Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Krainz-Dürr, Marlies; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Benke, Gertraud; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Das OECD-Projekt Innovative Learning Environments nimmt Lehren und Lernen in innovativen Lernumgebungen in den Blick. Es geht dabei um Settings, in denen Lernen als aktiver Prozess verstanden und die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler gefördert wird, sich eigenständig, in kreativer Weise und in unterschiedlichen Kontexten Wissen und Fertigkeiten anzueignen.
Das Projekt (ILE) fokussiert auf die Frage, wie Menschen lernen und wie die Umgebung gestaltet sein muss, um nachhaltiges Lernen und die Bereitschaft und Fähigkeit zu lebenslangem Lernen zu optimieren. Das Projekt versucht, gute Beispiele inspirierender Unterrichtspraxis in der Regelschule zu identifizieren und deren Erfolgsindikatoren zu erforschen. Die OECD betont im ILE-Projekt folgende Aspekte: den aktiven, konstruktiven und holistischen Lernansatz; die selbst-regulierenden, co-konstruktiven Lernprozesse; das kritische und selbst-reflektierende Denken und das formative Feedback.

Das nationale ILE-Forschungsprojekt wurde vom Wissenschaftsministerium (BMWF) und vom Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) 2008 in Auftrag gegeben. Das Projekt ist gekennzeichnet durch eine Zusammenarbeit zwischen Bildungswissenschafterinnen und Bildungswissenschafter an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen und Innovatoren aus dem BMUKK.

Ziel des Projekts war es, österreichische Schulen unterschiedlicher Schultypen (drei Volksschulen, zwei Hauptschulen bzw. Neue Mittelschulen, ein Gymnasium und eine Berufsbildende Höhere Schule), die von der OECD als Schulen mit innovativen Lernumgebungen identifiziert wurden, zu erforschen. Im Mittelpunkt der Analyse steht das Lernen der Schülerinnen und Schüler im ganz „normalen“ Schulalltag.
Die folgenden Fragestellungen wurden im Projekt bearbeitet: (1) Welche Lerngelegenheiten und Lernchancen bietet die schulische Lernumgebung den Schülerinnen und Schülern? (2) Welche Aspekte des Unterrichts können als innovativ im Sinne der OECD-Kriterien eingestuft werden? (3) Welche Faktoren hemmen oder fördern den Aufbau innovativer schulischer Lernumgebungen? (4) Was kann aus der (Entwicklungs-) Geschichte von ILE-Schulen gelernt werden?

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Trattnig, Maria Angelika; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Stand der Forschung:
Forschungsprojekte, die sich mit der Verzahnung von Elementar- und Primarbereich beschäftigen, widmen sich sowohl in Österreich als auch in Deutschland bislang vor allem neuartigen Formen der Kooperation zwischen den Kindergarten- und Volksschul-Pädagog/innen und der Neugestaltung der kindlich erlebten Transition als bedeutender Entwicklungsabschnitt.
Der Fokus dieses Forschungsprojektes liegt daher auf der Bewusstmachung der Elternpartizipation während der Transition. Dabei soll das subjektive Erleben der Eltern im Hinblick auf die Veränderungen auf individueller, interaktionaler und kontextueller Ebene untersucht werden. Die Forschungsfrage lautet demnach:
Welchen Einfluss haben die gegenwärtig praktizierten kooperativen und pädagogischen Maßnahmen zur Gestaltung des Übergangs vom Elementar- in den Primarbereich auf die Elternpartizipation? —
Forschungsdesign:
Ausgehend von der Fragestellung werden die Eltern gebeten, sich mithilfe eines Fragebogens und eines Interviews über förderliche und hemmende Faktoren zur Elternpartizipation zu äußern.
Die Auswertung der durch Audiotranskription gewonnenen Daten erfolgt mithilfe der ethnomethodologischen Konversationsanalyse nach Harvey Sacks (1935 – 1975). Diese Art der qualitativen Analyse zeigt auf, mit welchen alltagspraktischen Handlungen soziale Wirklichkeiten geschaffen werden, da „sich Interagierende in sozialen Interaktionen nicht einfach an einer vorgegeben sozialen Ordnung orientieren, sondern eben diese soziale Ordnung als geordnete Struktur erzeugen (welche wiederum reflexiv auf die Situation wirkt)“ (Sander 2008, S. 346). —

Dissemination:
• Nutzung der Erkenntnisse aus dem Projekt als „best practice“-Beispiele für die Arbeit von Kindergarten- und Volksschul-Pädagog/-innen.
• Anwendung der Ergebnisse (eingebettet in theoretisches Grundlagenwissen) in die Aus- und Fortbildung beider Berufsgruppen.
• Erarbeitung weiterer Aspekte der Forschungsergebnisse im Rahmen von Bachelor- und Master-Arbeiten.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grasser, Monika; Dipl.-Ing. Dr.mont. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2021
Beschreibung
Unter Berücksichtigung wesentlicher Forschungsergebnisse hat das Fachdidaktikzentrum für Naturwissenschaften, an der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule, ein Konzept für den außerschulischen Lernstandort „NAWImix“ ausgearbeitet. Das Besondere an diesem Konzept ist, dass Schüler/innen und Lehrer/innen gemeinsam im NAWImix arbeiten können. Die Pädagoginnen und Pädagogen erwerben mit der Absolvierung einer Fortbildung im NAWImix die „Eintrittskarte“ für einen Besuch gemeinsam mit ihrer Klasse. Bei diesen Fortbildungen erhalten die Lehrer/innen unter anderem Arbeitsmaterialien und methodisch-didaktische Anregungen für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Lehrausgangs. Dadurch sind größere Wissens- und Kompetenzzuwächse sowohl bei den Lehrer/innen als auch bei den Schüler/innen zu erwarten. Durch Interventionsstudien sollen Wirkungen der NAWImix-Besuche im Unterricht, unter anderem auf den naturwissenschaftlichen Wissenszuwachs der Schüler/innen, bestimmt werden. Dabei ist vor allem die Nachbereitung in der Schule von großem Interesse. Außerdem soll der Motivationsgrad bei Schüler/innen, sich mit naturwissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, über Pre-Post-Fragebögen geschlechterspezifisch erhoben werden. Mit Hilfe eines Kontrollgruppendesigns wird in der Experimentalgruppe die Intervention realisiert und anschließend der Effekt in beiden Gruppen (Experimental- und Kontrollgruppe) gemessen. Bei den Lehrer/innen ist sowohl der individuelle Wissenszuwachs (fachlich und methodisch-didaktisch) als auch die Bereitschaft zur Umsetzung im eigenen Unterricht von großem Interesse. Es sollen die fachlichen und didaktischen Kompetenzen von Lehrkräften durch Fragebögen und Interviews erfasst werden. Zusätzlich werden in diesem Zusammenhang die Haltungsänderungen von Lehrer/innen in Bezug auf die Naturwissenschaften untersucht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Svecnik, Erich; Mag.
Petrovic, Angelika; Mag.
Sixt, Ulrike; Mag. Dr. Bakk
Projektleitung intern
Frank, Erik; HS-Prof. Reg.-Rat Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Herndler, Karin; MMag. Dr. Dipl.Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation u. Entwicklung des Bildungswesens
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Bei diesem Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Department EBB (Evaluation, Bildungsforschung und Berichterstattung) des Bundesinstituts BIFIE eine formative Evaluation der Inklusiven Modellregionen Österreichs in den drei Bundesländern Tirol, Steiermark und Kärnten durchführt. — Im Zuge von explorativen Fallstudien wird in diesen Modellregionen eine Standortbestimmung durchgeführt, um einen umfassenden und vertieften Blick auf Implementationsstrategien, erste Erfahrungen, Schwierigkeiten sowie Erfolge bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu gewinnen. — Die Einrichtung dieser Inklusiven Modellregionen geht auf das im Jahr 2008 von Österreich ratifizierte Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BGBl. III Nr. 155/2008) zurück. Für den Bereich des Schulwesens wurden im aktuellen Regierungsprogramm sowie im Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020 eine von Bund, Ländern und Gemeinden getragene Entwicklung von Inklusiven Modellregionen und darauf aufbauend ein flächendeckender Ausbau der Inklusion bis 2020 verankert. — Projektziel: Primäres Anliegen dieses Projekts ist es, die Inklusiven Modellregionen formativ zu evaluieren, und aus den Daten Erkenntnisse über Möglichkeiten einer Optimierung der Implementierungsprozesse zu gewinnen, die bei der österreichweiten Ausweitung der schulischen Inklusion berücksichtigt werden sollten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Utrecht University, Netherlands;
Projektleitung intern
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Laufzeit
2014 – 2017
Beschreibung
PARRISE ist ein internationales Forschungsprojekt an dem sich 18 Institutionen aus 11 europäischen Ländern beteiligen. Anliegen von PARRISE ist es, eine wissenschaftlich gebildete demokratische Gesellschaft aufzubauen. Zukünftige Generationen sollen durch den integrativen Bildungsansatz Socio-Scientific Inquiry-Based Learning (SSIBL) für verantwortungsvolle gesellschaftsrelevante Forschung und Innovation begeistert werden. Der SSIBL-Ansatz soll in neuen Kursangeboten der Lehrer/innenbildung erprobt und im naturwissenschaftlichen Unterricht implementiert werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pfatschbacher, Birgit Waltraud; BEd MSc. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Der Fibelunterricht in den Volks- und Sonderschulen stellt noch immer den Kernbereich der Erarbeitung des Lesens und Schreibens dar. Es gab historisch gesehen bereits viele verschiedene Ansätze, um den Prozess des Erstlesens und Erstschreibens für SchülerInnen bestmöglich aufzubereiten. Dazu zählen sowohl die synthetischen Verfahren (z.B. Buchstabiermethode, Lautiermethode), als auch für die analytischen Ansätze (Normalsatz-Methode, Normalwort-Methode, Ganzheitliche Methode …). — In den 1980-er Jahren entstanden sog. „Offene Lernangebote“. Jürgen Reichen (1982) prägte die Bezeichnung „Lesen durch Schreiben“, Sommer-Stumpenhorst (1986) die „Rechtschreibwerkstatt“ und Brügelmann (1983) den „Spracherfahrungsansatz“. Alle drei eint die Annahme, dass die Lehrperson die Fehler beim Erlernen von Schriftsprache vorerst nicht korrigieren sollten, um die Freude am Schreiben nicht zu bremsen. Untersuchungen ergaben jedoch, dass die Rechtschreibung dabei auf der Strecke bleibt (Steinig 2012). — Die wenigen empirischen Studien, die versuchen, Vorteile der unterschiedlichen methodischen Orientierungen des Anfangsunterrichts zu bilanzieren, zeigen kein eindeutiges Ergebnismuster im Sinne der Theoriebildung (Schründer-Lenzen 2003). In Österreich gibt es dazu keine aktuelle Daten. — Im Schuljahr 2008/09 wurde in Kärnten das Modell „EVEU“ – Ein veränderter Elementarunterricht – erstmals praktiziert. Dabei handelt es sich um einen an Bildungsstandards orientierten Elementarunterricht, der den Schwerpunkt auf die Prävention von Rechenschwächen und Lese-Rechtschreib-schwierigkeiten legt. Basis dieser Mischmethode stellen die lautgetreue Leserechtschreibförderung nach Reuter-Liehr und der Kieler Leseaufbau dar, d.h., es werden Teile des analytischen und des synthetischen Verfahrens miteinander kombiniert. — Diese Methode, welche auf Wunsch der Schulaufsicht in Kärnten unter der Bezeichnung „neue Fachdidaktik Deutsch“ geführt werden soll, wurde in den letzten Jahren von zirka 80 Grundschulpädagog/innen in Kärnten praktiziert. Geprägt ist dieser Anfangsunterricht durch monatlich stattfinden Qualitätszirkel für Lehrpersonen, mit dem Blick auf eine professionelle Lernbegleitung im Bereich Mathematik und Deutsch/Lesen/Schreiben. Eine fünfteilige Seminarreihe und ein daran anschließendes Coaching vermittelt das entsprechende Basiswissen in diesen beiden Bereichen. — Ausgangspunkt des Forschungsprojekts ist, dass der Anfangsunterricht in der 1. Schulstufe in Kärnten zwei grundlegend unterschiedliche Designs zeigt: (1) Die Kinder lernen das Lesen und Schreiben über den „herkömmlichen“ Fibelunterricht oder (2) über die sog. „neue“ Fachdidaktik Deutsch. — Bis heute gibt es keine Studien, die einen aussagekräftigen, empirisch gestützten Vergleich zwischen den beiden Zugängen ermöglichen würden. Dies bedeutet, dass sich eine „neue“ Fachdidaktik Deutsch etabliert, welche wissenschaftlich in einer flächendeckenden Vergleichsstudie in Kärnten untersucht und analysiert werden soll.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Zwander, Helmut; Mag. Dr. OStR Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Horn, Judith; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2018
Beschreibung
Blütenstaub (Pollen) ist allen Kindern der Sekundarstufe aus vielen Alltagserfahrungen recht gut bekannt und vor allem die Pollenallergien erzeugen in unserer Zeit gesundheitliche Beeinträchtigungen, die viele Schulkinder aus persönlicher Erfahrung kennen.
Das Projekt „Pollen macht Schule“ beschäftigt sich mit der Erfassung des allergologisch relevanten Pollenfluges am Schulstandort.
Das Gesamtprojekt hat insgesamt eine Laufzeit von 10 Jahren an fünf verschiedenen Schulen der Sekundarstufe 1 in Kärnten.
An jeder Schule läuft dieses Projekt in Form von mehreren Projekttagen über zwei Jahre.
Das Projekt wird während der gesamten Arbeitsphasen durch Rückmeldebögen seitens der Schüler/innen evaluiert und nachjustiert.
In jeder Arbeitsphase werden im Rahmen von mehreren Projekttagen professionelles Wissen und Können zur Technik des Mikroskopierens erarbeitet und eingefordert. Dabei soll auch ein grundlegendes Verständnis für die Arbeit einer Wissenschafterin/eines Wissenschafters geschaffen werden. Von höchstem Wert ist die Vermittlung der Bedeutung von wissenschaftlich korrekter und ehrlicher Arbeit. Ein weiteres Anliegen ist die Sensibilisierung für Themen aus dem Bereich Allergien und Gesundheit.
In jeder Projektphase erforschen die Schüler/innen einer 3. und 4. Klasse am Schulstandort die Pollenfreisetzung von 4 Pflanzen mit hohem Allergenpotential (Erle, Hasel, Birke, Gräser). Die Schüler/innen erlernen die Technik des Auswertens von mikrobiologischen Präparaten und die Interpretation von Messdaten.
Das Kennen lernen von Fragestellungen aus dem Bereich der Allergieforschung und das Einüben von einfachen mikrobiologischen Arbeitstechniken kann das Interesse für einen Beruf aus dem Umfeld der Gesundheitsberufe fördern.
Jeder Klassenverband besteht aus einer heterogenen Gruppe von Kindern mit unterschiedlicher Bereitschaft zur vorwissenschaftlichen Arbeit. Bei allen Schüler/innen kann aber erreicht werden, dass gewürdigt wird, welche Anstrengungen und Mühen hinter dem Erhalten von wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen!
Das Projekt „Pollen macht Schule“ ermöglicht den Schüler/innen eigenständiges Arbeiten im Bereich des Mikroskopierens und fördert in einem hohen Maß die Lern- und Arbeitskompetenz im Bereich naturwissenschaftliches Arbeitens und Denkens.
Am Ende wird eine Publikation zur Biologie und Didaktik des Projektes „Pollen macht Schule“ vorgelegt. Diese Publikation soll eine Anregung für Biologie-Lehrer/innen zur Durchführung von Folgeprojekten im Rahmen der Erforschung des Pollenfluges am Schulstandort sein.
Parallel zur Erfassung der Pollensedimentation seitens der Schüler/innen wird mit Hilfe einer Burkard-Pollenfalle der Pollengehalt pro Kubikmeter Luft von allen allergologisch relevanten Pollentypen erhoben. Diese Erhebung des Pollenfluges wird vom Projektleiter im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung des Pollenwarndienstes des Amtes der Kärntner Landesregierung durchgeführt. Ziel ist die Einarbeitung dieser Ergebnisse zum lokalen Pollenflug an fünf Schulstandorten in eine umfassende Publikation mit dem Titel „Allergieatlas für Kärnten“ (Pollenflugmessungen 1980-2020). Die Arbeiten der Schüler/innen fließen hierbei ein, womit die Leistung der kleinen Forscher/innen auch in der geplanten großen Gesamtpublikation gewürdigt wird.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Grillitsch, Waltraud; FH-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Rippitsch, Daniela Anna Maria; Mag.
Scherling, Josefine; Mag. Dr. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Fachhochschule Kärnten
Laufzeit
2014 – 2018
Beschreibung
Anlässlich des 25 jährigen Jubiläums des „Übereinkommens über die Rechte des Kindes“ der Vereinten Nationen (1989) wurde im Rahmen des Förderprogramms Sparkling Science vom Studiengang Soziale Arbeit der Fachhochschule Kärnten in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule, der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (BAKIP) Kärnten, des Bundesrealgymnasiums Feldkirchen, der Volksschule Himmelberg und der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KIJA) Kärnten ein partizipatives Forschungsprojekt zum Thema „Jugendliche erforschen Kinderrechte“ eingereicht. Das Forschungsprojekt zielt unter Einbeziehung aller Projektpartner darauf ab, fruchtbare Konzepte zu entwickeln, die es erlauben, ein gestärktes Bewusstsein von Kinderrechten in den Alltag von Bildungsinstitutionen zu implementieren. Das Besondere an dieser Förderschiene ist es, dass Kinder und Jugendliche unter Begleitung von Wissenschafter/innen zu Forscher/innen – in diesem Fall im Bereich der Kinderrechte – werden und die für dieses Projekt relevanten Ergebnisse erzielen. — Die Pädagogische Hochschule bringt sich ein u.a. in Form von wissenschaftlicher Expertise und der Konzeption und Durchführung von vier aufeinander aufbauende Lehrveranstaltungen (in Kooperation mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), die sich thematisch mit dem Wissensaufbau zu Kinderrechten und deren didaktischer Umsetzung widmen. Neben einer interdisziplinären Ring-Lehrveranstaltung, in der ein multiperspektivischer Blick auf die Thematik der Kinderrechte gerichtet wurde, wurde im Sommersemester 2015 von denStudierenden der Pädagogischen Hochschule Klagenfurt, Viktor Frankl Hochschule und der Alpen-Adria- Universität Klagenfurt eine Kinderrechte-Exkursion für die Zielgruppe Primarstufe entwickelt, durchgeführt und evaluiert. Im Wintersemester 2015/16 stand die Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Kinderrechte-Spaziergangs in Klagenfurt mit SchülerInnen des BRG Feldkirchen im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung. Die Lehrveranstaltung im darauffolgenden Sommersemester widmete sich der Thematik Zukunft im Kontext der Kinderrechte. Im Rahmen dieses Seminars stellten sich die Studierenden der Herausforderung eine Zukunftswerkstatt nach Robert Jungk zu planen und mit den SchülerInnen des BRG Feldkirchen umzusetzen und zu evaluieren. — Dieses innovative Lehrveranstaltungskonzept wurde von der Alpen-Adria Universität Klagenfurt für den Staatspreis Ars Docendi Preis für exzellente Lehre 2016 nominiert und wurde im Atlas der guten Lehre (eine Initiative des BMWFW) aufgenommen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Brousek, Jan; Dr.
Grafenanuer, Danijel; Dr.
Rehsmann, Daniel; Mag.
Wintersteiner, Werner; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Dieses Projekt folgt einer fünfjährigen transnationalen Kooperation zwischen slowenischen und österreichischen ForscherInnen und RepräsentantInnen der Zivilgesellschaft zur Erinnerungspolitik und –kultur der beiden Länder. Es ist zugleich Dokumentation eines vergangenen Prozesses als auch eine Intervention in den fortwährenden Dialogprozess, wie mit der konfliktreichen Vergangenheit des Alpen-Adria-Raums kritisch und gewaltlos umgegangen werden kann.

Der barocke englische Titel des Projekts ist zugleich die Beschreibung seines Programms: “Building the Peace Region Alps-Adria. Envisioning the Future by Dealing with the Past. Open and Inclusive Dialogue and Public Discourse within Austria and Slovenia and between the Countries (PRAA)”. Das Projekt versteht sich als eine kritische Reflexion dieses genau geplanten und organisierten “BürgerInnendialogs”, bei dem einander widersprechende (historische) Narrative immer wieder mit einander konfrontiert wurden. Im Besonderen ging es dabei um den Ersten Weltkrieg und die Grenzstreitigkeiten in seinem Gefolge, um das NS-Regime und die Nazi-Besetzung Jugoslawien, um den Widerstand der PartisanInnen und neuen Grenzstreit in der Nachkriegszeit, um die Frage der Kärntner SlowenInnen und die österreichisch-jugoslawischen Beziehungen in der Zeit des Kalten Krieges sowie um die Bewertung des Titoismus in Slowenien (bzw. Jugoslawien).

Im Projekt wird ein Buch herausgegeben und eine internationale wissenschaftliche Konferenz veranstaltet. Die Arbeit kreist um folgende drei Fragen:

– Wie können wir mit der komplexen Konfliktlage in unserem eigenen Land wie im Nachbarland konstruktiv umgehen? Das gilt natürlich ganz besonders für die Frage der Bewertung des Partisanenkampfes

– Wie können wir vermeiden, dass diese offenen oder schlummernden Konflikte nach wie vor von der Politik für ihre Machtspiele instrumentalisiert werden?

– Welche neuen Zukunftsperspektiven können aus diesem Dialog erwachsen? (Wie) können wir eine „Friedensregion“ Alpen-Adria schaffen?

Das Projektteam handelt mit konkreten Visionen und Perspektiven für einen weiteren Dialogprozess, auch abseits österreichisch-slowenischer Beziehungen. Verschiedene historische Narrative und Sichtweisen werden nicht ignoriert oder „versöhnt“, sondern miteinander konfrontiert, und zwar auf respektvolle Art und Weise.

Beschreibung (engl.)
This project if following a five-year process of transnational cooperation between Slovenian and Austrian researchers and practitioners, shortly called PRAA. While it is meant as a documentation of a past process, its main purpose is an intervention into the ongoing dialogue process of dealing with the past in a critical and nonviolent way.
The baroque title of the project is already a description of its program: “Building the Peace Region Alps-Adria. Envisioning the Future by Dealing with the Past. Open and Inclusive Dialogue and Public Discourse within Austria and Slovenia and between the Countries.” It provides a critical reflection of this purposeful planned and organized citizens’ dialogue where opposing (historical) narratives are confronted with each other, namely the case of World War I and the following border dispute, the NS-regime and the Nazi occupation of Yugoslavia, the partisan resistance and the post-war period with the communism in Yugoslavia and new border disputes and a specific “cold war”, at least in the perception of some people in Carinthia and Slovenia.
In the project, we are publishing a book and organizing an international conference, with the main concerns:
– How can we prevent that (open or potential) conflicts are still exploited by political parties for their power play?
– How can we deal with these complex conflicts in a constructive way? For instance how to continue and deepen the work of antifascist (self-)education without neglecting the errors, wrongdoings or even crimes committed in the name of antifascism?
– Which new perspectives for the future result from this dialogue? (How) is it possible to create a Peace Region Alps Adriatic?

Furthermore, we deal with visions and perspectives of a further dialogue process, even beyond the Austro-Slovenian relations. Different historical narratives and worldviews are not ignored or “reconciled”, but confront each other in a respectful way.

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Petrovic, Angelika; Mag.
Svecnik, Erich; Mag.
Projektleitung intern
Juritsch, Friederike; Mag. Dipl.Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Durch den Einsatz qualitativer Forschungsmethoden und die Einbettung einer breiten Befragtengruppe jeweils eines Standortes soll ein umfassendes und vertiefendes Bild über die Prozesse, die Akzeptanz, den Nutzen, die Hürden der Entwicklungsplanarbeit sowie die darauf aufbauenden Tätigkeiten gewonnen werden. Der Erhebungszeitraum erstreckt sich über drei Jahre, indem zu drei Erhebungszeitpunkten á 5-6 Interviews bzw. Gruppendiskussionen mit unterschiedlichen Befragtengruppen an insgesamt 21 Standorten in 6 Bundesländern durchgeführt werden. An jedem Standort werden verschiedene Zielgruppen interviewt: Schulleiter/in, SQA-Schulkoordinator/in, Lerndesigner/in, Lehrpersonen, Eltern, Schüler/innen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht