Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Burtscher, Myriam; Mag. Dr.
Winkler, Doris; BEd Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projektes soll erstens im Rahmen einer Langzeit- und Längsschnittstudie der Frage nachgegangen werden, über welche mathematischen Eigenkompetenzen Studierende am Beginn und am Ende des Lehramtsstudiums Primarstufe an der pädagogischen Hochschule Salzburg (und auch weiteren Pädagogischen Hochschulen in Österreich) verfügen (F1). Parallel dazu sollen innerhalb der Laufzeit dieses Projekts jährlich Erhebungen der neuen Jahrgangsstufen am Studienbeginn (während der gesamten Projektlaufzeit) stattfinden und der Frage nachgegangen werden, ob es zu Leistungsunterschieden verschiedener Jahrgangsstufen kommt und der unbelegte, aber oftmals anekdotenhaft erwähnte Leistungsabfall im Laufe der Zeit auch wirklich stattfindet. Die dabei betrachteten mathematischen Kompetenzen orientieren sich am Niveau für M8 (Niveau Ende Sekundarstufe 1) und werden mittels eines hierfür entwickelten (adaptierten) Mathematiktests erhoben. Zweitens sollen gleichzeitig auch affektierte Merkmale der Studierenden mittels eines entsprechenden Fragebogens erhoben werden. Hintergrund ist, dass neben fachlichem Wissen zunehmend auch nicht-kognitive Merkmale der Lernenden (in unserem Fall der Studierenden) als bedeutungshaltige Voraussetzungen für Lernerfolg in Mathematik fokussiert werden (Krapp 1993). Die erfassten Merkmale umfassen Einstellungen, Interessen, Selbstwirksamkeit, Lernstrategien und Selbstkonzept in Bezug auf Mathematik (F2). Drittens soll auf Basis der Ergebnisse bezüglich F1 und F2 die Mathematikausbildung an der Pädagogischen Hochschule Salzburg evaluiert und weiterentwickelt werden. Hierfür werden beispielsweise aus den Ergebnissen zu bestimmten mathematischen Aufgaben oder Themenfeldern Möglichkeiten für die inhaltliche Gestaltung einer Mathematik-LV abgeleitet und im Sinn einer evidenzbasierten Lehre in die LVs implementiert. Zum Beispiel könnten spezielle Fördermaßnahmen für Studierendengruppen mit bestimmten über die Tests festgestellten Schwierigkeiten angeboten oder in die Lehrveranstaltungen integriert werden. Und zu gut der letzt werden auch die mathematischen Kompetenzen (F1) wie auch affektierten Merkmale (F2) von Studienanfänger*innen des Lehramts für die Primarstufe im Verbund Süd-Ost mit jenen von Schüler*innen der 12. und 13. Schulstufe an AHS und BHS verglichen. Dabei soll in Erfahrung gebracht werden, ob und inwieweit sich die Studienanfänger*innen des Lehramts für die Primarstufe von jenen, die gerade ihren Schulabschluss machen, hinsichtlich der besagten Kompetenzen und Merkmale unterscheiden und der in diesem Kontext mangelnden Datengrundlage hinsichtlich der Studierenden, die sich für ein Lehramtsstudiums der Primarsstufe entscheiden, Rechnung getragen werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Fuchs, Clemens; Dr.
Projektleitung intern
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Salzburg, Naturwissenschaftliche Fakultät
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Das Ziel des MAJA-Projekts ist es, interessierten Schülerinnen und Schülern die Mitarbeit an zwei aktuellen mathematischen Forschungsfeldern (1. rekursiv definierte Folgen ganzer Zahlen und deren arithmetische Eigenschaften, 2. adaptive Finite-Elemente-Methoden für Variationsungleichungen) zu ermöglichen. Der Fokus dabei liegt auf algorithmischen Themen und Herangehensweisen, die den Schülerinnen und Schülern algorithmisches Kow-how, neue Sichtweisen auf den technisierten Alltag und nicht zuletzt eine möglicherweise neue Sicht auf Mathematik näher bringen soll. Die Laufzeit des MAJA-Projekts beträgt drei Jahre, beginnend mit 01.10.2022. Projektleitende Institution ist der Fachbereich Mathematik der Universität Salzburg. Mitantragsteller und Work-Package-Leader für Fachdiaktik ist die PH Salzburg (Simon Plangg). Partnerschulen sind bislang die HTL Braunau und das Akademische Gymnasium Salzburg.
Das Ziel der beantragten Studie ist es, die mathematischen Weltbilder der beteiligten Schüler*innen, also deren Sicht auf Mathematik, im angegebenen Projektzeitraum zu untersuchen. Die Auseinandersetzung mit mathematischen Algorithmen unter Heranziehung des Computers betont eine konstruktive, induktive, intuitive und problemlösend-heuristische Komponente der Mathematik. Es kann angenommen werden, dass eine derartige Beschäftigung mit Algorithmen in einem mathematisch-wissenschaftlichen Kontext auch das Bild der Schüler*innen von der Mathematik als Wissenschaft beeinflusst. Erstens, weil sich die genannten Themen sowie die Art der Auseinandersetzung mit diesen Themen deutlich von jenen im regulären Mathematikunterricht unterscheiden. Und zweitens, zeigen Untersuchungen, dass länger andauernde Kurse bzw. Interventionen die Beliefs von jungen Erwachsenen bezüglich Mathematik verändern können (Ward et al., 2010; Weygandt, 2021). Diese mathematischen Weltbilder sind sowohl bedeutsam für das mathematische Lernen (Törner & Grigutsch, 1994) als auch für die Entwicklung von der Motivation, sich auf Mathematik einzulassen (A. Loos & Ziegler, 2016). Viele Schüler*innen scheinen jedoch ”kaum konkrete Vorstellungen von Mathematik als Wissenschaft zu haben“ (Maaß, 2005). Es kann angenommen werden, dass dies auch in Bezug auf die Rolle des Computers bei der Gewinnung von Erkenntnissen in mathematischen Forschungsfeldern zutrifft. Der im Rahmen des MAJA-Projekts entwickelte Kurs setzt an dieser Stelle an und soll eine Entwicklung eines adäquaten Bildes von Mathematik als Wissenschaft bei den beteiligten Schülerinnen und Schülern in dieser Hinsicht ermöglichen.
Konkret werden mit der beantragten Studie folgende Fragen adressiert:
F1. Wie sind die mathematischen Weltbilder der beteiligten Schüler*innen gestaltet und das im Vergleich zu solchen Schülerinnen und Schülern, die nicht am MAJA-Projekt teilnehmen (Peers)?
F2. Wie entwickeln/verändern sich diese Weltbilder im Laufe des Projekts im Vergleich zu den Weltbildern ihrer Peers?
F3. Welche Rolle spielt der Computer in der Mathematik aus der Perspektive der Schüler*innen?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hinterplattner, Sara; Mag. Dr. BSc.
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Hinterplattner, Sara; Mag. Dr. BSc.
Rogl, Silke; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Der am Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Mödling Keimgasse seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 durchgeführte Schulversuch zur Begabungs- und Begabtenförderung beinhaltet lernorganisatorische und didaktische Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, Begabungen zu entdecken und Talente zu entfalten. Darüber hinaus sollen jene Kinder und Jugendliche, die als besonders begabt oder hochbegabt erkannt werden, in ihrer intellektuellen und sozialen Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden. Diese Maßnahmen zur Begabungs- und Begabtenförderung und deren Auswirkungen sollen extern durch die PH Niederösterreich und das Österreichisches Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (PH Salzburg) evaluiert werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Lister, Sarah;
Projektleitung intern
Schratzberger, Bernhard; MMag. Dr. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grogger, Marina; Mag. Dipl.-Päd.
Kletzl, Hilde; Mag.phil. Dr.
Koidl, Thomas; Mag. Prof.
Landsgesell, Elisabeth; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Trauner-Rieppel, Martina;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Von 2018 bis 2022 wurden in Zusammenarbeit mit der Manchester Metropolitan University (Projektleitung Sarah Lister), der Vrije Universiteit Brussel, der Universidad de Cordoba sowie der Università degli Studi di Torino sechs Computerspiele zum Thema „Brüche“ entwickelt. Dabei wurde einerseits darauf Wert gelegt, auf die Realität übertragbare Lerneffekte zu erzielen (mathematischer Inhalt, game-based-learning), andererseits werden diese Lerninhalte in einer fremden Sprache unterrichtet (content and language integrated learning).
Beschreibung (engl.)
The aim of project (2018-1022) was to design multilingual videogames, and related learning resources, based on the principles of the CLIL (content and language integrated learning) approach, to be used in learning mathematical contents. The six games focus on various topics in connection with “fractions”.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sommer, Nicola; Dr.in
Projektleitung intern
Sommer-Rainer, Nicola; Mag. Dr. MSc. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2024
Beschreibung
Aufbauend auf Interviews mit Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen, deren Eltern und deren Lehrpersonen, das mittels Grounded Theory ausgewertet wurde, werden in einem partizipativen Forschungsprojekt ein Curriculum für einen Hochschullehrgang zum Thema „Krankheit und Schule“ erstellt, der Hochschullehrgang evaluiert und weitere Ableitungen für die Aus- und Fortbildung von Lehrpersonen zu chronischen Erkrankungen getroffen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Böheim-Galehr, Gabriele; VR. Dr.
Quenzel, Gudrun; Dr. habil.
Projektleitung intern
Neureiter, Herbert; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Giger, Silvia; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2019
Beschreibung
INHALT: Die österreichischen Pädagogischen Hochschulen führten eine Studie durch, die einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten der 14 bis 16.-Jährigen in Österreich gibt. Zentrale Themenbereiche sind beispielsweise: Freizeit, Freunde und Beruf, Zukunftserwartungen und Werthaltungen, oder Lebenswelt Schule. Zusätzlich zum österreichweit eingesetzten Kernfragebogen wurde in jedem Bundesland ein weiteres Themenfeld bearbeitet. In Salzburg wird das Themenfeld „Einstellungen von Jugendlichen zu technischen Themen“ in den Fokus genommen.

ZIEL: Derzeit gibt es noch sehr wenige quantitative Jugendstudien, die die Entwicklung von Technikorientierungen und Technikerfahrungen Jugendlicher untersuchen und dabei einen systematischen Zusammenhang zwischen den Einstellungen und den sozialisatorischen Einflüssen aus Elternhaus, Freizeitkultur und schulischer Bildung in den Blick nehmen (Wensierski, 2015). Ziel des Fragebogens ist es, u.a. folgenden IST-Zustand zu evaluieren: Welche Haltung nehmen Jugendliche gegenüber technischen Inhalten ein? Welche Ängste und Hemmschwellen im Umgang mit Technischer Bildung bzw. technischen Artefakten gibt es?

METHODE: Die Erhebungen wurden vom 9. März bis 10. Juli 2020 auf Basis eines kombinierten (dis-)proportionalen Stichprobenplans im Klassenverband per internetbasierten Fragebogen durchgeführt. Nach Bereinigung der Daten standen für die österreichweite Auswertung 14.432 und für Salzburg 1.805 Fälle aus 72 Schulen bzw. 119 Klassen zur Verfügung.

ERGEBNISSE
Die österreichweiten Ergebnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz und einer gemeinsamen Publikation am 1. Juni 2021 präsentiert. Die salzburgspezifischen Daten werden in der ph.script Ausgabe (17) im Frühjahr 2022 vorgestellt. Diese nimmt neben den „Lebenswelten“ auch die Haltungen und Einstellungen zu Technik in den Fokus.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Egger, Christina; Dr. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Neureiter, Herbert; Dr.
Projektleitung intern
Neureiter, Herbert; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Rauter, Christian; BEd.
Winkler, Bianca; BEd. MEd.
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Forschungsfrage:
Welche Problemlösestrategien zeigen sich bei der Lösung von
Lego BricQ Motion Essential Aufgaben von (1) Schüler/innen der
Volkschule, (2) Primarstufenstudierenden im Schwerpunkt
„Naturwissenschaft & Technik“ und (3) Primarstufenstudierenden in anderen Schwerpunkten? Bestehen Zusammenhänge zwischen den Problemlösestrategien und ihrem selbsteingeschätzten (Fragebögen) und gemessenen (offene Transferaufgaben) technischen Verständnis? Lassen sich diesbezüglich im Verlauf Veränderungen feststellen?

theoret. Zugang:

Beschreibung (engl.)
Technisches Verständnis ist neben der Technischen Kreativität
(z.B. Problemlösen), der Bewertung technischer Sachverhalte,
motivationale und emotionale Aspekte im Umgang mit Technik
oder technikbezogene Einstellungen und Überzeugungen eines
der wichtigen Aspekte der Technischen Bildung (Kosack, Jeretin, Kopf & Wiesmüller, 2015). Technikmündigkeit als Teil der Technischen Bildung im Sachunterricht kann als „die Fähigkeit,
technische Entwicklungen zu nutzen sowie deren Folgen für sich, die Gesellschaft und die Umwelt abschätzen und bewerten zu können“ definiert werden (VDI, 2013, S. 3). Für die Volksschule ist hier insbesondere das Themenfeld Kräfte und Gleichgewicht als Gegenstand naturwissenschaftlicher und technischer Bildung zu nennen.

Forschungsfrage: Welche Problemlösestrategien zeigen sich bei der Lösung von Lego BricQ Motion Essential Aufgaben von (1) Schüler/innen der Volkschule, (2) Primarstufenstudierenden im Schwerpunkt „Naturwissenschaft & Technik“ und (3) Primarstufenstudierenden in anderen Schwerpunkten? Bestehen Zusammenhänge zwischen den Problemlösestrategien und ihrem selbsteingeschätzten (Fragebögen) und gemessenen (offene Transferaufgaben) technischen Verständnis? Lassen sich diesbezüglich im Verlauf Veränderungen feststellen?

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Sorgo, Gabriele; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Sorgo, Gabriele; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das Projekt fokussiert auf die Rekonstruktion von Praktiken des Unsichtbar-Machens des Menstruationsgeschehens im schulischen Feld und auf die daraus entspringenden Ungleichheiten der Geschlechter. Dieses Projekt hat zum Ziel, die Praktiken des Verbergens, der De-Thematisierung und der Beschämung, welche geschlechtsspezifische Subjektivierung zur Folge haben, sichtbar werden zu lassen, damit zukünftige Lehrpersonen die Menstruation explizit thematisieren und normalisieren können. In den westlichen Industriegesellschaften wird die monatliche Blutung im Alltag symbolisch als körperliche Dysfunktionalität eingestuft, weil offenbar der männliche Körper als Norm gilt. In den Schulen fürchten sich Mädchen, dass ein Blutfleck sie als Menstruierende bloßstellen könnte (Lee 1994, S. 347). Offensichtlich gilt das Menstruationsgeschehen als schmutzig und beschämend. Der Eintritt der Menarche führt daher bei jungen Frauen oft zur Einschränkung ihrer Handlungsfreiheit und ihres Selbstwertes.
Das Projekt erhebt, wie junge Studierende den Umgang mit Menstruation an ihren Schulen erlebt haben, ob Lehrpersonen und/oder die Schulkultur Mädchen während ihrer Pubertät gestärkt haben oder ob eine einschränkende Atmosphäre der Scham vorherrschte. Dazu wird in einem ersten Schritt mittels qualitativer Online-Befragung (ca. 50 Personen) erhoben, welche Erfahrungen aktuell Studierende aus ihrer Schulzeit mitbringen. Auf Basis dieser ersten Ergebnisse, werden im nächsten Schritt ca. 15 Studierende ausgewählt und entweder einzeln interviewt oder zu einer Gruppendiskussion eingeladen. Aufbauend auf die Auswertung der Interviews werden im Frühjahr 2024 nochmals schriftliche Online-Befragungen (ca. 50 Personen) durchgeführt, welche die aus den Interviews erarbeiteten Kategorien überprüfen sollen.
Literatur:
Delaney, J.,Lupton, M. J. & Toth, E. (1988). The Curse. A Cultural History of Menstruation. Urbana und Chicago: University of Illinois Press. Hasson, K. A. (2016). Not a “Real” Period? Social and Material Constructions of Menstruation. Gender and Society, 30(6), 958-983.
Lee, J. (1994). Menarche and the (hetero)sexualization of the female body. Gender and Society, 8, 343-362. Tan, D. A., Haththotuwa, R. &Fraser, I. S. (2017). Cultural aspects and mythologies surrounding menstruation and abnormal uterine bleeding. Best Practice &
Research Clinical Obstetrics and Gynaecology, 40, 121-133. Vostral, S. L. (2008). Under Wraps: A History of Menstrual Hygiene Technology. Lanham, MD: Lexington Books. Wood, J. M. (2020). (In)Visible Bleeding: The Menstrual Concealment Imperative. In Ch.
Bobel, I. T. Winkler, B. Fas et al. (Hrsg.), The Palgrave Handbook of Critical Menstruation Studies (S. 331-336). London: Palgrave Macmillan.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plangg, Simon; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Digitale Technologien wie programmierbare Roboter bieten neue Möglichkeiten mathematische sowie informatische Inhalte für die Schüler*innen in Einem erfahrbar zu machen. Besondere Relevanz erhält dieses Thema aufgrund von aktuellen Offensiven im österreichischen Schulwesen wie die Einführung des Pflichtgegenstandes „Digitale Grundbildung“ in der Sekundarstufe I, der 8-Stufenplan für die Digitalisierung sowie die DLPL-Pilotprojekte (Denken lernen – Probleme lösen) zur Förderung von informatischem Denken, Coding und Robotik in der Primar- und Sekundarstufe I. Informatische Konzepte sind die Grundlage für die Mitgestaltung in einer digital vernetzten Welt und damit wesentlicher Bestandteil einer allgemeinbildenden Schule. Das Hauptziel dieses Projekts ist die Entwicklung und Evaluation eines Handlungsrahmens für den Einsatz von fahr- und programmierbaren Robotern im Mathematikunterricht der Sekundarstufe. Damit wird die Grundlage für das Design von Unterrichtseinheiten geschaffen und die wesentlichen pädagogischen Umsetzungsstrategien akzentuiert. Dies stellt die Basis für den qualitätvollen Einsatz von derartigen Technologien im Unterricht dar. Die Entwicklung dieses Rahmens basiert im Wesentlichen auf Literaturrecherchen und -analysen sowie die Einbindung von Erfahrungen aus laufenden Projekten wie „Mathematikunterricht mit expressiven digitalen Medien“ (Projektleiter: Simon Plangg). Die Evaluation des entwickelten Handlungsrahmens erfolgt dann anhand von damit gestalteten Unterrichtseinheiten mit Schüler*innen im „Robotiklabor“ an der Pädagogischen Hochschule Salzburg im Rahmen des laufenden FFG-Projekts „Digital-kooperativ-interdisziplinär: Unterrichtskonstellationen vor dem Anspruch von Digitalisierung und Medienbildung“ (INTER-DI-KO, Projektleitung: Christine Trültzsch-Wijnen).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Gasteiger-Klicpera, Barbara; Univ.-Prof.in
Projektleitung intern
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hölzl, Christa; Dr.in
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Die SPF-Vergabepraxis stellt eine Schnittstelle in der Weiterentwicklung eines inklusiven Bildungssystems dar, ist aber mit deutlichen konzeptionellen Schwierigkeiten und Herausforderungen in der Umsetzung verknüpft. Dabei geht es nicht nur um das häufig angesprochene Ressourcen-Diskriminierungs-Dilemma, sondern vor allem um die Frage der Chancengerechtigkeit, nämlich die Frage, wie Schüler*innen mit Beeinträchtigungen die notwendige und ihnen zustehende Unterstützung erhalten können. Die Gefahr der Diskriminierung durch die Zuordnung diagnostischer Kriterien, die Verknüpfung mit sozioökonomischen Bedingungen in den Familien und mangelnde Reliabilität von diagnostischen Kriterien erfordern eine hohe Expertise seitens der handelnden Personen.
Aufgrund der Notwendigkeit der Verschränkung der einzelnen Arbeitsprozesse sind die Zeitangaben als Annäherung zu verstehen.
Arbeitspaket 1: Projektmanagement und Kommunikation: Das Forschungsprojekt wird im Rahmen einer bereits bestehenden transdisziplinären Kooperation unterschiedlicher Institutionen durchgeführt. Zu Beginn des Projektes ist ein detaillierter Zeit- und Arbeitsplan zu erstellen, der Rollen, Verantwortlichkeiten und Arbeitsaufgaben klar definiert und verteilt. Die interdisziplinäre und interinstitutionelle Zusammenarbeit bedarf regelmäßiger Dokumentation und Abstimmungsprozesse zwischen allen Antragsteller*innen. Die Projektkoordination wird von einem Team, bestehend aus Prof. Michelle Proyer (Uni Wien), Prof. Tobias Buchner (PH Oberösterreich) und Prof. Thomas Hoffmann (Uni Innsbruck) und Prof. Barbara Gasteiger-Klicpera Uni Graz) übernommen. Als Sprecherin des Teams fungiert Frau Prof. Barbara Gasteiger-Klicpera.
Arbeitspaket 2: Expert*inneninterviews
Für die Konzeption, Organisation und Koordinierung der Expert*inneninterviews sind Petra Hecht und Anne Frey (PH Vorarlberg) verantwortlich. Sie konzipieren gemeinsam mit den Partnern aus den anderen Bundesländern den Leitfaden für die Interviews und treffen die Entscheidung zum Sample. Die Durchführung der Interviews in den Bundesländern obliegt den jeweiligen Partnern, ebenso wie die Transkription der Gespräche. Auswertung, Inhaltsanalyse und Berichtlegung werden wiederum von der koordinierenden Einrichtung umgesetzt.
Arbeitspaket 3: Fragebogenuntersuchung:
Für die Entwicklung, Pilotierung und Umsetzung der Fragebögen ist das Team der Universität Graz unter der Federführung von Barbara Gasteiger-Klicpera verantwortlich. Die Akquise der Testpersonen sowie die Begleitung in den einzelnen Bundesländern wird durch das Konsortium in den einzelnen Bundesländern sichergestellt. Die Datenanalyse, Auswertung und Berichtlegung wird wiederum von der koordinierenden Einrichtung umgesetzt.
Arbeitspaket 4: Gutachtenanalyse:
Die Gutachtenanalyse wird vom Team der Universität Innsbruck unter der Federführung von Thomas Hoffmann umgesetzt. Die Projektpartner in den Bundesländern führen Gespräche mit den Verantwortlichen in den Bundesländern, organisieren die Übermittlung der Gutachten und übermitteln die Gutachten zeitgerecht. Die Auswertung und Berichtlegung obliegt wiederum dem Team der Universität Innsbruck.
Arbeitspaket 5: Analyse vorhandener
Die Analyse vorhandener Datensätze wird vom IHS als Kooperationspartner unter der Leitung von Mario Steiner durchgeführt. Das IHS greift für die Analyse auf vorhandene Datensätze der Statistik Austria sowie auf Daten, die in den anderen Arbeitspakten (Expert*inneninterviews, Fragebogenuntersuchung) erhoben wurden, zurück.
Beschreibung (engl.)
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