Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wiesner, Christian; MMag. Bakk. Bakk.Komm.
Zechner, Kerstin Angelika; Mag. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA Prof.
Projektleitung intern
Wiesner, Christian; MMag. Dr. Bakk. Hochschulprofessor
Zechner, Kerstin Angelika; Mag. PaedDr. Bakk.phil. Dipl.-Päd. Institutsleiterin MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pollak, Isabella; MSc
Schrank, Beate; OÄ Priv.-D
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Well-being is at the heart of teaching and learning. Social and emotional competencies matter for teachers´ professional performance and career management. In most cases teachers` stress and burnout are related to factors such as work overload, increased accountability requirements, lack of autonomy and decision-making power, authoritative management and leadership styles, and school negative climate (Brackett et al., 2010; Carver-Thomas & Darling-Hammond, 2017). Research has also provided evidence to indicate that students learn better in safe, supportive environments, and how teachers` socioemocional competences may affect the learning environment and model/shape students` emotions and behaviour (Jennings, 2015). Moreover, research evidence confirms the common knowledge that teachers experience a lot of stress in their profession when teaching students (Five et al. 2007). There is evidence that organisational factors such as poor communication between colleagues, general dissatisfaction with work or presenteeism are associated with lower teacher wellbeing (Kidger et al. 2016). It was suggested to support teachers in coping with organisational factors of their professions, such as collaboration with colleagues, work-life balance and to stress the positive impact the school management could have through fostering a supportive school atmosphere or stress management techniques (Gray 2017).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Höflich, Sabine; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Höflich, Sabine; Mag. Dr. Hochschulprofessorin
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
„Kennst du einen Autisten, kennst du genau einen Autisten“- so weit und vielfältig ist das Spektrum, so individuell das Erleben der Kinder – und trotzdem können bestimmte Haltungen und Einstellungen, räumliche Gegebenheiten, spezielle Methoden uvm. die inklusive Beschulung der Lernenden möglich machen und Schule zum sicheren Ort für alle Schüler*innen werden lassen, an dem Wohlbefinden, Lernen und gemeinsames Arbeiten stattfindet. Das Projekt „Schule und Autismus“ schaut aus unterschiedlichen Perspektiven in unterschiedlichen Settings auf verschiedene Details und versucht Einblick in die facettenreiche Welt des Autismus zu geben.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Linzer-Sommer, Isabella; Mag.
Projektleitung intern
Linzer-Sommer, Isabella; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gittler, Georg; ao. Univ.-Prof.
Maresch, Günter; Univ.-Prof.
Kooperationspartner
Universität Wien, Hauptgebäude, Uni Wien
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Die Grundlage zur Beantwortung dieser Fragestellung bildet ein von Gittler (1984) entwickelter Test. In den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat der Psychologe Georg Gittler an der Universität Wien mit Hilfe seines davor entwickelten dreidimensionalen Würfel-Tests (3DW-Test) eine Studie durchgeführt, in der die Frage gestellt wurde, ob das Unterrichtsfach Darstellende Geometrie das räumliche Vorstellungsvermögen fördert. In einer Längsschnittstudie konnte er nachweisen, dass das Unterrichtsfach Darstellende Geometrie die Leistungen von Jugendlichen in der primären Intelligenzdimension räumliches Vorstellungvermögen signifikant verbessert. Dabei verwies er auf die „Entwicklung generalisierbarer Fähigkeiten […], die im Sinne eines nichttrivialen Lerntransfers auf andere Materialien und neue Problemstellungen“ (Gittler 1994) außerhalb des Unterrichtsfachs Darstellender Geometrie angewendet werden können. Der von Gittler (1984) entwickelten rasch-skalierte 3DW-Test zur Messung des räumlichen Vorstellungsvermögens sowie weitere Tests zur Überprüfung von verschiedenen Komponenten räumlichen Vorstellungsvermögens kommen in diesem Forschungsvorhaben zum Einsatz.
Die 1994 gewonnen Daten werden den neu erhobenen Daten gegenübergestellt um auch Rückschlüsse auf die Wirksamkeit des computergestützten, methodisch und didaktischen völlig veränderten Unterrichts ziehen zu können.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Lindenbauer, Edith; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Lindenbauer, Edith; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2025
Beschreibung
Das Erlernen von Algebra beinhaltet den Erwerb von Vorstellungen zu den Begriffen Repräsenta-tion, Generalisierung und Abstraktion. Schülerinnen und Schüler sehen sich beim Lernen von Algebra in der Schule verschiedenen Herausforderungen gegenüber, die laut Forschungsergeb-nissen auf kognitive Lernhürden zwischen Arithmetik und Algebra oder eine zu schnelle Einfüh-rung in der Schule zurückgeführt werden können. Innovative Lernwerkzeuge, die dynamische und verknüpfte Darstellungsformen (z.B. MERLO) verwenden, ermöglichen die Verbindung ma-thematischer Begriffe durch multisemiotische Darstellungen. Es stellt sich die Frage, auf welche Weise das konzeptuelle Verständnis der Schülerinnen und Schüler in solchen technologiebasier-ten Lernumgebungen (TBL) verbessert werden kann.
Dieses Projekt konzentriert sich auf das konzeptuelle Verständnis der Schülerinnen und Schüler in TBL und umfasst die folgenden Ziele: 1) Entwicklung von technologiebasierten Materialien zur Förderung des konzeptuellen Verständnisses und zur Diagnose der Vorstellungen und Kompe-tenzen der Lernenden, 2) Entwicklung von enaktiven bzw. realitätsbezogenen Materialien, die mit der TBL verknüpft werden können und 3) Untersuchung des Einflusses der entwickelten Lernressourcen auf das konzeptuelle Verständnis der Schülerinnen und Schüler im Kontext von algebraischem Denken.
Die Methodik umfasst einen Mixed-Methods Ansatz, mit Schwerpunkt auf qualitativer For-schung. Die qualitativen Studienanteile umfassen einen designbasierten Forschungsansatz für die Entwicklung der TBL im Bereich des algebraischen Denkens sowie einer Fallstudienforschung zur Implementierung der entwickelten Lernressourcen. Die qualitativen Ergebnisse werden durch quantitative Forschungsteile ergänzt, die darauf abzielen, die Kompetenzen und die kon-zeptuelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 zu erfassen.
Obwohl sich die fachdidaktische Forschung seit Jahrzehnten mit dem Thema algebraisches Den-ken beschäftigt, ist derzeit noch wenig erforscht, welchen Einfluss technologiebasierte Materia-lien auf die Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler haben und welche Möglichkeiten diese bieten, algebraisches Denken zu fördern. Daher soll durch diese Studie schwerpunktmäßig das Potential des Einsatzes digitaler Werkzeuge zur Entwicklung algebraischen Denkens von Schüle-rinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 untersucht werden. Dabei sollen digitale und (fach-)didaktische Innovationen in Bezug auf die Entwicklung des konzeptuellen Verständnisses entwi-ckelt und untersucht werden. Diese Studie bietet somit einen Beitrag zum Verständnis des al-gebraischen Denkens von Schülerinnen und Schülern in technologiebasierten Lernumgebungen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Kraker, Norbert; Reg.-Rat Mag. Dr. Hochschulprofessor
Projektleitung intern
Koliander, Brigitte; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Erhard, Franz; Dipl.-Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Heindl, Robert; MEd
Steinmetz, Andreas; MAS
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Arbeiterkammer, Bezirksstelle St. Pölten
Wirtschaftskammer Niederösterreich
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Evaluation der Wirksamkeit des HLG mit Masterabschluss „Berufsorientierung“
Schulentwicklung durch Berufsorientierung: Fachabschlussprojekt in der PTS
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Windl, Elisabeth; Reg.-Rätin Mag. Dr. Hochschulprofessorin
Projektleitung intern
Windl, Elisabeth; Reg.-Rätin Mag. Dr. Hochschulprofessorin
Stieger, Lisa; MEd Dr. BEd MA Prof.
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Ziegler, Verena; MEd BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Da den Pädagogisch-praktischen Studien große Bedeutung bei der Kompetenzentwicklung der Studierenden zugeschrieben wird, ist es bedeutsam aufzuzeigen, dass diese nur dann geschehen kann, wenn eine Passung der Erwartungen und Einstellungen aller betroffenen Personengruppen vorliegt, da bei Inkongruenz die Lerngelegenheiten durch die Studierenden nicht genutzt werden können. Das Forschungsprojekt erhebt die Erwartungen und Einstellungen und zeigt die Unterschiede auf. Dies ermöglicht ein gezieltes Arbeiten am Verständnis dieser unterschiedlichen Erwartungen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung und ein Grundstein zur Qualitätssteigerung in den Pädagogisch-praktischen Studien wird gelegt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Mewald, Claudia; Mag. Dr. Hochschulprofessorin
Projektleitung intern
Mewald, Claudia; Mag. Dr. Prof., MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Erhard, Franz; Dipl.-Ing. Prof.
Fikisz, Walter; Mag. (FH) BEd MA
Kraft, Jürgen; MEd
Tscherne, Michaela; Dr. BEd MBA MSc
Zenz, Sabine; MEd Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gyori, Janos; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das LS4VET-Projekt zielt darauf ab, die Methodik der Lesson Study (LS) für den Bereich der Berufsbildung zu adaptieren, um eine tiefgreifende und nachhaltige Wirkung in Berufsschulen zu erzielen, welche die Methode anwenden.
Das Projekt baut auf der multidirektionalen Zusammenarbeit von Expertenpartnern aus dem Hochschulbereich in den Niederlanden, Malta, Österreich und Ungarn auf, die über umfassende Fachkenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf die Methode der LS und die Ausbildung von Lehrkräften zu deren Anwendung verfügen.
Als unmittelbares Ergebnis des Projekts werden ein Modell der LS für die Berufsschulpädagogik, ein online Kurs sowie ein Handbuch zur professionellen Entwicklung in einer speziell an den spezifischen Kontext der beruflichen Bildung angepassten Form zur Verfügung stehen. Die langfristigen Auswirkungen des Projekts beziehen sich auf die Zusammenarbeit der Lehrkräfte und das damit verbundene Lernen, welches Grundlage für die Verbesserung der Bildungsqualität ist.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Nemeth, Attila; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pannonische Universität Veszprém
Universität Augsburg
Universität Erfurt
Universität Regensburg
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
(1) Mitarbeit am Handbuchprojekt Hans C. Boas, Ana Deumert, Mark L. Louden, Péter Maitz (eds.): „Varieties of German Worldwide“. Artikel „Hungary I“. Oxford University Press.
Es existiert bisher kein umfassendes Handbuch, das die aktuelle sprachliche Situation deutscher Sprachinseln außerhalb des zusammenhängenden deutschen Sprachgebiets empirisch dokumentiert. Ziel des Publikationsprojektes ist es, einen Beitrag zum o.g. Anliegen zu leisten. Es wird dabei eine systematische Beschreibung deutscher Dialekte in Ungarn geliefert, die die sprachlichen Merkmale sowie den soziolinguistischen Hintergrund des Gebrauchs der ungarndeutschen Sprachinseldialekte umfasst.

(2) Mitarbeit am Tagungsband „Mehrsprachigkeit in Mittel-, Ost- und Südosteuropa – Gewachsene historische Vielfalt oder belastendes Erbe der Vergangenheit”, 1.-4. Oktober 2014, Universität Regensburg, Forschungs-zentrum DiMOS. Hrsg. von Hermann Scheuringer et al. Regensburg: Verlagshaus Pustet. Beitrag „Simplifizierung und Komplexifizierung im Sprachkontakt – ein Beitrag zur ungarndeutschen Sprachkontaktforschung.“

Mit diesem Beitrag liegt eine empirische Dokumentation einer Sprachkontaktsituation vor, die das Ziel hat, Phänomene der sprachlichen Simplifizierung und Komplexifizierung eines deutschen Sprachinseldialekts in Ungarn zu leisten. Mithilfe der empirischen Auswertung aktueller Ergebnisse einer vom Verfasser durchgeführten Feldforschung soll ein Beitrag zur internationalen Sprachkontaktforschung geliefert werden.

(3) Mitarbeit im Herausgeberteam Zeitschrift für Mitteleuropäische Germanistik (ZMG), Tübingen: Narr Francke Attempto Verlag.

Die ZMG fokussiert auf mitteleuropäische kulturelle Konstellationen und konzentriert sich vor allem auf Transfer-, Interaktions- und Integrationsprozesse mit Schwerpunkt deutsche Sprache, Literatur(en) und Kultur(en). Die Beiträge thematisieren den mitteleuropäischen Bezug diverser sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. Aufgaben als Mitherausgeber der Zeitschrift: Mitarbeit bei der Auswahl und Begutachtung von Manuskripten, Ansprechpartner für Autor(inn)en der ZMG und Kontaktperson für die Zusammenarbeit mit dem Narr Francke Attempto Verlag in Tübingen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Schweiger, Christina; Mag. MMag. Dr.
Projektleitung intern
Schweiger, Christina; Mag. MMag. Dr. Hochschulprofessorin
Interne Projektmitarbeiter/innen
Höfferer-Brunthaler, Dagmar; Mag. MA
Krottendorfer, Ingrid; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Herunter, Judith; BEd
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Welche Bedeutung haben das faktische Vorhandensein und die physische Präsenz von Werken bildender Kunst in virtuellen Zeiten, wenn diese jederzeit online verfügbar sind? Wie wirken sich Digitalisierung und Digitalität auf den Umgang mit künstlerischen Artefakten aus? Wie wird das originale Werk, das ‚Echte‘ und Zum-Greifen-Nahe im Vergleich zu seinen digitalen Reproduktionen wahrgenommen? Verschmilzt es in der Wahrnehmung zu einem ‚Origital‘ mit einer eigenen Qualität und Ästhetik? Diesen Fragen zu Kultureller Bildung, Medienästhetik und Medienpädagogik wird in einer empirischen Studie mit Studierenden des Lehramtes Primarstufe an der Pädagogischen Hochschule nachgegangen. Die Antworten darauf sind für die Bildungs- und Unterrichtsforschung zentral, nachdem Schule wichtige Aufgaben im Eröffnen und Fördern von Zu- und Umgängen in Bezug auf materielles Kulturerbe erfüllt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Willmann, Marc; Dr. Dr.phil. Dipl.Päd. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
4.1 Ausgangslage:
Verhaltensprobleme und emotional-sozialen Schwierigkeiten stellen Schulen und Lehrkräfte vor große Herausforderungen und macht in vielen Fällen eine spezielle Unterstützung und Begleitung der schulischen Erziehungskonflikte notwendig. Den Betreuungspädagoginnen kommt im Kontext hier eine zentrale Funktion zu, um durch ein niedrigschwelliges Angebot der schulinternen Förderung und Beratung den inklusiven Erziehungs- und Bildungsauftrag zu unterstützen. Allerdings liegt zum Tätigkeitsprofil, den Aufgabenschwerpunkten und möglichen Konflikten in der Rollenfunktion für Österreich bis dato kaum empirische Erkenntnisse vor. Eine der wenigen Studien (Gasteiger-Klicpera & Klicpera 1998: Ambulante schulische Hilfen für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche…) liefert wichtige Erkenntnisse zur Situation in Ober- und Niederösterreich, allerdings sind die Ergebnisse bereits älteren Datums. Zudem fehlt es bisher an einer Bezugnahme auf den internationalen Fachdiskurs, d.h. aktuelle Forschungsergebnisse sowie der Stand der Theoriebildung zur schulischen Verhaltensberatung wurden bislang nicht systematisch einbezogen.
4.2 Zielsetzungen und Fragestellungen
Das Projekt setzt an den skizzierten Desiderata an. Die empirische Erhebung – zunächst in Oberösterreich, später in gesamten Bund – soll das Verständnis des Rollenprofils schärfen und spezifische strukturelle Rahmenbedingungen rekonstruieren. Aus Sicht des internationalen Forschungsstandes und der Theoriebildung zur Beratung im Kontext der schulischen Inklusion ist gerade auch den etwaigen Rollenproblematiken aufgrund der systeminternen Lokalisation der Betreuungspädagoginnen große Aufmerksamkeit zu schenken, um Rollenambiguitäten abzubauen und die Rollenfunktionen zu optimieren (Willmann & Hüper, 2004; Willmann, 2007; 2008).
Zudem sollen Perspektiven für die Weiterentwicklungen der Ausbildungskonzepte (Hochschullehrgang Betreuungspädagogik) entwickelt werden.
4.3 Methode
In der Pilotstudie werden zunächst halbstrukturierte Interviews mit Betreuungspädagog/innen geführt, die der Vorbereitung eines Fragebogens dienen. Im zweiten Schritt wird ein Fragebogen entwickelt, der zunächst im Land Oberösterreich in den Umlauf gebracht werden soll. In der späteren Hauptuntersuchung ist geplant, unter Einwerbung von Drittmitteln durch das BMBF eine Fragebogenerhebung (Totalerhebung) in ganz Österreich durchzuführen.
Beschreibung (engl.)
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