Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Sanahuja Gavaldà, Josep Maria; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gollowitsch, Karin; Mag. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Herunter, Elisabeth; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Holzinger, Andrea; ILn Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Tragatschnig, Ulrich; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pizarro Madureira, Isabel; Dr. / Instituto Politécnico de Lisboa
Almeida, Tiago; Dr. / Instituto Politécnico de Lisboa
Bachmann, Susanne; Dipl. Arch. / Thikwa Werkstatt für Theater und Kunst, der nbw gGmbH
Labudovikj, Rozita Petrinska; MLS, MSc / Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Lázaro Visa, Susana; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Liebal, Katja; BA / Thikwa Werkstatt für Theater und Kunst, der nbw gGmbH
Martín, Mar Badía; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Nunes, Clarisse; Dr. / Instituto Politécnico de Lisboa
Ribes Guardia, Francesc Xavier; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Rojas Pernia, Susana; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Salmón, Ignacio Haya; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Susinos Rada, Teresa; Dr. / Universität Cantabria (Universidad de Cantabria)
Todorova, Katerina; MA / Association for Promotion of Education, Culture, and Sport, EDUCATION FOR ALL Skopje (NMK)
Velasco, Mar Morón; Dr. / UAB Universitat Autonoma de Barcelona, UAB University of Barcelona
Vieira, Natália; / Instituto Politécnico de Lisboa
Kooperationspartner
Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH
NMS/BRG Klusemannstraße
Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule in Steiermark (601660)
Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule in Steiermark (601660)
Universalmuseum Joanneum, Kunst- und Kulturvermittlung
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das Ziel dieses Projekts ist es, Kunst und Kultur auch an Menschen mit Beeinträchtigungen zu vermitteln und durch eigene künstlerische Gestaltungsräume Inklusionsprozesse im Museumskontext nachhaltig zu erleichtern. Das Projekt stellt eine Weiterentwicklung eines bereits umgesetzten, lokalen, inklusiven Museumsprojektes dar, welches am Museu Nacional d’Art de Catalunya (ES) gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen, Pädagog*innen und Fachpersonal aus Kulturinstitutionen entwickelt wurde.
Durch inklusive Museumspädagogik können alle Menschen, auch jene mit kognitiver Beeinträchtigung, vermittelte Inhalte und Hintergründe verstehen und daraus ihre eigenen künstlerischen Kreationen schaffen. Barrierefreiheit im Museum wird somit nicht nur in architektonischem Sinn, sondern auch in Bezug auf kognitive oder psychologische Barrieren angestrebt und mündet in künstlerischen Gestaltungsprozessen durch die Besucher*innen. Die dabei entstehenden Werke werden abschließend im Museum ausgestellt, um die Öffentlichkeit auf die (oft nicht anerkannten) Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Die bereits entwickelten, inklusiven Vermittlungsverfahren werden als Grundlage für konkrete Anpassungen und Erweiterungen in anderen künstlerischen Kontexten und auf internationaler, europäischer Ebene herangezogen. Das Ziele der Förderung inklusiver Bildung und Ausbildung sowie gesellschaftlicher Partizipation wird über die Unterstützung der Lehrkräfte in Bildungsinstitutionen, des Vermittlungspersonals im Museen, durch die Verbreitung bewährter, inklusiver Zugänge sowie durch die längerfristige Implementierung neuer inklusiver Methoden der Kunsterziehung verfolgt.
Das übergeordnete Ziel entspricht vier der vorrangigen Bereiche der Europäischen Behindertenstrategie 2010-2020: Zugänglichkeit (Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen); Beteiligung (sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen alle Vorteile der Unionsbürger*innenschaft genießen, Hindernisse für eine gleichberechtigte Teilnahme am öffentlichen Leben und an Freizeitaktivitäten beseitigen, die Bereitstellung hochwertiger gemeindebasierter Dienstleistungen fördern); Gleichstellung (Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund einer Behinderung und Förderung der Chancengleichheit) sowie Bildung und Ausbildung (Förderung einer inklusiven Bildung und des lebenslangen Lernens für Schüler und Schüler*innen mit Behinderungen. Gleicher Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung und lebenslangem Lernen ermöglicht es allen Menschen, uneingeschränkt an der Gesellschaft teilzunehmen und ihre Lebensqualität zu verbessern).
Der Aufbau inklusiver Gesellschaften, offen für Vielfalt, mit Chancengleichheit für alle Menschen ist zudem eines der Hauptziele der Agenda 2030, des von den Vereinten Nationen 2015 geförderten internationalen Programms für nachhaltige Entwicklung. Das Forschungsprojekt INARTdis leistet einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Verwirklichung dieser Ziele.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Georg Christoph; HS-Prof. Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Die verordnete Umstellung aufgrund von COVID-19/SARS-CoV-2 im Sommersemester 2019/20 der gesamten Hochschullehre auf Online-Lehre bot die einzigartige Möglichkeit die Online-Lehre in der Lehramtsausbildung zu beforschen. Ziel der vorliegenden Studie war es, Empfehlungen für Online-Lehre im Lehramt abgeben zu können. Deshalb haben wir förderlich/hinderlich erlebte Aspekte der Online-Lehre identifiziert (Studie 1) und deren Zusammenhang mit dem positiven/negativen Erleben durch Studierende und deren Lern- und Leistungsmotivation analysiert (Studie 2). In Studie 1 (n=75) wurden qualitativ Aspekte der Online-Lehre erhoben, die Lehramtsstudierende als förderlich bzw. hinderlich für den subjektiven Lernerfolg erlebt haben (offene Daten & Materialien: https://osf.io/7knhj/). Die Studie wurde vor der Datenerhebung unter https://osf.io/438p6/ präregistriert. Wir haben 39 Aspekte mittels qualitativer Inhaltsanalyse identifiziert. In Studie 2 (n=855) wurden diese Aspekte für positive & motivierende bzw. negative & demotivierende Lehrveranstaltungen erhoben und mit der situativen Lern- und Leistungsmotivation (SELLMO) der Lehramtsstudierenden in Bezug gesetzt (offene Daten & Materialien: https://osf.io/87v5y/). Die Studie wurde vor der Datenerhebung unter https://osf.io/rj5f9/ präregistriert. Analysen mit BEST zeigten sieben Aspekte mit sehr großen Unterschieden (|d|>3), 18 mit großen Unterschieden (3>|d|>0.8), sieben mit mittleren/kleinen Unterschieden (0.8>|d|>0.2), und sieben ohne Unterschiede (2>|d|) zwischen positiven & motivierenden bzw. negativen & demotivierenden Lehrveranstaltungen. Multigruppen-Pfadanalysen identifizierten 13 Aspekte, die mit der Lern- und Leistungsmotivation in Zusammenhang standen. Unsere Ergebnisse tragen zum Verstehen von Online-Lehre im Lehramtsstudium bei. Sie zeigen auf, dass Online-Lehre je nach Ziel – positives Erleben, Lern- und Leistungsmotivation, beides – optimiert und gesteuert werden kann.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Georg Christoph; Mag.
Projektleitung intern
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Pflanzl, Barbara; Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Weitlaner, Regina; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Müller, Florian; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria-Universität
Laufzeit
2014 – 2031
Beschreibung
(Das Projekt wird wegen Karenzierung zwischen WS 2023 und WS 2029 pausiert)

Das Bestreben jedes Selektionsprozesses sollte es sein, jene Personen zu selektieren, die geeignet sind, und nicht jene, die sich als geeignet darstellen können. Eine derartige Selbstdarstellung ist vor allem bei selbstbeschreibenden Instrumenten naheliegend und tatsächlich auftretend. Das Phänomen, bei der Bearbeitung von selbstbeschreibenden Instrumenten, die eigenen Ergebnisse bewusst zu verzerren, wird Faking genannt. Dadurch wird die Validität von Selektionsprozessen an sich gefährdet. Auch wird nicht mehr das eigentliche Merkmal gemessen, sondern die Selbstdarstellung. Weiters ist auch die Fairness von Selektionsprozessen gefährdet. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle Personen in gleichem Maße zu solchen Selbstdarstellungsmaßnahmen greifen. Mittels Laborforschung kann relativ leicht gezeigt werden, dass Personen in hohem Maße fähig sind, zu faken. Feldforschungsstudien zu Faking weisen in tatsächlichen Bewerbungssituationen hingegen einen höheren Grad an Generalisierbarkeit auf; es gehen andererseits Vorteile der Laborsituation verloren. Die Studie zielt darauf ab, die Vorteile der Labor- und Felduntersuchungen miteinander zu verbinden und die Stärken jeweils synergetisch zu nutzen. Es sollen Daten aus dem Feld, nämlich einer tatsächlichen Teilnahme an einem Zulassungsverfahren zur Studienplatzvergabe, mit Daten aus dem Labor, in welcher Faking experimentell induziert wird, verglichen werden. An der Pädagogischen Hochschule Steiermark durchlaufen jedes Studienjahr alle StudienanwärterInnen einen Selektionsprozess zur Studienzulassung. In diesen Selektionsprozess fließen auch Persönlichkeitsmerkmale ein, die mittels selbstbeschreibenden Instrumenten erhoben werden. Durch eine Nacherhebung dieser Persönlichkeitsmerkmale soll untersucht werden, wie und in welchem Ausmaß eine verzerrte Selbstdarstellung tatsächlich auftritt. Unter der gegebenen Stabilität der Persönlichkeitsmerkmale können Abweichungen zwischen den beiden Messzeitpunkten auf diese Tatsache zurückgeführt werden. Weiters soll zur Nacherhebung eine experimentelle Manipulation stattfinden, um maximales Faking, Faking wie zur Bewerbungssituation und als Baseline kein Faking zu induzieren. Es werden Vergleiche mit den experimentellen Untersuchungsanordnungen angestellt. Schließlich wird erwartet, das vorhandene Zulassungsverfahren auf Basis der empirischen Analysen angemessen zu adaptieren.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Zehetner, Elisabeth; MA. MA. / Universität Graz
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Übergänge von der Primar- in die Sekundarstufe stehen seit mehreren Jahrzehnten im Blickfeld der Forschung (zusammenfassend Koch 2004, S. 577ff.), da diese aus Schüler*innenperspektive oftmals mit Ängsten verbunden sind und als biografische Brüche (vgl. beispielsweise Hacker 1988) interpretiert werden können. Aus der Übergangsforschung ist ebenfalls bekannt, dass es an den unterschiedlichen Schulformen unterschiedliche Perspektiven gibt, wobei die Grundschulen stärker an kindlichen Interessen und Problemen orientiert sind, während die weiterführenden Schulen eher einheitliche Leistungsstandards im Blickfeld haben (vgl. Mitzlaff/Wiederhold 1989). Auf Grundlage eines komplexen Mixed-Methods Designs soll die Identitätsentwicklung der Schüler*innen beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Schulkulturen in den Blick genommen werden. Dazu sollen an vier Volksschulen und an vier Abnehmerschulen der Sekundarstufe I (je zwei Gymnasien und Neue Mittelschulen) Schulkulturerhebungen (mit besonderem Blick auf Dimensionen, die das Erleben der Schüler*innen beeinflussen) durchgeführt werden. Um zu erfassen, welche Diskurse in die geteilten Orientierungen der Schüler*innen aufgenommen werden, werden Gruppendiskussionen mit Schüler*innen an allen acht Schulen durchgeführt. In einem zweiten Arbeitsschritt soll der Zusammenhang zwischen dem Übergang aus einer in eine andere Schulkultur und der Identitätsentwicklung der Schüler*innen erfasst werden. Dazu soll ein Mixed-Methods-Längsschnitt durchgeführt werden, in welchem die Kinder zu je zwei Zeitpunkten in der Volksschule und nach dem Übergang in der Sekundarstufe I befragt werden. Vor und nach dem Wechsel werden auch die Eltern interviewt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike;
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Es wurde ein positiver Zusammenhang zwischen Extraversion und vermeidungsorientierter Bewältigung in Stresssituationen festgestellt (Brebner, 2001; Uehara et al., 1999). Gewissenhafte Menschen sind im Allgemeinen anpassungsfähiger als andere und haben eine höhere Lernfähigkeit (Costa & McCrae, 1992). Andere Studien haben gezeigt, dass Resilienz negativ mit Neurotizismus und positiv mit Extraversion, Offenheit und Gewissenhaftigkeit korreliert ist. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass Extraversion einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Selbstakzeptanz, persönlicher Kompetenz und wahrgenommener sozialer Unterstützung hat (de las Olas Palma-García & Hombrados-Mendieta, 2017).
Im Zusammenhang mit der Problemlösung zeigt sich, dass Personen mit höheren Werten bei Gewissenhaftigkeit, Offenheit für Erfahrungen auch eine höhere Problemlösungsfähigkeit aufweisen. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass Personen mit schlechten Problemlösungsfähigkeiten höhere Werte bei Neurotizismus aufweisen (D’Zurilla et al., 2011). Dies stimmt mit den Ergebnissen von McMurran et al. (2001) überein, in denen eine positive Beziehung zwischen Neurotizismus und Impulsivität/Aufmerksamkeit, Vermeidungsstil und negativer Problemorientierung festgestellt wurde. Darüber hinaus wurde ein negativer Zusammenhang mit den beiden konstruktiven Dimensionen des Problemlösens, nämlich der positiven Problemorientierung und dem rationalen Problemlösen, festgestellt. Außerdem wies Coskun (2016) auf einen positiven Zusammenhang zwischen konstruktivem Problemlösen und Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Verantwortung hin.
Weiters ist die Fähigkeit zum Multitasking für die vorliegende Studie von Interesse. Multitasking ist definiert als die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit zwischen verschiedenen Aktivitäten zu wechseln (Mark et al., 2016). Der Umfang des Multitaskings einer Person kann durch kognitive Unterschiede beeinflusst werden (Keele & Hawkins, 1982). Es wurde festgestellt, dass Personen, die viel Multitasking betreiben, weniger in der Lage sind, Störungen durch Umweltreize herauszufiltern, wodurch sie anfälliger für Ablenkungen sind (Ophir et al., 2009). Auch bei der Steuerung der Aufmerksamkeit gibt es individuelle Unterschiede (Keele & Hawkins, 1982). So zeigt sich beispielsweise, dass eine Person mit hohen Neurotizismus- oder Impulsivitätswerten eine kürzere Fokusdauer aufweist (Mark et al., 2016). Zudem deuten die Ergebnisse von Mesmer-Magnus et al. (2014) darauf hin, dass Personen, die sich mit Multitasking wohlfühlen, wahrscheinlich auch in der Lage sind, Herausforderungen selbstständig zu bewältigen und gesellig zu sein. Sie scheinen auch gerne schnell zu arbeiten, fühlen sich in autonomen Rollen wohl und gehen Aufgaben seltener geplant und strukturiert an. Darüber hinaus fanden sie in ihrer Studie heraus, dass Personen, die kontaktfreudig und extravertiert sind, besser mit Unterbrechungen umgehen können. Darüber hinaus zeigten Mark et al. (2016), dass Personen mit höheren Ausprägungen der Eigenschaften Offenheit und Gewissenhaftigkeit eine unterbrochene Aufgabe schneller abschließen.

Die vorliegende Studie soll Unterschiede im Arbeitsverhalten (kognitive Fähigkeiten, Multitasking, Stressbewältigung, Resilienz) abhängig von der Persönlichkeit (Big 5) untersuchen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Ott, Martina; Mag.
Quenzel, Gudrun; Dr.
Projektleitung intern
Neureiter, Herbert; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Jürgen; Dr. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Aufbauend auf der Studie „Lebenswelten 2020“ wird nun gemeinsam mit allen anderen Pädagogischen Hochschulen der Frage nachgegangen, was sich seit 2020 verändert hat (z.B. Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was machen sie in ihrer Freizeit? Welche Erwartungen haben sie an ihren zukünftigen Beruf?). Ergänzt wird diese Befragung in Salzburg durch den Schwerpunkt „Futures Literacy“, also mit der Frage, wie Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren ihre Zukunft sehen und wie sie ihre Fähigkeiten einschätzen, mit zukünftigen Herausforderungen umzugehen.
Beschreibung (engl.)
Building on the ‘Lebenswelten 2020’ study, the question of what has changed since 2020 (e.g. how important is their school education to them? What do they do in their free time? What expectations do they have of their future profession?) This survey in Salzburg is supplemented by the focus on ‘Futures Literacy’, i.e. the question of how young people between the ages of 14 and 18 see their future and how they assess their ability to deal with future challenges.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Mathias; Dr.
Frey, Anne; Dr.
Projektleitung intern
Neureiter, Herbert; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Der Berufseinstieg von Lehrpersonen ist eine zentrale Phase ihrer Bildungsbiografie, in der sie neuen Aufgaben und Verantwortungen begegnen. Die gegenwärtige Situation ist gekennzeichnet durch Herausforderungen wie Lehrermangel, verkürzte Studienzeiten und einen Anstieg von Quereinsteiger*innen. Unklar bleibt, welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg nötig sind. Das Forschungsnetzwerk Berufseinstieg (FoNeB) untersucht diese Frage im Rahmen einer österreichweiten Studie unter Beteiligung aller 14 Pädagogischen Hochschulen. Der Fokus liegt dabei auf Kompetenzen, Persönlichkeitsstruktur, emotionales Erleben, Qualität des Mentorings sowie die Rolle der Schulleitungen. Dabei werden vier Einstiegsformen – verfrüht, regulär, Quereinstieg und Sonderverträge – werden miteinander verglichen.
Beschreibung (engl.)
The career entry of teachers is a central phase of their educational biography in which they encounter new tasks and responsibilities. The current situation is characterised by challenges such as a shortage of teachers, shorter study periods and an increase in career changers. It remains unclear which requirements are necessary for a successful entry. The Research Network for Career Entry (FoNeB) is investigating this question as part of an Austria-wide study involving all 14 universities of teacher education. The focus is on competences, personality structure, emotional experience, quality of mentoring and the role of school management. Four forms of entry – early, regular, lateral entry and special contracts – are compared with each other.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Geier, Ingrid; Mag. Dr. MA. Prof.
Carpenter, Susan; PhD
Projektleitung intern
Geier, Ingrid; Mag. Dr. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Die kollaborative Studie zwischen dem Kingsborough Community College (KCC) der City University of New York und der Pädagogischen Hochschule Salzburg (PH Salzburg) zielt darauf ab, transformative Bildungsprozesse in der Hochschulbildung zu erforschen und zu fördern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie innovative Lehrmethoden die kritische Denkfähigkeit, Selbstreflexion und Problemlösungsfähigkeiten der Studierenden verbessern können, um sie optimal auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt vorzubereiten. Der Forschungsansatz basiert auf einem sozialkonstruktivistischen Rahmen, der betont, dass Lernen und Entwicklung durch soziale Interaktion und kulturelle Einflüsse geprägt sind. Die Theorie des transformativen Lernens von Jack Mezirow (Mezirow, 1997, 2003, 2018), die hervorhebt, wie Erwachsene durch Reflexion über persönliche Erfahrungen tiefgreifende Veränderungen in ihren Perspektiven erfahren können, bildet die Grundlage. Ergänzt wird dieser Ansatz durch Stephen Brookfields (2005) Fokus auf kritische Selbstreflexion und soziale Dynamiken, die für transformative Lernprozesse entscheidend sind. Darüber hinaus wird transformative Bildung als Konzept innerhalb der Debatten um Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung herangezogen (Singer-Brodowski, 2016). Diese theoretischen Rahmenbedingungen unterstützen die Analyse, wie Hochschulen durch pädagogische Innovationen transformative Bildungserlebnisse fördern können (Cranton, 2023). Es werden zwei zentrale Forschungsfragen untersucht: Erstens soll herausgefunden werden, welche Lehransätze besonders wirksam sind, um tiefgreifende Veränderungen in den Ansichten und Einstellungen von Studierenden zu bewirken. Zweitens wird erforscht, welche praktischen Aspekte und pädagogischen Techniken transformative Lernprozesse unterstützen. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wird mit etwa zehn Fokusgruppen am Standort PH Salzburg und etwa vier bis fünf Fokusgruppen am KCC gearbeitet. Als Stichprobe werden freiwillige Lehramtsstudierende der LV Citizenship Studies herangezogen. Die Analyse erfolgt nach Rädiker & Kuckartz (2018, 2020). Diese Methodik ermöglicht es, die Perspektiven und Erfahrungen der Studierenden zu erfassen und sichtbar zu machen. Die Fokusgruppen werden genutzt, um tiefere Einblicke in die individuellen und kollektiven Erfahrungen der Studierenden mit transformativen Lernprozessen zu gewinnen. Für die Analyse werden auch Concept-Maps herangezogen, die von Studierenden in der Lehrveranstaltung erstellt werden. Die Diskussionen aus den Fokusgruppen werden aufgenommen, transkribiert und thematisch analysiert, um zentrale Muster und Erkenntnisse zu identifizieren und entsprechende Lehrmethoden zu entwickeln. Der Berufsfeldbezug liegt in der Anwendung und Entwicklung von Lehrmethoden, die auf die Förderung kritischen Denkens und transformativer Lernprozesse Sari et al., (2023) abzielen. In der heutigen Welt sind Fähigkeiten wie kritisches Denken, Selbstreflexion und die Fähigkeit, komplexe Probleme zu lösen, von zentraler Bedeutung. Diese Fähigkeiten bei Studierenden zu fördern, trägt wesentlich zur Vorbereitung auf berufliche Herausforderungen bei. Transformative Lernprozesse ermöglichen es den Studierenden, flexibel und kreativ auf neue Situationen zu reagieren und innovative Lösungen zu entwickeln.
Es wird erwartet, dass die Ergebnisse verdeutlichen, wie gezielte Lehrmethoden und pädagogische Innovationen transformative Bildungserlebnisse effektiv fördern können.
Beschreibung (engl.)
The collaborative study between Kingsborough Community College (KCC) of the City University of New York and the Salzburg University of Education (PH Salzburg) aims to explore and promote transformative educational processes in higher education. The central question is how innovative teaching methods can improve students‘ critical thinking, self-reflection and problem-solving skills in order to optimally prepare them for the challenges of the modern working world. The research approach is based on a social constructivist framework that emphasizes that learning and development are shaped by social interaction and cultural influences. The theory of transformative learning by Jack Mezirow (Mezirow, 1997, 2003, 2018), which emphasizes how adults can experience profound changes in their perspectives through reflection on personal experiences, forms the basis. This approach is complemented by Stephen Brookfield’s (2005) focus on critical self-reflection and social dynamics, which are crucial for transformative learning processes. Furthermore, transformative education is used as a concept within the debates on global learning and education for sustainable development (Singer-Brodowski, 2016). These theoretical frameworks support the analysis of how universities can promote transformative educational experiences through pedagogical innovation (Cranton, 2023). Two central research questions will be examined: Firstly, which teaching approaches are particularly effective in bringing about profound changes in students‘ views and attitudes? Secondly, which practical aspects and pedagogical techniques support transformative learning processes? To answer the research questions, we will work with about ten focus groups at the PH Salzburg site and about four to five focus groups at the KCC. Volunteer teacher training students from the Citizenship Studies course will be used as a sample. The analysis will be conducted according to Rädiker & Kuckartz (2018, 2020). This methodology makes it possible to capture and visualize the students‘ perspectives and experiences. The focus groups will be used to gain deeper insights into the students‘ individual and collective experiences of transformative learning processes. Concept maps created by students in the course are also used for the analysis. The focus group discussions are recorded, transcribed and thematically analyzed to identify central patterns and insights and to develop corresponding teaching methods. The professional field of application lies in the application and development of teaching methods that aim to promote critical thinking and transformative learning processes Sari et al., (2023). In today’s world, skills such as critical thinking, self-reflection, and the ability to solve complex problems are of central importance. Fostering these skills in students is an essential part of preparing them for professional challenges. Transformative learning processes enable students to react flexibly and creatively to new situations and to develop innovative solutions.
It is expected that the results will clarify how targeted teaching methods and pedagogical innovations can effectively promote transformative educational experiences.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Brunner, Katharina; M.Ed.
Lindner, Lisa; M.Ed.
Projektleitung intern
Brunner, Katharina; BEd MEd
Lindner, Lisa; MEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kreilinger, Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Angesichts der Heterogenität in unserer Gesellschaft, die sich auch in den Schulklassen widerspiegelt, sind Lehrpersonen mit der Vielfalt von Kindern stets konfrontiert. Verschiedene Ansätze bieten Möglichkeiten zum Umgang mit dieser Herausforderung/ Vielfalt und zeigen, wie gemeinsamer Unterricht gelingen kann. Im Fokus des Forschungsprojekts steht einer dieser Ansätze: „die Kooperation am gemeinsamen Gegenstand und eine innere Differenzierung durch entwicklungsniveaubezogene Individua- lisierung“ (Feuser, 2011). In der Pädagogik, insbesondere im Kontext der Inklusion, bezieht sich der Begriff „Gemeinsamer Gegen- stand“ auf einen pädagogischen Ansatz, bei dem alle Schüler*innen, unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen oder Unterschieden, an einem gemeinsamen Lehr- oder Lerngegenstand teilnehmen. Ziel ist es, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der alle Schüler*innen die Gelegenheit haben, am gleichen Unterrichtsthema oder Projekt teilzunehmen, jedoch mit individuell angepassten Zielen.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Böheim-Galehr, Gabriele; VR. Dr.
Quenzel, Gudrun; Dr. habil.
Projektleitung intern
Neureiter, Herbert; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Giger, Silvia; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2019
Beschreibung
INHALT: Die österreichischen Pädagogischen Hochschulen führten eine Studie durch, die einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten der 14 bis 16.-Jährigen in Österreich gibt. Zentrale Themenbereiche sind beispielsweise: Freizeit, Freunde und Beruf, Zukunftserwartungen und Werthaltungen, oder Lebenswelt Schule. Zusätzlich zum österreichweit eingesetzten Kernfragebogen wurde in jedem Bundesland ein weiteres Themenfeld bearbeitet. In Salzburg wird das Themenfeld „Einstellungen von Jugendlichen zu technischen Themen“ in den Fokus genommen.

ZIEL: Derzeit gibt es noch sehr wenige quantitative Jugendstudien, die die Entwicklung von Technikorientierungen und Technikerfahrungen Jugendlicher untersuchen und dabei einen systematischen Zusammenhang zwischen den Einstellungen und den sozialisatorischen Einflüssen aus Elternhaus, Freizeitkultur und schulischer Bildung in den Blick nehmen (Wensierski, 2015). Ziel des Fragebogens ist es, u.a. folgenden IST-Zustand zu evaluieren: Welche Haltung nehmen Jugendliche gegenüber technischen Inhalten ein? Welche Ängste und Hemmschwellen im Umgang mit Technischer Bildung bzw. technischen Artefakten gibt es?

METHODE: Die Erhebungen wurden vom 9. März bis 10. Juli 2020 auf Basis eines kombinierten (dis-)proportionalen Stichprobenplans im Klassenverband per internetbasierten Fragebogen durchgeführt. Nach Bereinigung der Daten standen für die österreichweite Auswertung 14.432 und für Salzburg 1.805 Fälle aus 72 Schulen bzw. 119 Klassen zur Verfügung.

ERGEBNISSE
Die österreichweiten Ergebnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz und einer gemeinsamen Publikation am 1. Juni 2021 präsentiert. Die salzburgspezifischen Daten werden in der ph.script Ausgabe (17) im Frühjahr 2022 vorgestellt. Diese nimmt neben den „Lebenswelten“ auch die Haltungen und Einstellungen zu Technik in den Fokus.

Beschreibung (engl.)
Bericht