and rehabilitators of the Republic of North Macedonia
Imago Plus
Medical School Hamburg GmbH
Melek Academy Dudu Melek Sabuncuoglu
Sozial Innovatives Netz Dr. Pretis
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das Erasmus+ Projekt „Implement ICF“ im Rahmen der Key Action KA2 „Cooperation partnerships in vocational education and training” zielt darauf ab, die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (WHO, 2001) als gemeinsame Sprache in die verschiedenen Bereiche der Dienstleistungen und Unterstützungsmaßnahmen und -strategien für Menschen mit Behinderungen einzuführen und somit die Qualität der Teilhabe aller beteiligten Leistungsempfänger zu verbessern. Ausgehend davon fokussiert das Projekt auf die Erstellung eines konkreten ICF-Implementierungsleitfadens, der es verschiedenen Einrichtungen und Akteur*innen in unterschiedlichen Bereichen – Medizin, Gesundheit, Soziales oder Bildung – ermöglicht, die ICF strukturiert zu nutzen. Das Projekt und die Projektaktivitäten werden von zehn Institutionen aus Österreich, Deutschland, Nordmazedonien und der Türkei kooperativ umgesetzt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Karner, Andrea; Mag. BEd PhD. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Projektleitung intern
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Im Schuljahr 2022/23 werden an der Volksschule Triester im Zuge des Projekts „100 Schulen – 1000 Chancen“ Maßnahmen zur Prävention von Rechenschwäche getroffen. Die Schüler:innen und Lehrer:innen arbeiten dabei mit der Dyskalkulie-Expertin Roswitha Kuchar und ihren Mitarbeiter:innen vom Grazer Recheninstitut zusammen. Durch ein professionelles Diagnoseverfahren soll beginnende Rechenschwäche bei den Kindern erkannt und frühzeitige Interventionsmaßnahmen entwickelt werden, die zeitgleich am Schulstandort umgesetzt werden. Das Forschungsprojekt „SchuBI-Re“ (Schulische Begleitung & Intervention bei Rechenschwäche) hat das Ziel, das Projekt wissenschaftlich zu begleiten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hoheneder, Nina; BSc. MSc PhD. Prof.
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Hoheneder-Arrer, Nina; HS-Prof. BEd BSc. MSc PhD.
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hecke, Karin; Mag. Dr. / Universität Graz – Institut für Biologie
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Universität Graz
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Der Übergang von der Primarstufe in die Sekundarstufe bedeutet für Kinder eine wichtige Phase im Schulleben, bei der sie sich auf neue Herausforderungen und Veränderungen vorbereiten müssen. Im Sachunterricht der Primarstufe soll die Basis für den anschließenden naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fachunterricht der Sekundarstufe gelegt werden (GDSU 2013). Der Sachunterricht der Primarstufe bezieht fachliche Inhalte und Konzepte aus verschiedenen Bezugsdisziplinen ein, welche übergreifend und vernetzend in den Blick genommen werden. In der Sekundarstufe steht dem Sachunterricht ausdifferenzierter Fachunterricht gegenüber. Diese fachliche Ausdifferenzierung bringt große Veränderungen und neue Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler beim Übergang in die Sekundarstufe mit sich. Am Beispiel biologischer Inhalte des Sachunterrichts wird der Übergang zum Fachunterricht Biologie und Umweltbildung der Sekundarstufe in den Blick genommen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht