Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Grumer, Viktoria; BEd
Kooperationspartner
Centre Immigration and Integration
EURAC Research – Europäische Akademie Bozen/Bolzano, Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit – Projektkoordination
Göteborgs Universitet, Institutionen för svenska språket
Initiativgruppe e.V., Interkulturelle Begegnung und Bildung
Nyugat-Magyarországi Egyetem Györ, Apacai Csere János Kar
Sozialinių tyrimų institutas
Laufzeit
2010 – 2011
Beschreibung
Das EU-Projekt linguaINCLUSION hat Kinder aus Drittstaaten im Fokus. Ziel des Projektes ist es, ein Training zu entwickeln, durchzuführen und zu evaluieren, das Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe Kompetenzen für den Zweitsprachunterricht für diese Kinder vermittelt. Im Rahmen des Projektes wurden die aktuellen Ausbildungssysteme der einzelnen Länder (Italien – Südtirol, Deutschland – Bayern bzw. Hamburg, Schweden, Österreich, Ungarn, Litauen, Bulgarien) und die Modelle und Methoden zur Sprachförderung und Integration von Kindern mit Migrationshintergrund (aus Drittstaaten) einander gegenüber gestellt. Das Projektteam entwickelte Schulungsmaßnahmen (Umfang 6 – 8 Halbtage) für Junglehrerinnen und -lehrer für den Zweitsprachunterricht (Themen: Spracherwerb, Sprachdidaktik, Unterrichtsmethoden sowie diversity awareness). Die Schulungen der Primarstufenlehrerinnen und -lehrer (die im Schuljahr 2010/11 eine 3. Schulstufe unterrichten) wurden in Südtirol, Deutschland, Schweden, Ungarn und Österreich am Beginn des Schuljahres 2010/11 durchgeführt. Es nahmen 50 Lehrerinnen und Lehrer daran teil.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Haus der Geschichte Österreichs, .;
Projektleitung intern
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hartmann, Eva; BEd
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2018
Beschreibung
Das Institut für Mehrsprachigkeit und Transkulturelle Bildung der Pädagogischen Hochschule Kärnten arbeitet in Kooperation mit der Plattform Erinnern.at und dem Haus der Geschichte Österreichs didaktische Unterrichtsmaterialien aus, die auf der Online-Plattform des Haus der Geschichte Österreichs unter weiteren Unterrichtsmaterialien erscheinen. Inhaltlich steht eine geschichtliche Aufarbeitung der Zweisprachigkeit Kärntens im Vordergrund, das Material soll in der Sekundarstufe von Lehrerinnen und Lehrern in österreichischen Schulklassen bearbeitbar sein.
Beschreibung (engl.)
The Institute for Multilingualism and Transcultural Education is going to produce teaching material for the online platform of the “Haus der Geschichte Österreichs”. Therefor, we work in a cooperation with “Erinnern.at”. The teaching material focuses the historical bilingualism of the region of Carinthia (in German: Kärnten, in Slovene: Koroška). The teaching material should be used by teachers on the secondary level in Austrian schools.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Volavsek Kurasch, Bernarda; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Volavšek-Kurasch, Bernarda;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2018
Beschreibung
Im Geltungsbereich des Minderheiten-Schulgesetzes für Kärnten ist der Anteil der zum Slowenisch-Unterricht angemeldeten Schüler/innen an NMS wesentlich geringer als an der Primarstufe. Der Lehrplan der Abteilungen für den Unterricht in slowenischer Sprache, die in neuen Mittelschulen mit Deutscher Unterrichtssprache eingerichtet sind sieht vor, dass die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit bei den zum Slowenisch-Unterricht angemeldeten Schüler/innen durch das „Lernen mit und über Sprache“ gefördert werden soll (Lehrpläne – Neue Mittelschule 2012, Anlage 5, S. 8). „Der Slowenisch-Unterricht muss Querverbindungen zu den anderen Unterrichtsgegenständen herstellen. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Schülerinnen und Schüler sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprachen angemessen verständigen können“ (Lehrpläne – Neue Mittelschule 2012, Anlage 5, S. 8). Der Slowenisch-Unterricht wird an den meisten Neuen Mittelschulen in den „reinen“ Sprachunterricht und in den „integrierten“ Sprachunterricht im Sinne von CLIL (Content Integrated Language Learning) unterteilt. Beim integrierten Sprachunterricht fließt Slowenisch als Unterrichtssprache in andere Fächer ein. Was bedeuten diese Neuerungen des Slowenisch-Unterrichts für die Lehrkräfte? Aufgrund der integrierten Slowenisch-Sprachstunden entstehen verschiedene Lehrer/innen-Teams, die neben einer sehr hohen Sprachkompetenz auch ein hohes Maß an Teamfähigkeit sowie Kommunikationsgeschick für gemeinsame Unterrichtsplanungen haben müssen. Da Slowenisch-Gruppen große sprachliche Heterogenität aufweisen, sind für den Unterricht gezielte Differenzierungs- und Individualisierungsmaßnahmen notwendig, jedoch fehlen dafür Slowenisch-Lehrbücher bzw. Lehrmaterialien. Im Lehrplan ist die Arbeit mit literarischen Textformen und Ausdrucksmitteln aus der geeigneten Kinder- und Jugendliteratur vorgesehen (Lehrpläne – Neue Mittelschule 2012, Anlage 5, S.14), jedoch können die Lehrkräfte auf keinen entsprechenden Kanon der slowenischen Kinder-/Jugendliteratur für 10- bis 14-Jährige mit geringen Sprachkenntnissen zurückgreifen. Die Entscheidung, ob im Unterricht mit literarischen Texten gearbeitet wird und welche Textsorten angeboten werden, wird den Lehrer/innen individuell überlassen. Aus der beschriebenen Situation ergeben sich folgende Forschungsfragen: Wie beeinflussen institutionelle Rahmenbedingungen den Gebrauch der slowenischen Sprache im Unterricht der NMS? Wie erfolgt die Wahl der Lehrmaterialien? Welche literarischen Formen (Texte) eignen sich für den Slowenisch-Sprachunterricht der 10- bis 14-Jährigen mit geringen Sprachkenntnissen bzw. ohne sprachliche Vorkenntnisse? Nach welchen Kriterien werden literarische Texte für den Unterricht ausgesucht?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Arrich, Roland; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dobrovnik, Franz; Mag. Prof.
Embacher, Andrea; Mag. Prof.
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Russek, Astrid;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Kärnten
Laufzeit
2008 – 2012
Beschreibung
In Kärnten haben die Lehrlinge seit dem Schuljahr 2008/09 die Möglichkeit, die sogenannte Lehre mit Matura an den Kärntner Fachberufsschulen zu absolvieren. Die Lehre wurde dabei auf 4 Jahre ausgedehnt, wobei die Lehrlinge einmal in der Woche an den verschiedenen Fachberufsschulen die Vorbereitungslehrgänge in den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch und einen frei wählbaren Fachbereich (meist Informatik) wählten. Die Motive der Lehrlinge an Lehre mit Matura teilzunehmen waren vielfältig. 1. Sehr wichtig war die angestrebte Doppelqualifikation (Lehre und Matura) gleichzeitig absolvieren zu können. 2. Auch der Umstand, in dieser Ausbildungszeit über einen Verdienst zu verfügen, war eine oft genannte Rückmeldung der Lehrlinge. 3. Die aufgrund dieser Doppelqualifikation abgeleitete Arbeitsplatzsicherheit war für die Lehrlinge ebenfalls ein bedeutender Faktor, an Lehre mit Matura teilzunehmen. Eine wichtige Rolle für die Teilnahme der Lehrlinge spielen die Lehrbetriebe. Sie unterstützen in der Regel Ihre Lehrlinge – auch dann, wenn sich abzeichnet, dass Lehrlinge den Betrieb nach Ende der Lehre verlassen werden. Für einige Lehrbetriebe sind ihre Absolventen von Lehre mit Matura für den innerbetrieblichen Aufstieg vorgesehen. Eine weitere Untersuchung befasste sich mit den Schwierigkeiten der Lehrlinge in den Fächern. Strukturierte Interviews wurden mit den Lehrlingen geführt und ausgewertet, die ihr erstes Jahr nicht erfolgreich absolvierten. Die Befragung der Lehrlinge war eine Längsschnittstudie und umfasste 4 Jahre. Im ersten Jahr (2008/09) wurden auch die Lehrbetriebe befragt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Frank, Erik; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Langmeier, Roswitha; Mag. Dir. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hanfstingl, Barbara; Mag. Dr.
Mayr, Johannes; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung
Laufzeit
2007 – 2011
Beschreibung
Das Projekt CCT stellt ein Beratungsangebot für die gesamte Lehrer/innenlaufbahn dar. Das Projekt CCT – Career Counselling for Teachers wurde 1999 in der Absicht gestartet, über Internet Informationen und Klärungshilfen für Laufbahnentscheidungen bereit zu stellen. Derzeit auf der österreichischen Projektseite der Homepage www.cct-austria.at abrufbare Materialien sind: Informationsmaterialien Selbsterkundungs-Verfahren Geführte Touren Reportagen Das gegenständliche Projekt legt dabei den Schwerpunkt auf das Beratungsangebot für Sonderpädagogen/innen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Specht, Werner; Univ-Prof. Dr.
Svecnik, Erich; Dr.
Projektleitung intern
Khan, Gabriele Gertrude Maria; Univ.-Doz. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Naschenweng, Katja; MMag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation u. Entwicklung des Bildungswesens
Laufzeit
2008 – 2015
Beschreibung
2008 wurde durch das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Bildungswesens (BIFIE,
Graz) eine Forschungs-Steuergruppe (Projektverbund; Vertreter/innen jener fünf Bundesländer, die bereits im Herbst 2008 mit Schulversuchen zur Neuen Mittelschule begannen; ab 2009/10 waren alle Bundesländer vertreten) eingerichtet, die als Ergänzung zur quantitativen Schüler/innenevaluation qualitative Erhebungen durchführen sollte. — Insgesamt wurden gemeinsam fünf Teilstudien durchgeführt, vier davon ausschließlich in Form von Fragebögen: Befragungen von Schulleiter/innen (2009), Eltern (2010), Lehrer/innen (2011) und Lerndesigner/innen (2012). 2013 wurden Fragebögen an Leiter/innen übermittelt, in denen es um die Feststellung der Struktur der am Standort tätigen Lehrer/innenteams ging – z. B. Stufenteams, Klassenteams, Fachteams oder Schulentwicklungsteams; zusätzlich wurden in einigen Schulen Gruppendiskussionen mit Lehrer/innen zu ihren Erfahrungen mit Teamarbeit durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Angerer-Pitschko, Magdalena; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Domej, Theodor; Dr.
Wakounig, Vladimir; Univ-Prof. Mag. Dr.
Kooperationspartner
Alpen-Adria Universität Klagenfurt , Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung,
Landesschulrat für Kärnten
Laufzeit
2007 – 2012
Beschreibung
Seit der Implementierung der neuen Curricula für die Lehrgänge „Zweisprachiger Unterricht an Volksschulen mit deutscher und slowenischer Unterrichtssprache“ bzw. „Teamlehrer/in an Volksschulen mit deutscher und slowenischer Unterrichtssprache“ an der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Viktor Frankl Hochschule, im Studienjahr 2007/08 werden sowohl die Bildungsinhalte als auch die Bildungsziele der einzelnen Lehrveranstaltungen evaluiert. Die Evaluationsergebnisse fließen in eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung der Ausbildung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Fischer, Michael; Dr.rer.nat. BSc MSc (Uni Grau)
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lobnig, Tanja; Mag. Dipl.-Ing. Prof.
Greiler, Martina; HS-Prof MMag. Dr.
Binder, Cornelia; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist seit der Agenda 2030 auch im österreichischen Lehrplan aller Fächer verankert. Ein zentrales Ziel besteht darin, Schülerinnen und Schüler durch kognitive, sozio-emotionale und handlungsorientierte Lernprozesse für nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren (UNESCO, 2017).
Aktuelle Studien zeigen, dass Sachaufgaben mit Nachhaltigkeitskontext eine niederschwellige Möglichkeit darstellen, BNE-Inhalte in den Mathematikunterricht einzubetten, ohne die curriculare Struktur zu überlasten. Sie sind „well-posed“ und „dressed-up“ (Krawitz & Schukajlow, 2018) und können authentische Daten und reale Kontexte aufgreifen. Dadurch fördern sie nicht nur mathematische Kompetenzen, sondern auch die Reflexion über gesellschaftlich relevante Fragestellungen.
Ergebnisse einer Interventionsstudie weisen auf signifikante Lernzuwächse in kognitiven Umweltkompetenzen von Schülerinnen und Schülern hin (Hackl & Fischer, 2025). Weitere Befunde verdeutlichen, dass auch Studierende bei der Entwicklung von BNE-Aufgaben eine klare Präferenz für fachnahe SDGs und lokale Kontexte zeigen, während authentische Daten bislang selten eingebunden werden (Fischer, Hackl, Tombeck & Raberger, 2025).
Forschungsfragen
1. Welche Sachaufgaben mit Nachhaltigkeitskontext entwickeln Studierende der PH Kärnten?
2. Welche inhaltlichen Schwerpunkte (SDGs, lokale vs. globale Bezüge, Authentizität der Daten) zeigen sich in den erstellten Aufgaben?
3. Inwiefern können Studierende ihre entwickelten Aufgaben durch forschungsbasierte Lehre reflektieren und überarbeiten?
Erwarteter Beitrag
Das Projekt verbindet die Lehrer:innenbildung mit aktueller BNE-Forschung. Es trägt dazu bei, Studierende für nachhaltigkeitsbezogene Kontexte im Mathematikunterricht zu sensibilisieren und praxisnahe, schulrelevante Materialien zu entwickeln. Damit leistet es zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Verankerung von BNE in der Primarstufenbildung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Unterköfler-Klatzer, Dagmar; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2018
Beschreibung
In den Studienjahren 2011/12 – 2014/15 wurde an der Pädagogischen Hochschule Kärnten ein neues Fortbildungsmodell konzipiert, pilotiert, evaluiert und implementiert (vgl. Unterköfler-Klatzer et al. 2012, Kreis et al. 2013). Die modulare Fortbildung am Schulstandort, die kontinuierliche Prozessbegleitung sowie die Anbindung an die pädagogischen Qualitätsinitiativen (SQA/QIBB) sind
Charakteristika von „Fortbildung Kompakt“.
Hinsichtlich des Bedarfs einer Konzeption für wirkungsstarke Lehrer/innenfortbildung und der damit einhergehenden Organisationsveränderung besteht ein hoher Forschungsbedarf. Der Untersuchungsgegenstand befindet sich in einem dynamischen Zustand. Zur Optimierung bisheriger Erfolgspotentiale (Wandel erster Ordnung) dienen eingespielte Routinen, zu Problembehandlungen in der Organisation sowie in den Systemumwelten, der Balance zwischen Verändern und Bewahren. Jedoch der Musterwechsel (ein Wandel zweiter Ordnung mit gravierenden Einschnitten die Organisation betreffend und die Organisationsidentität beträchtlich beeinflussend) hin zur Implementierung von „Fortbildung Kompakt“ an der Pädagogischen Hochschule Kärnten benötigt ein hohes Maß an Selbstbeobachtung und in der Folge strategische Selbststeuerung. Eine nachhaltige Entwicklung braucht darüber hinaus die Einführung einer organisatorischen Differenz, denn „lebendige Systeme entwickeln sich, indem sie neue Unterscheidungen, Differenzen in ihr Prozedere einführen, in ihre Selbstbeobachtung, ihre Entscheidungen, ihre Arbeitsprogramme“ (Grossmann, Lobnig u. Scala 2007, S. 66). Das Modell „Fortbildung Kompakt“ steht für eine solche Differenzsetzung. –
Wissenschaftliche Fragestellungen:
(1) Wie soll eine innovative Lehrer/innenfortbildung konzipiert, umgesetzt und evaluiert werden, um eine möglichst starke Wirksamkeit zu erlangen?
(2) Welche strukturellen und personellen Veränderungen sind für die Implementierung des Modells Fortbildung Kompakt erforderlich?
(3) Welche angemessenen Kommunikationsstrukturen sind für die lernende Organisation sowie die Systemumwelten zu entwickeln und zu realisieren?
(4) Wie kann man einen solchen Musterwechsel in einer traditionellen Institution auf den Weg bringen? –
Studiendesign und Forschungsmethode(n):
Die systemische Organisationsentwicklung „als ein theoriegeleitetes Konzept und eine Praxeologie der Organisationsentwicklung“ (Grossmann, Lobnig u. Scala 2007, S. 60) ist maßgebend für nachhaltige Veränderungen einer lernenden Organisation. Für meine Dissertation im Fachgebiet Organisationsentwicklung wird ein qualitatives Forschungsdesign als adäquat befunden. Im Zuge der Einzelfallstudie, die als Approach zu betrachten ist, werden Gruppen, Institutionen, Kulturen, Organisationen sowie Logiken untersucht. Die Formulierung von organisationsentwicklungsrelevanten Hypothesen ist grundlegend für Interventionen im Organisationsentwicklungsprozess. Die Datenerhebung erfolgt über Aktivitäten, eigene Erfahrungen, Dokumentationen, schriftliche Entscheidungen, Interviews und Gruppendiskussionen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wilke, Jan; Univ-Prof. DDr. , Universität Bayreuth
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bujar,, Philip; Bsc
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2025
Beschreibung
Die positiven Effekte bewegungsbezogener Interventionen auf exekutive Funktionen sind in der aktuellen Forschungslage vielfach belegt, wobei insbesondere sogenannte aktive Bewegungspausen während des Unterrichts im Fokus stehen, wie unter anderem Reyes Amigo et al. (2025) zeigen. Der Großteil dieser Studien wurde mit Kindern und Jugendlichen der Primarstufe oder der Sekundarstufe I durchgeführt, während für die Altersgruppe der Sekundarstufe II ein erhebliches Forschungsdefizit besteht. Insbesondere fehlt es an systematischen Untersuchungen zu strukturierten Bewegungseinheiten, die nicht während, sondern unmittelbar vor dem Unterricht stattfinden. Zudem ist bislang weitgehend unerforscht, ob unterschiedliche Bewegungsformen wie ausdauerorientierte, koordinative oder kraftbasierte Übungen differenzielle Effekte auf kognitive und motorisch kognitive Leistungsindikatoren entfalten. Bestehende Befunde deuten sowohl auf kurzfristige als auch langfristige kognitive Verbesserungen durch körperliche Aktivität im Rahmen von Bewegungspausen während des Unterrichts hin (Ma et al. 2014; Watson et al. 2017), lassen jedoch offen, welche spezifische Trainingsform im schulischen Kontext der Sekundarstufe II besonders wirksam ist. Ziel der vorliegenden Studie ist es daher, die Effekte einer mehrwöchig durchgeführten, 15-minütigen Bewegungseinheit vor Unterrichtsbeginn auf kognitive Funktionen (Inhibition, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit, Reaktionsgeschwindigkeit), körperliche Aktivität und Motivation von Schüler:innen der Sekundarstufe I und II zu analysieren. Dadurch soll eine relevante Forschungslücke adressiert und ein wissenschaftlich fundierter Beitrag zur Entwicklung evidenzbasierter Implikationen für die schulische Praxis geleistet werden, insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung gesundheitsförderlicher und leistungsunterstützender Tagesstrukturen im Bereich der Sekundarstufe II.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht