Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Bernauer, Egbert; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2017
Beschreibung
Anhand der Kurzbiografien einer Linzer Maturaklasse des Jahres 1921 soll die Geschichte unseres Landes im 20 Jahrhundert anhand von Einzelschicksalen erlebbar und nachvollziehbar werden. In dieser Klasse waren Täter, Opfer und Mitläufer der NS- Diktatur vertreten. Ihre Art, die eigene Lebensgeschichte zu betrachten und mit ihrer eigenen Vergangenheit umzugehen, kann als symptomatisch für eine ganze Generation gesehen werden, welche das 20. Jahrhundert in all ihren Facetten und Widersprüchen durchlebte und mitgestaltete und so letztendlich den Lauf der Geschichte beeinflussten.
In vielen Einzelschicksalen dieser Absolventen finden sich entscheidende Stationen der österreichischen Geschichte nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Kampf um die Grenzen der noch jungen Republik, der Deutschnationalismus und die Anschlusssehnsucht in den 20-er Jahren, der Phönix-Skandal, der im Jahre 1936 das Schuschnigg-Regime zutiefst erschütterte, die beginnende Judenverfolgung nach dem „Anschluss“ 1938, das nationalsozialistische Euthanasieprogramm, Krieg und Kriegsgefangenschaft, Kriegsverbrecher- und Volksgerichtsprozesse, Wiederaufbau und mangelnde Bereitschaft zur Vergangenheitsbewältigung sowie die Inanspruchnahme einer kollektiven Opferrolle.
Zeitungsberichte und Auszüge von Ansprachen bei den späteren Wiedersehens-Feiern geben Einblicke in die gesellschaftliche Situation und den Umgang mit der eigenen Vergangenheit in den Nachkriegsjahren.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Projektleitung intern
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Michael Faradays Vorstellung von einem mit Kraftlinien bzw. Feldlinien erfüllten Raum revolutionierte die Interpretation der Wechselwirkung zwischen Ladungen bzw. stromdurchflossenen Leitern und initiierte gleichzeitig die Entwicklung der Feldtheorie. James Clerk Maxwell konnte, aufbauend auf diesem Konzept, die Grundgesetze der Elektrodynamik in sich konsistent und quantitativ formulieren. Die nach ihm benannten Maxwell-Gleichungen stellen einen Meilenstein in der klassischen Physik dar. Heutzutage stellt der Feldbegriff in der modernen Physik ein zentrales Konzept dar.
Internationale und eigene Studien zeigen allerdings, dass Lernende nur sehr vage Vorstellungen über den Feldbegriff aufweisen und den ontologischen sowie den epistemologischen Status des Feldbegriffs nicht kennen (Bar & Zinn, 1997; Furio & Guisasola, 1998; Pocovi & Finley, 2002; Saarelainen et al., 2007; Aschauer & Hopf, 2014). Evaluierte Unterrichtsvorschläge, die diesem Umstand entgegenwirken, finden sich in der Fachliteratur nicht.
Ziel des Forschungsprojekts ist es daher, eine Unterrichtssequenz zur Einführung des Feldbegriffs am Beispiel elektrischer und magnetischer Felder für die Sekundarstufe I zu konzipieren und zu evaluieren. Zentrales Element der Unterrichtssequenz ist eine neu entwickelte Analogie, mit der der sehr abstrakte Feldbegriff anschaulich eingeführt werden kann und der ontologische bzw. epistemologische Status des Feldbegriffs offensichtlich wird.
Das Forschungsprojekt folgt der Prämisse des Design-Based Research (Design-Based Research Collective, 2003; Barab & Squire, 2004). Nicht nur die Konzeption einer praxistauglichen Einführungssequenz steht im Vordergrund. Nach Möglichkeit sollen auch im Rahmen der Evaluation Ergebnisse erzielt werden, die wiederum in Form lokaler Theorien (Prediger & Link, 2012) einen Beitrag zur Grundlagenforschung leisten. Bei der empirischen Überprüfung der Intervention wird die Methode der Akzeptanzbefragung (Jung, 1992) eingesetzt. Dabei lassen sich einerseits lernförderliche bzw. lernhemmende Elemente identifizieren. Anderseits kann aber auch Wissen über die Lern- und Lehrprozesse im entsprechenden Inhaltsbereich generiert werden, das zur Theoriebildung beiträgt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Beetz, Andrea; PD Dr.
Kotrschal, Kurt; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Beziehungen zwischen Mensch und Tier sind qualitativ vergleichbar zu zwischenmenschlichen Beziehungen und sind auf beiden Seiten mit kognitiven und sozialen Fähigkieten verbunden. Die Annahme, dass das Aufwachsen mit Heimtieren für die sozio-emotionale Entwicklung von Kindern förderlich ist, ist weitverbreitet. Auch in der Pädagogik werden tiergestützte Aktivitäten gelobt. Positive Wirkungen von Schulhunden wurden betreffend soziales Klassenklima, Lernerfolge und Einstellungen der Schüler/innen zur Schule beschrieben. In der Schulpraxis ist jedoch die Haltung z. B. von Fischen möglicherweise ein realistischeres Angebot als der vieldiskutierte Schulhund. Ist ein Schulaquarium gleichermaßen nützlich, können Kinder auch zu anderen Tierarten eine Beziehung aufbauen? Dieses Projekt soll zu einem differenzierteren Verständnis der evolutionären Grundlagen von Kind-Tier-Beziehungen beitragen und konkrete Empfehlungen für den Einsatz von Tieren in der tiergestützten Pädagogik generieren.
Unter Mitarbeit von Studierenden der PHOÖ untersuchen wir das Thema auf drei Ebenen, pragmatisch, deskriptiv und experimentell: (a) Überprüfung der Grundannahme, dass Kinder intensive Beziehungen auch zu anderen Tierarten als dem Hund entwickeln; (b) Einfluss von Alter und Geschlecht auf den Zusammenhang zwischen Intensität der Heimtierbeziehung und Scala naturae (deskriptiv); (c) Pufferwirkung hundgestützter Interventionen auf die Stressbelastung von Volksschulkindern während der Leseförderung (experimentell).
Mit Hilfe eines Fragebogens werden die Qualität und Intensität von Beziehungen zwischen Kindern ver-schiedener Altersgruppen, i.e. Grundschulalter und Sekundarstufe I, und ihren Heimtieren erhoben. An Hand von Stresshormonen (aus Speichelproben) und Verhalten (Videoanalysen) wird die „soziale Pufferwirkung“ von tiergestützten schulischen Förderangeboten auf die Stressbelastung von Grundschulkindern in Prüfungssituationen experimentell überprüft.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Projektleitung intern
Aschauer, Wolfgang; Mag. Dipl.-Ing. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Viele Studienergebnisse zeigen, dass die Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II über elektrische und magnetische Felder stark von physikalischen Konzepten abweichen. Allerdings findet man empirisch erprobte Unterrichtsansätze nur vereinzelt. Daher wurde eine
Unterrichtssequenz zur Einführung der Felder konzipiert und in einem Laborsetting und im Klassenverband evaluiert.
Auf Grund der Ergebnisse der Feldtestung muss dieser Prototyp überarbeitet werden und neuerlich untersucht werden.
Als zweiter Schritt soll die Unterrichtssequenz ausgebaut werden, sodass nicht nur die Einführung der Felder thematisiert wird, sondern auch zusätzliche Inhalte über den Elektromagnetismus integriert werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Gierlinger, Erwin; Mag. Dr. OStR Prof.
Projektleitung intern
Gierlinger, Erwin; Dr. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hütter, Johanna; Mag.
Weiss, Doris; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
1.) Ausgangslage/Problemaufriss:
Content and language integrated learning (im weiterem: CLIL) als Unterrichtsmethode die Sachfachunterricht mit dem Erlernen einer Fremdsprache verbindet ist in den vergangenen Jahren in Europa äußerst populär geworden (Perez Cañado, 2012). Eine massiv anwachsende Anzahl von Forschungsartikeln, Handreichungen für LehrerInnnen und Unterrichtsmaterialien sind ein klarer Indikator für die Popularität dieser Unterrichtsmethode (Coyle, Hood, & Marsh, 2010); (Dale & Tanner, 2012); (Genesee & Hamayan, 2016); (Grieveson & Superfine, 2012); (Mehisto, Marsh, & Frigols, 2008).

Auch in Österreich ist ein Trend in dieser Richtung in verschiedenen Unterrichtsfächern (Abuja, 2007); (Gierlinger, 2007); (Nezbeda, 2005) und im jeweiligem Forschungsinteresse ((Dalton-Puffer, 2011), (Hüttner et al., 2013); (Gierlinger, 2017a)) zu bemerken. Weiteres ist durch die verpflichtende Einführung von CLIL an HTLs www.cebs.at/index.php und verstärkten Bemühungen im berufsbildendem Bereich fremdsprachlicher Sachfachunterricht und dessen methodologische Umsetzungen von hohem Interesse für SachfachlehrerInnen in Österreich geworden. Österreich hat jedoch im Gegensatz zu anderen europäischen (und internationalen) Staaten einen sehr offenen und unregulierten Zugang zu CLIL beschritten. CLIL stellt ein von LehrerInnen initiiertes und nur über sehr breite organisatorische Vorgaben des Paragraphen 15/3 des SCHUG reguliertes methodisches Phänomen dar. In anderen Worten, die derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen erlauben LehrerInnen eine beinahe autarke Vorgangsweise bezüglich der Implementation von CLIL und dessen methodologischer Vermittlung. Diese offene Unterichtssituation hat speziell bei SachfachlehrerInnen, die als Zweitfach kein Sprachfach haben tendenziell zu einer immersiven Sprachvermittlung geführt, die gekennzeichnet ist von (1) exklusivem bis überwiegendem Gebrauch der Zielsprache, (2) überwiegend ungeplantem und beiläufigem „incidental“ Spracherwerb mittels „comprehensible input“ der in Anlehnung an Krashen‘s Input Hypothese (Krashen, 1985) als notwendig und ausreichend für den Spracherwerb gesehen wird. Obwohl diese methodisch wenig elaborierte Vorgangsweise von SpracherwerbsforscherInnen (Lightbown, 2017) und SpracherwerbspädagogInnen (Brüning & Purrmann, 2014); (Hüttner & Smit, 2014); (Leung & Morton, 2016), zunehmend kritisch betrachtet wird, wird sie jedoch von SachfachlehrerInnen auch aufgrund pragmatisch kontextueller Rahmenbedingungen präferiert. Als Hauptargumente dafür werden mangelnde Ausbildung im Bereich Sprachbewusstsein/language awareness (Gierlinger, Hametner, & Spann, 2007); (Hüttner et al., 2013) und zeitliche Zwänge bei der Stoffvermittlung angeführt.
Dieses Phänomen impliziten Spracherwerbs scheint im Bereich der „written skills“ noch virulenter zu sein da im Gegensatz zu den „spoken skills“ die Rolle der „written skills“ im CLIL Unterricht „largely underappreciated“ (Llinares, Morton, & Whittaker, 2012, p. 244) ist und kaum Lernzuwächse feststellbar sind (Dalton-Puffer, 2009).
Diese Ausgangslage zeigt, dass CLIL trotz seiner zunehmenden Popularität als Unterrichtsmethode in den europäischen Klassenzimmern (Marsh, Mehisto, Wolff, & Frigols, 2010) gerade im Bereich seiner methodischen Vermittlung einer engeren Zusammenarbeit von CLIL-Theoretikern und CLIL-Praktikern benötigt.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Krainz, Ulrich; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Krainz, Ulrich; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
In Zusammengang mit der Qualität und Wirksamkeit von Schule ist die Bedeutung von effizientem Führen und Leiten unumstritten. Gerade in Hinblick auf die zukünftig verstärkte Schulautonomie und um schulische Qualität zu sichern und weiterzuentwickeln, muss Vieles vor Ort entschieden werden und von Leitungsverantwortlichen werden entsprechende Sozialkompetenz und Organisationsgeschick erwartet. So wichtig diese Aufgaben auch sind, sie zählen nicht zum traditionellen Erfahrungs- und Handlungsrepertoire von Schulleitungen, da sich die Schulführung bislang vorwiegend durch eine bürokratische Organisation, einem verwaltenden und durch vorgesetzte Dienstbehörden kontrollierenden Verständnis auszeichnet. Vielfach ungeklärt erscheint somit die Frage, wie es um das Managementverständnis schulischer Führungskräfte selbst bestellt ist, wo Herausforderungen aber auch Potentiale gesehen und genutzt werden können. Mit Hilfe eines rekonstruktiven Sozialforschungszugangs zielt das Projekt auf eine Klärung des vorherrschenden Verständnisses von Führen und Leiten im Handlungsfeld Schule. Die Analysen sollen nicht nur einen Beitrag zur Grundlagenforschung darstellen, sondern auch Ableitungen für geeignete Unterstützungssysteme und Zugänge der Professionalisierung von Managementkompetenzen schulischer Führungskräfte ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Keppelmueller, Joachim; HS-Prof. Mag. Dr. BEd OStR
Projektleitung intern
Keppelmueller, Joachim; Dr., BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reinhart, Ulrike; HS-Prof. Mag. Dr. OStR
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Kleidung und Körperschmuck gelten als Teil des individuellen Ausdrucks. So gibt es im Gegensatz zu verschiedenen anderen Berufszweigen für Lehrerinnen und Lehrer auch keine allgemeingültigen Vorschriften zum Thema Kleidung und Körperschmuck. Im deutschsprachigen Raum existieren bislang keine Untersuchungen, in welcher Weise sich Piercings und/oder Tattoos bei Lehrpersonen auf deren Wahrnehmung durch Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen auswirken. Im Rahmen dieser Studie soll untersucht werden, ob das Vorhandensein von sichtbaren Tattoos bei (angehenden) Lehrkräften die Beurteilung der pädagogischen Kompetenzen durch Studierende beeinflusst. Das experimentelle Design basiert auf zwei Videosequenzen von „gutem Unterricht“, wobei nur in einer Variante am Ende der Sequenz zu erkennen ist, dass die unterrichtende Lehrkraft tätowiert ist.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Drenowatz, Clemens; MMag. Dr.
Leitner, Martin; MMag.
Projektleitung intern
Drenowatz, Clemens; HS-Prof. MMag. Dr. Priv.-Doz.
Leitner, Martin; MMag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Greier, Klaus;
Rotkopf, Thomas;
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Universität Innsbruck
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Auf Grund der vielfältigen positiven Auswirkungen körperlicher Bewegung gilt Bewegungsmangel als einer der größten gesundheitlichen Risikofaktoren bei Kindern und Jugendlichen. Dabei spielt auch die Entwicklung motorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten eine wichtige Rolle, da die motorische Entwicklung in positivem Zusammenhang mit dem Bewegungsverhalten steht. Mit dem Projekt „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ wird versucht über verschiedene Maßnahmen die körperliche Aktivität von Schulkindern positiv zu beeinflussen.
In dem hier vorgestellten Projekt sollen die Auswirkungen der „Täglichen Bewegungs- und Sporteinheit“ auf die motorische Entwicklung in der Primarstufe untersucht werden. Speziell, wird in einer 4-jährigen prospektiven Studie die motorische Entwicklung mittels dem Deutschen Motorik Test 6-18 (DMT 6-18) von der 1. bis zur 4. Schulstufe erhoben.
Dazu wird der DMT 6-18 als Einstiegstest (Pre-Test) an insgesamt 16 Klassen der 1. Schulstufe (8 Interventionsklassen und 8 Kontrollklassen) im Herbst (Oktober/November) durchgeführt. Eine weitere Testung (Re-Test 1) erfolgt dann am Ende des Sommersemesters (Mai/Juni). In den folgenden drei Schuljahren (2., 3. und 4. Schulstufe) erfolgt der sportmotorische Test nur mehr am Ende des Sommersemesters (Re-Test 2, 3 und 4).
Der DMT 6-18 ist ein validiertes und vielfach verwendetes Instrument zur Bestimmung der motorischen Kompetenz für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren. Mittels 8 Test-Aufgaben, werden die wesentlichen Bereiche der motorischen Kompetenz (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Beweglichkeit) erhoben.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Projektleitung intern
Cechovsky, Nora Christiane; Dr. BSc MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 –
Beschreibung
Die Professionalisierung von Pädagog*innen im Bereich der Berufspädagogik stellt eine zentrale Aufgabe des Instituts für Berufspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich dar.

Im Zentrum dieses Forschungsschwerpunkts stehen aktuelle Fragestellungen der Pädagog*innenbildung im Bereich der Berufspädagogik. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Hochschullehre und zur Professionalisierung von Lehrkräften zu gewinnen. Der Fokus liegt derzeit insbesondere auf zwei Themenbereichen:

Online-Lehre: Im Rahmen der digitalen Hochschullehre untersuchen wir die Gestaltung von Online-Phasen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung sozialer und kognitiver Präsenz durch die Lehrpräsenz im Online-Setting. Hierbei orientieren wir uns am Community of Inquiry Framework, das als theoretische Grundlage für die Entwicklung und Analyse von Online-Lernumgebungen dient.
Künstliche Intelligenz (KI): Ein weiterer Schwerpunkt ist der sinnvolle Einsatz von KI-Technologien in der Hochschullehre. Wir erforschen sowohl die praktischen Einsatzmöglichkeiten als auch die Akzeptanz und Nutzung durch Lehrkräfte. Zudem entwickeln wir hochschuldidaktische Weiterbildungsangebote, die Lehrpersonen den reflektierten und kompetenten Umgang mit KI in der Lehre ermöglichen sollen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Keppelmueller, Joachim; Mag. Dr. BEd OStR Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reinhart, Ulrike; Mag. Dr. OStR Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
In den letzten Jahren nimmt aus der subjektiven Wahrnehmung des Antragstellers die Zahl der sichtbar tätowierten und/oder gepiercten Studierenden stetig zu. Auffallende Gesichtspiercings und auch großflächige Tattoos sind – so die subjektive Wahrnehmung – keine Seltenheit.
Die im Studienalltag sichtbaren Piercings befinden sich im Gesicht – meist bei den Augenbrauen, der Nase oder Lippen – sowie an den Ohren.
Die Wahl der Tattoo-Motive reicht von bunten, fröhlich anmutenden Motiven bis zu monochromen Vanitassymbolen.

Im Gegensatz zu verschiedenen anderen Berufszweigen gibt es für Lehrerinnen und Lehrer keine all-gemeingültigen Bekleidungsvorschriften. Kleidung und Körperschmuck gelten als Teil des individuellen Ausdrucks und fällt somit unter den Schutz der persönlichen Freiheit. (vgl. Schulblatt des Kantons Zürich 1/2009, S.6)
Die beantragte Studie ist als Teilbereich eines geplanten Forschungsclusters zum Thema Leh-rer/innenpersönlichkeit und –identität gedacht.

Ziele des gegenständlichen Antrags:
• die tatsächlich eingetretenen Wirkungen des sichtbaren Körperschmucks im Unterricht, bei im Berufsleben stehenden Lehrerinnen und Lehrern zu erheben,
• den weiteren geplanten Umgang mit dem vorhandenen Körperschmuck vor dem Hinter-grund der persönlichen Erfahrungen im Berufsleben zu erheben.

Methode
• Interviews in der Explorationsphase (10 Leitfadeninterviews)
• Fragebogen für Lehrerinnen und Lehrer (online)

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht