Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Brousek, Jan; Dr.
Grafenanuer, Danijel; Dr.
Rehsmann, Daniel; Mag.
Wintersteiner, Werner; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Dieses Projekt folgt einer fünfjährigen transnationalen Kooperation zwischen slowenischen und österreichischen ForscherInnen und RepräsentantInnen der Zivilgesellschaft zur Erinnerungspolitik und –kultur der beiden Länder. Es ist zugleich Dokumentation eines vergangenen Prozesses als auch eine Intervention in den fortwährenden Dialogprozess, wie mit der konfliktreichen Vergangenheit des Alpen-Adria-Raums kritisch und gewaltlos umgegangen werden kann.

Der barocke englische Titel des Projekts ist zugleich die Beschreibung seines Programms: “Building the Peace Region Alps-Adria. Envisioning the Future by Dealing with the Past. Open and Inclusive Dialogue and Public Discourse within Austria and Slovenia and between the Countries (PRAA)”. Das Projekt versteht sich als eine kritische Reflexion dieses genau geplanten und organisierten “BürgerInnendialogs”, bei dem einander widersprechende (historische) Narrative immer wieder mit einander konfrontiert wurden. Im Besonderen ging es dabei um den Ersten Weltkrieg und die Grenzstreitigkeiten in seinem Gefolge, um das NS-Regime und die Nazi-Besetzung Jugoslawien, um den Widerstand der PartisanInnen und neuen Grenzstreit in der Nachkriegszeit, um die Frage der Kärntner SlowenInnen und die österreichisch-jugoslawischen Beziehungen in der Zeit des Kalten Krieges sowie um die Bewertung des Titoismus in Slowenien (bzw. Jugoslawien).

Im Projekt wird ein Buch herausgegeben und eine internationale wissenschaftliche Konferenz veranstaltet. Die Arbeit kreist um folgende drei Fragen:

– Wie können wir mit der komplexen Konfliktlage in unserem eigenen Land wie im Nachbarland konstruktiv umgehen? Das gilt natürlich ganz besonders für die Frage der Bewertung des Partisanenkampfes

– Wie können wir vermeiden, dass diese offenen oder schlummernden Konflikte nach wie vor von der Politik für ihre Machtspiele instrumentalisiert werden?

– Welche neuen Zukunftsperspektiven können aus diesem Dialog erwachsen? (Wie) können wir eine „Friedensregion“ Alpen-Adria schaffen?

Das Projektteam handelt mit konkreten Visionen und Perspektiven für einen weiteren Dialogprozess, auch abseits österreichisch-slowenischer Beziehungen. Verschiedene historische Narrative und Sichtweisen werden nicht ignoriert oder „versöhnt“, sondern miteinander konfrontiert, und zwar auf respektvolle Art und Weise.

Beschreibung (engl.)
This project if following a five-year process of transnational cooperation between Slovenian and Austrian researchers and practitioners, shortly called PRAA. While it is meant as a documentation of a past process, its main purpose is an intervention into the ongoing dialogue process of dealing with the past in a critical and nonviolent way.
The baroque title of the project is already a description of its program: “Building the Peace Region Alps-Adria. Envisioning the Future by Dealing with the Past. Open and Inclusive Dialogue and Public Discourse within Austria and Slovenia and between the Countries.” It provides a critical reflection of this purposeful planned and organized citizens’ dialogue where opposing (historical) narratives are confronted with each other, namely the case of World War I and the following border dispute, the NS-regime and the Nazi occupation of Yugoslavia, the partisan resistance and the post-war period with the communism in Yugoslavia and new border disputes and a specific “cold war”, at least in the perception of some people in Carinthia and Slovenia.
In the project, we are publishing a book and organizing an international conference, with the main concerns:
– How can we prevent that (open or potential) conflicts are still exploited by political parties for their power play?
– How can we deal with these complex conflicts in a constructive way? For instance how to continue and deepen the work of antifascist (self-)education without neglecting the errors, wrongdoings or even crimes committed in the name of antifascism?
– Which new perspectives for the future result from this dialogue? (How) is it possible to create a Peace Region Alps Adriatic?

Furthermore, we deal with visions and perspectives of a further dialogue process, even beyond the Austro-Slovenian relations. Different historical narratives and worldviews are not ignored or “reconciled”, but confront each other in a respectful way.

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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Arrich, Roland; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dobrovnik, Franz; Mag. Prof.
Embacher, Andrea; Mag. Prof.
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Russek, Astrid;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Kärnten
Laufzeit
2008 – 2012
Beschreibung
In Kärnten haben die Lehrlinge seit dem Schuljahr 2008/09 die Möglichkeit, die sogenannte Lehre mit Matura an den Kärntner Fachberufsschulen zu absolvieren. Die Lehre wurde dabei auf 4 Jahre ausgedehnt, wobei die Lehrlinge einmal in der Woche an den verschiedenen Fachberufsschulen die Vorbereitungslehrgänge in den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch und einen frei wählbaren Fachbereich (meist Informatik) wählten. Die Motive der Lehrlinge an Lehre mit Matura teilzunehmen waren vielfältig. 1. Sehr wichtig war die angestrebte Doppelqualifikation (Lehre und Matura) gleichzeitig absolvieren zu können. 2. Auch der Umstand, in dieser Ausbildungszeit über einen Verdienst zu verfügen, war eine oft genannte Rückmeldung der Lehrlinge. 3. Die aufgrund dieser Doppelqualifikation abgeleitete Arbeitsplatzsicherheit war für die Lehrlinge ebenfalls ein bedeutender Faktor, an Lehre mit Matura teilzunehmen. Eine wichtige Rolle für die Teilnahme der Lehrlinge spielen die Lehrbetriebe. Sie unterstützen in der Regel Ihre Lehrlinge – auch dann, wenn sich abzeichnet, dass Lehrlinge den Betrieb nach Ende der Lehre verlassen werden. Für einige Lehrbetriebe sind ihre Absolventen von Lehre mit Matura für den innerbetrieblichen Aufstieg vorgesehen. Eine weitere Untersuchung befasste sich mit den Schwierigkeiten der Lehrlinge in den Fächern. Strukturierte Interviews wurden mit den Lehrlingen geführt und ausgewertet, die ihr erstes Jahr nicht erfolgreich absolvierten. Die Befragung der Lehrlinge war eine Längsschnittstudie und umfasste 4 Jahre. Im ersten Jahr (2008/09) wurden auch die Lehrbetriebe befragt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kelih, Florian;
Merva, Tatjana;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Danglmaier, Nadja; Mag. Dr.
Hartmann, Eva; BEd
Peko, Madlin; BA
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Im Zeitraum des Projekts steht die Bevölkerung in Kärnten vor Umbrüchen: Kärnten wird im Jahr 2020 den 100. Jahrestag seiner Volksabstimmung feiern, auch aber jährt sich 2018 das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Das Ende des Zweiten Weltkriegs wird sich 2020 zum 75. Mal jähren. Zugleich weilen nur noch wenige ZeitzeugInnen des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus unter uns und immer seltener können sie von ihren Erfahrungen berichten. Wir stehen somit am Übergang vom kommunikativen zum kulturellen Gedächtnis an diese Zeit. Gegenwärtige SchülerInnen verlieren den Zugang zu Themen und es werden Fragen relevant, wie man aus dieser Zeit heutzutage noch lernen und Lehren daraus ziehen kann. Immerhin sind es diese gegenwärtigen Jugendlichen, die in naher Zukunft den Diskurs über Vergangenheit – Gegenwärt – Zukunft unseres Bundeslands und unserer Grenzregion zuerst nur mittragen, später aber auch bestimmen werden.
Geplant ist die Abhaltung von drei Workshops mit LehrerInnen und SchülerInnen aus dem Grenzbereich in Kärnten und Slowenien sowie die anschließende Erstellung von innovativen, grenzüberschreitenden Unterrichtsmaterialien für Schulen in beiden Ländern in beiden Sprachen. Dazu sollen im Schuljahr 2019/2020 an teilnehmenden Schulen in beiden Ländern Schulprojekte durchgeführt werden, die von einem wissenschaftlichen Team begleitet werden. Die Schulprojekte widmen sich regionalen und grenzüberschreitenden Gedenkorten. Die Ergebnisse der Schulprojekte fließen in die Workshops und schließlich in die Unterrichtsmaterialien ein, die breitenwirksam publiziert und veröffentlicht werden.
Parallel zu den Workshops werden in einem gemeinsamen Prozess von LehrerInnen sowie SchülerInnen in Kärnten und Slowenien didaktische Materialien auf Deutsch und Slowenisch ausgearbeitet. Die Unterrichtsmaterialien greifen nationale Sichtweisen auf, überschreiten diese aber und führen zu gegenwärtigen und inklusiveren Zugängen. Anhand der Materialien wird eine mehrperspektivische Sichtweise auf regionale Geschehnisse in beiden Ländern ermöglicht. Ein besonderer Fokus im Projekt kommt jungen Menschen auf beiden Seiten der Grenze zu. SchülerInnen verschiedener Schulstufen werden sich im Rahmen von Schulprojekten mit geschichts- und zukunftsträchtigen Orten in ihrer Region beschäftigen. Im Rahmen eines eigenen SchülerInnenworkshops arbeiten sie mit den offiziellen und weniger sichtbaren Geschichtserzählungen in ihrer Region, reflektieren ihre eigene Familiengeschichte im Kontext von „Grenzen“ und erkunden ihre Region und dokumentieren Erinnerungszeichen. Über diese Aktivitäten treten sie in Austausch mit anderen SchülerInnen aus beiden Ländern und reflektieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im regionalen und internationalen Rahmen. Neben diesem Austausch treten auch LehrerInnen aus beiden Ländern in einen solchen, tauschen sich über ihre Perspektiven aus und arbeiten an der Erstellung didaktischer Materialien.
Beschreibung (engl.)
Currently, the population of Austria´s southern region Carinthia (in German: Kärnten, in Slovene: Koroška) is confronted with important anniversaries: the 100th anniversary of the Carinthian plebiscite in 2020, the 75th anniversary of the end of WW2 in 2020, the 100th anniversary of WW1 in 2018. Meanwhile, contemporary witnesses of these times are not any more in a position of handing down their experiences to oncoming generations: just few of them are still living. In this sense, we are expecting the shift from communicative memory to cultural memory (Assman). In schools, pupils are loosing their connection to these topics and questions are raised, how education on e.g. National socialism could be done, after the disappearing of contemporary witnesses. Soon, the youth of today will take over the discourse on history and international relations in our borderland. However, youngest studies show, the youth is not good informed about these times.
In the project, we plan three international workshops with teachers and pupils from the borderland of Slovenia and Carinthia. Teaching material will be generated, in Slovene and German language, on an international, inclusive and contemporary level. Partner schools in both regions will invite our project team to evaluate current school projects on the topic of memory culture. The results will be transferred in our workshops and the teaching material. The teaching material will introduce outdated national narratives on memory culture, but focus on a contemporary and inclusive memory culture: Different perspectives on the history of our border regions will be introduced and the project team will hand down newer, more acceptible narratives together with the teachers.
A main focus of our project is the younger generation. Pupils will work on memory culture in certain school projects and report as well as evaluate them on our workshop. The school projects will focus personal family memory, the history of the school region and working with descendants of contemporary witnesses. During this international meeting, they will learn different perspectives and narratives. Their teachers will, meanwhile, work with the project team on the bilingual and international school material.
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Frank, Erik; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Langmeier, Roswitha; Mag. Dir. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hanfstingl, Barbara; Mag. Dr.
Mayr, Johannes; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Laufzeit
2007 – 2011
Beschreibung
Das Projekt CCT stellt ein Beratungsangebot für die gesamte Lehrer/innenlaufbahn dar. Das Projekt CCT – Career Counselling for Teachers wurde 1999 in der Absicht gestartet, über Internet Informationen und Klärungshilfen für Laufbahnentscheidungen bereit zu stellen. Derzeit auf der österreichischen Projektseite der Homepage www.cct-austria.at abrufbare Materialien sind: Informationsmaterialien Selbsterkundungs-Verfahren Geführte Touren Reportagen Das gegenständliche Projekt legt dabei den Schwerpunkt auf das Beratungsangebot für Sonderpädagogen/innen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Haus der Geschichte Österreichs, .;
Projektleitung intern
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hartmann, Eva; BEd
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2018
Beschreibung
Das Institut für Mehrsprachigkeit und Transkulturelle Bildung der Pädagogischen Hochschule Kärnten arbeitet in Kooperation mit der Plattform Erinnern.at und dem Haus der Geschichte Österreichs didaktische Unterrichtsmaterialien aus, die auf der Online-Plattform des Haus der Geschichte Österreichs unter weiteren Unterrichtsmaterialien erscheinen. Inhaltlich steht eine geschichtliche Aufarbeitung der Zweisprachigkeit Kärntens im Vordergrund, das Material soll in der Sekundarstufe von Lehrerinnen und Lehrern in österreichischen Schulklassen bearbeitbar sein.
Beschreibung (engl.)
The Institute for Multilingualism and Transcultural Education is going to produce teaching material for the online platform of the “Haus der Geschichte Österreichs”. Therefor, we work in a cooperation with “Erinnern.at”. The teaching material focuses the historical bilingualism of the region of Carinthia (in German: Kärnten, in Slovene: Koroška). The teaching material should be used by teachers on the secondary level in Austrian schools.
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Specht, Werner; Univ-Prof. Dr.
Svecnik, Erich; Dr.
Projektleitung intern
Khan, Gabriele Gertrude Maria; Univ.-Doz. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Naschenweng, Katja; MMag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation u. Entwicklung des Bildungswesens
Laufzeit
2008 – 2015
Beschreibung
2008 wurde durch das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Bildungswesens (BIFIE,
Graz) eine Forschungs-Steuergruppe (Projektverbund; Vertreter/innen jener fünf Bundesländer, die bereits im Herbst 2008 mit Schulversuchen zur Neuen Mittelschule begannen; ab 2009/10 waren alle Bundesländer vertreten) eingerichtet, die als Ergänzung zur quantitativen Schüler/innenevaluation qualitative Erhebungen durchführen sollte. — Insgesamt wurden gemeinsam fünf Teilstudien durchgeführt, vier davon ausschließlich in Form von Fragebögen: Befragungen von Schulleiter/innen (2009), Eltern (2010), Lehrer/innen (2011) und Lerndesigner/innen (2012). 2013 wurden Fragebögen an Leiter/innen übermittelt, in denen es um die Feststellung der Struktur der am Standort tätigen Lehrer/innenteams ging – z. B. Stufenteams, Klassenteams, Fachteams oder Schulentwicklungsteams; zusätzlich wurden in einigen Schulen Gruppendiskussionen mit Lehrer/innen zu ihren Erfahrungen mit Teamarbeit durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Svecnik, Erich; Mag.
Petrovic, Angelika; Mag.
Sixt, Ulrike; Mag. Dr. Bakk
Projektleitung intern
Frank, Erik; HS-Prof. Reg.-Rat Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Thomas, Almut; MMag. Dr. Prof.
Herndler, Karin; MMag. Dr. Dipl.Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation u. Entwicklung des Bildungswesens
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Bei diesem Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Department EBB (Evaluation, Bildungsforschung und Berichterstattung) des Bundesinstituts BIFIE eine formative Evaluation der Inklusiven Modellregionen Österreichs in den drei Bundesländern Tirol, Steiermark und Kärnten durchführt. — Im Zuge von explorativen Fallstudien wird in diesen Modellregionen eine Standortbestimmung durchgeführt, um einen umfassenden und vertieften Blick auf Implementationsstrategien, erste Erfahrungen, Schwierigkeiten sowie Erfolge bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu gewinnen. — Die Einrichtung dieser Inklusiven Modellregionen geht auf das im Jahr 2008 von Österreich ratifizierte Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BGBl. III Nr. 155/2008) zurück. Für den Bereich des Schulwesens wurden im aktuellen Regierungsprogramm sowie im Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020 eine von Bund, Ländern und Gemeinden getragene Entwicklung von Inklusiven Modellregionen und darauf aufbauend ein flächendeckender Ausbau der Inklusion bis 2020 verankert. — Projektziel: Primäres Anliegen dieses Projekts ist es, die Inklusiven Modellregionen formativ zu evaluieren, und aus den Daten Erkenntnisse über Möglichkeiten einer Optimierung der Implementierungsprozesse zu gewinnen, die bei der österreichweiten Ausweitung der schulischen Inklusion berücksichtigt werden sollten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Angerer-Pitschko, Magdalena; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Domej, Theodor; Dr.
Wakounig, Vladimir; Univ-Prof. Mag. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt , Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung,
Landesschulrat für Kärnten
Laufzeit
2007 – 2012
Beschreibung
Seit der Implementierung der neuen Curricula für die Lehrgänge „Zweisprachiger Unterricht an Volksschulen mit deutscher und slowenischer Unterrichtssprache“ bzw. „Teamlehrer/in an Volksschulen mit deutscher und slowenischer Unterrichtssprache“ an der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule, im Studienjahr 2007/08 werden sowohl die Bildungsinhalte als auch die Bildungsziele der einzelnen Lehrveranstaltungen evaluiert. Die Evaluationsergebnisse fließen in eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung der Ausbildung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Fanta, Hilda; MMag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Die Begleitforschung setzte sich zum Ziel, zwei Lehrende während des Unterrichtsjahres 2009/10 zu begleiten. Es ging um Hilfestellung bei der Entwicklung von Unterricht nach den 7 ESKIL-Prinzipien im Grundlagenfach „Pflanzen- und Bodenkunde“ in einer 1. Klasse einer landwirtschaftlichen Fachschule (Alter der SchülerInnen 14-15 Jahre). Es stellte sich heraus, dass ESKIL in der täglichen Schulpraxis lebbar ist, dass SchülerInnen Sinn und Freude beim Lernen finden, wenn sich Lehrende auf neue Wege in der Didaktik einlassen. Organisatorische Rahmenbedingungen bedürfen je doch einer Reform. In einem Folgeprojekt wäre eine nochmalige intensive Auseinandersetzung mit ESKIL erstrebenswert. Das Hauptaugenmerk sollte dabei auf Entwicklung und Erprobung von ESKIL-Materialien liegen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Angerer-Pitschko, Magdalena; Mag. Prof.
Kogler, Reinhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fabris, Angela; Mag. Dr. Priv.-Doz. Prof.
Finco, Franco; Univ.-Prof. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2022
Beschreibung
Seit dem Studienjahr 2016/17 wird an der PHK in der Ausbildung für zukünftige Volksschullehrer/innen im Zuge des Bachelorstudiums für die Primarstufe die Schwerpunktsetzung „Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung: die Alpen-Adria Region im Fokus“ angeboten, was einem formulierten Strategieziel der Pädagogischen Hochschule entspricht (vgl. Ziel- und Leistungsplan der PHK).
Um die inhaltliche Schwerpunktsetzung gut zu begleiten und um Rückmeldungen für eine weitere Entwicklung der curricularen Inhalte zu erhalten, hat das Institut für Mehrsprachigkeit und Transkulturelle Bildung ein Evaluationsteam etabliert, das versucht, den Schwerpunkt in Form einer curricularen Entwicklungsforschung zu begleiten und zu evaluieren.
Beschreibung (engl.)
Od študijskega leta 2016/17 je težišče „Večjezičnost in medkulturno izobraževanje: Regija Alpe-Jadran pod drobnogledom“ del dodiplomskega programa (BA) za usposabljanje bodočih učiteljev v ljudski šoli, kar ustreza strateškemu cilju Pedagoške visoke šole na Koroškem (glej Ziel- und Leistungsplan). Institut za raznojezičnost in transkulturno izobraževanje je ustanovil evalvacijsko skupino, ki raziskuje na področju kurikularnega razvoja ter težišče spremlja in vrednoti. Kakovostno spremljanje programa in prejemanje povratnih informacij služi usmerjanju nadaljnjega razvoja učnih vsebin. // Since the academic year 2016/17, in the course of the bachelor’s program for primary education, PHK offers the focus ’Multilingualism and intercultural education: focusing on the Alps-Adriatic Region’ for future elementary school teachers, which is a formulated strategic goal of the University College of Teacher Education in Carinthia (see target and performance plan). In order to accompany the content-related focus well and to receive feedback for a further development of the curricular content, the Institute for Multilingualism and Transcultural Education has established an evaluation team, which tries to accompany and evaluate the focus in the form of curricular development research. // Nell’ambito del programma della laurea triennale per la formazione degli insegnanti della scuola primaria, la PHK offre – dall’anno accademico 2016/17 – anche l’indirizzo di studi „Plurilinguismo ed educazione interculturale: focus sulla regione Alpe-Adria“, che corrisponde a un obiettivo strategico formulato dalla PHK (cfr. il Piano obiettivi e prestazioni della PHK). Allo scopo di accompagnare adeguatamente tale indirizzo di studi e di ricevere riscontri per l’ulteriore sviluppo dei contenuti curricolari, l’Istituto per il plurilinguismo e l’educazione transculturale ha istituito un gruppo di valutazione per seguire e valutare tale indirizzo sotto forma di una ricerca sullo sviluppo curricolare.
Bericht