Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Witschel, Elfriede; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Witschel, Elfriede; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Wobik, Gerda; Mag.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Benke, Gertraud; Mag. Dr. M.A. Ph.D.
Hofer, Marlies;
Sigot, Birgit;
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Die vorliegende Studie geht den Fragen nach, inwiefern bestimmte Prozesse der Aneignung von Lese- und Schreibkompetenz erfolgreich sind, welche Faktoren diese Prozesse begünstigen und welche sie eher behindern. Es interessiert, inwiefern Routinebildung stattfindet, und wie sich diese eventuell auf die Prozesse und die Produkte auswirkt. Von Interesse ist daher auch die Qualität der Leistungen, also der Schreibprodukte. Darüber hinaus interessiert, inwiefern sich sowohl auf LehrerInnen- als auch auf SchülerInnenebene, eine Veränderung der metakognitiven Kompetenz sichtbar wird und inwiefern Auswirkungen dieser Veränderung auf die Lernprozesse sichtbar werden. – Die zentrale Forschungsfrage hat die Textkompetenz auf der rezeptiven sowie produktiven Ebene und hier besonders die Prozesse und auch Produkte des Deutschunterrichts im Blick. Sie fragt nach den Auswirkungen von offenen Aufgabenarrangements auf die Lese- und Schreibprozesse der SchülerInnen und den dabei entstehenden Produkten, ihren Texten. Es soll auch der Teilfrage nachgegangen werden, welche Rolle Lesestrategien, Textsortenwissen bzw. Genrewissen und Schreibprozessorientierung in den Aufgaben spielen. Des Weiteren interessiert, inwiefern kooperative Formulierungsarbeit sowie die Produktion von Hilfstexten im Zuge des Lese- und Rechercheprozesses den Schreibprozess entlasten und welche motivationalen Auswirkungen die offenen Aufgabenarrangements in der eigenverantwortlichen Arbeit haben. Schließlich soll der Blick auch auf metakognitive Kompetenzen der SchülerInnen gelenkt werden. – Im Zentrum der Forschung stehen entsprechend offene Aufgabenarrangements, also die didaktische Inszenierung von Aufgaben zur Verbindung von Lesen und Schreiben in der Sekundarstufe I. Ziel ist es, den Effekt von Lernaufgaben, die für den Erwerb von Lese-, Schreib, und Recherchestrategien entwickelt wurden, an Hand einer qualitativen Interventionsstudie zu überprüfen. – Methodisches Vorgehen: Das Forschungsdesign umfasst zeitlich zwei Schuljahre und basiert zum einen auf Methodenvielfalt im Sinne einer „Mixed Methodology“ und zum anderen auf Inter- bzw. Transdisziplinarität. Im ersten Jahr soll mittels einer schriftlichen Befragung zunächst die laufende Praxis in Bezug auf das Lesen und Schreiben im Deutschunterricht erforscht und begleitet werden. Eine schriftliche Befragung im Anschluss an die zweite Intervention mit einem Aufgabenarrangement, gibt Aufschluss über die Sicht der SchülerInnen zur Wirksamkeit der Aufgaben. Eine linguistische Textanalyse der verfassten Zieltexte nach jeder Intervention zeigt – im Vergleich mit einer Kontrollgruppe – mögliche qualitative Unterschiede zwischen den Produkten der beiden Gruppen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kühberger, Christoph; Univ. Prof. Dr. habil.
Mittnik, Phillip; HS-Prof. Mag. Dr.
Rathkolb, Oliver; Univ.-Prof. Mag. DDr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pichler, Christian; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Embacher, Helga;
Heuer, Christian;
Lauß, Georg;
Pohl, Dieter;
Rupnow, Dirk;
Stelzl-Marx, Barbara;
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Im Jahr 2021 hat die Studie der PH Wien (https://www.wochenschau-verlag.de/Generation-des-Vergessens/4127 0) gezeigt, dass Schüler*innen in Wien kaum über Wissen zu Nationalsozialismus und Holocaust verfügen. Univ. Prof. DDr. Oliver Rathkolb und Prof. Dr. Philipp Mittnik haben sich in mehreren Gesprächen darauf verständigt, dass es einen österreichweiten Versuch geben soll, diesen Umstand zu ändern. Aus diesem Anlass wurden Expert*innen der österreichischen Zeitgeschichte und /oder der Geschichtsdidaktik eingeladen, an einem Projekt teilzunehmen.
Hierbei sollen fachliche und fachdidaktische Überlegungen zusammengeführt werden, welche Themen und Inhalte absolut notwendiger Bestandteil jedes Geschichtsunterrichts sein sollten. Das Projekt soll zu einer schnell umsetzbaren und merklichen Qualitätssteigerung des Geschichtsunterrichts in Österreich führen. Es sollen max. 15 Themen festgelegt werden, die in max. 15 Unterrichtseinheiten bewältigbar sind und so auch zum integralen Bestandteil jedes Geschichtsunterrichts gehören sollten.
Im Frühjar 2024 ist eine Publikation zu inhaltlichen Themen und Unterrichtskonzepten vorgesehen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Thomas, Almut; HS-Prof MMag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bernhardt, Barbara; Dipl.-Ing. BEd Prof.
Fernaud Espinosa, Maria Jose; Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Mit dem von Freytag und Kolleg:innen etwickelten Lehr-Lernmodell für den Sachunterricht (Freytag et al., 2021), soll bei Schüler:innen das konzeptionelle Denken sowie das Erkennen von Zusammnehängen gefördert werden. Wesentlich dafür sind zentrale fachliche Einsichten, die „auf Verständnis von fachlichen Hintergründen und dahinterstehenden zentralen Konzepten naturwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Pänomene“ abzielen (Freytag et al., S. 43). Da die Formulierung zentraler fachlicher Einsichten und noch mehr die Planung von kognitiven Auseinandersetzungssituationen, die zu zentralen fachlichen Einsichten führen sehr zeitaufwändig und fachlich anspruchsvoll ist, kann nicht gewährleistet werden, dass Lehrpersonen über die notwendigen Ressourcen verfügen, um Unterricht entsprechend zu planen. Die hier vorgestellten Materialien sollen Lehrkräften exemplarische Anregungen geben, welche zentralen Einsichten für das Themenfeld Boden relevant sein können und welche kognitiven Auseinandersetzungsmöglichkeiten dazu beitragen können, diese Einsichten zu erlangen. Die Auswahl und die Formulierung der zentralen fachlichen Einsichten wurde von Expert:innen aus den drei naturwissenschaftlichen Bezugsfächern des Sachunterrichts (Physik, Chemie, Biologie) und einer Psychologin mit langjähriger Unterrichtserfahrung in der Primarstufe getroffen. Bei der Erstellung der Matrialien wurden didaktische Prinzipien beachtet, die geeignet sind, die Sprache der Schüler:innen sowie deren Motivation zu fördern. Die Materialien könnten interessierten Lehrkräften als OER auf einer digitalen Plattform zur Verfügung gestellt werden. Das geplante Vorhaben umfassts die Umsetzung dieser digitalen Plattform. Darüber hinaus sind wir an einer Erprobung und Evaluation der Materialien durch Lehrpersonen und ihre Schüler:innen interessiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Stegfellner, Stephanie; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Stegfellner, Stephanie; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Demarle-Meusel, Heike Susanne; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2025
Beschreibung
Das Forschungsprojekt ist im LeseSchreibZentrum der PHK (Teil des RECC Literacy) beheimatet.
Die Durchführenden erwarten sich von den Ergebnissen der Fragebogenstudie und der Textanalysen Aufschluss über die optimale Gestaltung der wissenschaftlich/akademischen Schreibbegleitung von Studierenden während ihres Studiums an der PHK.
Befragt werden jährlich alle StudienanfängerInnen der Primarstufenausbildung. Die erste Befragung erfolgt bereits in der ersten Studienwoche im Rahmen der einführenden Veranstaltungen zum Studium. Aus diesem Grund haben sich die Projektleiterinnen für die Papierform entschieden, da in diesem Rahmen mit einer 100%igen Rücklaufquote zu rechnen ist. Die Stichprobengröße variiert je nach Studienplatzvergabe und Vollständigkeit der ausgefüllten Fragebögen jährlich zwischen 65 und 90 Studierenden – das heißt bei 4 aufeinander folgenden Jahrgängen eine Gesamtstichprobe von 260-360 Studierenden. Für die Vorher-Nachher-Untersuchung wurden 2 unterschiedliche Fragebogenformate entwickelt.
Um Schreibprozessentwicklung konkret sichtbar machen zu können und die Fragebogenergebnisse zu ergänzen, sollen Stichproben studentischer Texte mithilfe spezieller Textanalyseraster (z.B. in Anlehnung an Knappik 2013; Hanser/Nussbaumer/Sieber 1992) ebenfalls zu verschiedenen Zeitpunkten im Studium untersucht werden.
Angestrebt wird einerseits die Evaluierung sowie Optimierung des Angebotes (Lehre und Schreibberatung) des LSZs. Außerdem wird andererseits erwartet, Aussagen über die Schreibkompetenzen der Studierenden zu Studienbeginn (vor allem im Lichte der Neuen Standardisierten Reifeprüfung und der damit verbundenen VWA) und deren Entwicklung im Verlaufe des Studiums treffen zu können. Hier wird einerseits die Schnittstelle Schule/Hochschule in den Blick genommen und andererseits Augenmerk auf das Entwicklungsprofil studentischen Schreibens im Laufe des Bachelorstudiums gelegt.
Genaueres unter: http://www.ph-kaernten.ac.at/organisation/institute-zentren/01/themenfelder/leseschreibzentrum/aufgabenfelder/forschung/
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Raffelsberger-Raup, Monika; Mag. Bakk.phil. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mitterer, Nicola; Assoc.Prof.Mag.Dr.
Müller, Florian H.; Assoc.Prof.Dr. M.A.
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
In seinem Basisartikel der Literaturdidaktik beschreibt K. Spinner (2006) 11 Aspekte literarischen Lernens und eröffnet damit „einen neuen Diskurs über Literatur im Unterricht“ (Abraham 2015, S. 6). Rezeptionsästhetischen Zugängen wird darin eine
wesentliche Bedeutung für die Literaturdidaktik zugesprochen. Ist Literatur im der aktuellen Schulpraxis häufig nur mehr ein Mittel zum Zweck der Kompetenzausbildung, so schreibt die Implementierung des Themenfeldes Ästhetik/Pragmatik in den neuen Lehrplan der Sekundarstufe Deutsch literarischem Lernen wieder ein weiteres Bedeutungsspektrum zu. Es gilt, einen ästhetischen Lesemodus gegenüber einem pragmatischen anzuregen, ästhetische und damit auch sinnliche Erfahrung im
Lektüreprozess zu begünstigen und zu begleiten sowie durch eine angemessene Rückbindung an den Text subjektive Beliebigkeit zu vermeiden und das eigene Beziehungsverhalten mit dem Text als etwas Fremdes zu erweitern. In der geplanten Studie sollen angehende Lehrpersonen (die bereits in der Schule unterrichten) im Zuge der Lehrveranstaltung Spezialgebiete der Fachdidaktik (Vermittlungs-) Modelle literarästhetischer Didaktik kennenlernen, erproben und in ihrem
Unterricht anwenden. Da die Chancen des ästhetischen Lernens wesentlich von den Grundvoraussetzungen, die auf intrinsischer Motivation basieren, abhängen, ist es wesentlich, die Lehrpersonen dabei angemessen motivational zu begleiten. Ein
prozessbegleitendes Mentoring der Lehrer*innen, auf Basis der Self Determination Theory (Decy/Ryan 1985), soll dabei die Qualität der Motivation positiv unterstützen. Durch das teilweise mit der Alpen-Adria-Universität gemeinsam durchgeführte Projekt, soll zudem die Kooperation mit der Universität gestärkt sowie literaturdidaktische Expertise an der Hochschule geschaffen werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Kysela-Schiemer, Gerda; Priv.-doz. Dr. HS-Prof. MA / 201660 Pädagogische Hochschule Kärnten
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Von Mitte März bis Mai 2020 waren erstmals alle Schulen aufgrund der Pandemie-Situation Covid-19 in Österreich geschlossen. Der Unterricht musste plötzlich digital durchgeführt werden. Die Unvorhersehbarkeit der Ereignisse machte deutlich, dass alle Betroffenen nur unzureichend auf die neuen Umstände vorbereitet waren. Im Lockdown 2020 fand die tägliche Kommunikation und damit der Deutschunterricht in den untersuchten Klassen der Mittelschule (MS) fast ausschließlich schriftlich statt.
Der erste Versuch 2020, Aufgaben über Google Classroom zu bewältigen, konnte nur eine begrenzte Akzeptanz bei Schüler*innen und Lehrer*innen erzielen. Es gab teilweise große Probleme der Kommunikation und des erforderlichen Selbstmanagements, aber auch überraschende Wendungen und Erfolge. Der Anteil der Schüler*innen mit nichtdeutscher Erstsprache ist in untersuchter MS besonders hoch, weshalb die Frage nach Akzeptanz, Verständnis, Aufgabenbewältigung und Lehr-/Lernerfolg durch Distance Learning besonders relevant ist.
Knapp zwei Jahre später, 2022, zeichnet sich ab, dass der nun wieder angelaufene Schulbetrieb anhaltend von bestimmten Formen digitaler Maßnahmen geprägt sein wird. Schlussfolgerungen für den regulären Unterricht werden gezogen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Rauch, Franz; Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Radmann, Diana; MMag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Koordination des Netzwerks mit über 500 Schulen und 9 Pädagogischen Hochschulen; Planung und Durchführung von Konferenzen, Tagungen und Workshops; Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern; Evaluation; Berichtslegung; Publikations- und Vortragstätigkeit; Öffentlichkeitsarbeit; Erstellung von Budget- und Entwicklungsplänen.
(Projekt der Universität Klagenfurt)
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Mack, Maria; MA
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Morgenstern, Christina; Mag. Dr. Prof.
Varelija-Gerber, Andrea; HS-Prof Univ. Lektor Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bollin, Andreas; Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Novak-Geiger, Verena; Univ. Ass. Mag.
Amann, Paul;
Fischer, Andrea;
Goldmann, Harald;
Lugaric, Lea;
Münzer, Robert;
Pasterk, Stefan; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Ein Inkubator für Bildungs­innovationen | Das Educational Innovation Lab (EIL) baut auf dem Netzwerk des Educational Lab auf und profitiert von den vielfältigen Akteur:innen am Standort sowie dem Zugang und der Verbindung zu unterschiedlichen Zielgruppen.
Wir unterstützen und helfen Bildungs­innovator:innen bei der Entwicklung, Organisation, Erprobung, Dokumentation und Verbreitung ihrer Bildungs­innovationen – wo immer Hilfestellung nötig ist. Unser strukturiert gestalteter Begleitprozess bietet die passgenaue Unterstützung in allen Phasen des Innovations­prozesses – beim Planen, Entwickeln und Erproben, beim Gestalten und Verbreiten der Ergebnisse. Besonderes Augenmerk gilt der Dokumentation, der wissen­schaftlichen Evaluierung im Verlauf des Prozesses und der Aufbereitung der Ergebnisse zur Dissemination.

Die Innovations­vorhaben werden über eine Ausschreibung angesprochen und durch den wissenschaftlichen Beirat ausgewählt. Ausgehend von 5 bis 10 Innovations­projekten jährlich, die über einen Zeitraum von 3 bis 12 Monaten begleitet werden, wird der Prozess flexibel die Anforderungen der jeweiligen Projekte angepasst.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Burgenland
Sprache
Projektleitung gesamt
Gabriel, Herbert; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Selinger, Adolf Christian; HS-Prof. Dipl.-Ing. MA PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gröstenberger, Eva; Mag. Prof.
Selinger, Adolf; Dipl.-Ing.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Bundeskanzler Christian Kern präsentierte am 11. Jänner 2017 seinen „Plan A“. Ein Hauptkapitel in diesem 146 Seiten umfassenden „programm für Wohlstand, Sicherheit 6 gute Laune“ ist der Bereich Bildung. Im Unterkapitel „Schule Vier Punkt Null“ geht Bundeskanzler Kern auf die digitale Bildung der Kinder und Jugendlichen ein und nennt vier vier wesentliche Bereiche, auf die er in den nächsten Jahren das Hauptaugenmerk legen möchte: die Kompetenz der Schüler/innen, die IT-Ausstattung an den Schulen, die Lehrer/innenausbildung sowie die Lehr- und Lerninhalte. So sollen Kinder schon möglichst früh, nämlich ab der Volksschule lernen, mit digitalen Lehrmitteln umzugehen. Außerdem soll die IT-Infrastruktur (WLAN und Internetanbindung) in den Schulen verbessert werden, und jedes Kind nach der Volksschule ein Tablet und in der 9. Schulstufe einen Laptop erhalten. Digitale Skills sollen in den Curricula der Aus-, Fort- und Weiterbildungh in den Fokus rücken, und so die Lehrer/innen auf ihren digitalen Unterricht gut vorbereitet werden. „die Nutzung existierneder und im Ausbau befindlicher E-Learning-Plattformen wird parallel dazu forciert.“ (Kern,2017)

Landeshauptmann Hans Niessl, gleichzeitig auch präsident des Landesschulrates Burgenland, bezeichnet auf der Website des Landesschulrates das Burgenland als „eine Modellregion im Bildungsbereich“ und erklärte das Jahr 2016 zum Jahr der Bildung. LMS.at, eine Entwicklung aus dem Burgenland, ist die am meisten genutzte Lernplattform Österreichs, zählt mit ca. 155 Millionen Zugriffen pro Jahr zu den größten Webauftritten des Landes und wird von ca. 100.000 Schüler/innen und Lehrer/innen im aktuellen Schuljahr genutzt. Über die LMS-Anwendung OTP (Opportunity to Practice) werden in unterschiedlichen Fachbereichen (Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte…) eine Vielzahl an digitalen Unterrichtsmitteln bereitgestellt, die Lehrer/innen beim Unterrichten und Schüler/innen beim Lernen unterstützen. Über die Pädagogische Hochschule Burgenland werden jedes Jahr eine Vielzahl an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten im bereich Digitalisierung des Unterrichts in Form von Präsenzverantstaltungen und Onlineveranstaltungen – in Kooperation mit dem Onlinecampus Virtuelle PH- angeboten. Über 50 burgenländische Schulen sind per September 2016 „eEducation-Expertschulen“ (vormals ELSA- und eCluster-Schulen). Schulen, in denen digitale Bildung einen ausgeprägten Schwerpunkt darstellt. Mit „digikomp4“, „digikomp8“, „digikomp12“ und „digikompP“ werden sowohl auf der Seite der Lernenden von der Grundschule bis zur Matura, als auch auf Seiten der Lehrenden Kompetenzmodelle entwickelt, die den Rahmen für den erforderlichen bzw. angestrebten digitalen Kompetenzerwerb darstellen sollen.

Es stellt sich nun die Frage, was im Rahmen der digitalen Bildung im burgenländischen Schulsystem tatsächlich passiert. In der Innovationstherorie wird dann von nachhaltiger Implementierung gesprochen, wenn innovationen (als solche sollten digitale Unterrichtsmaterialien nach einer fast 20-jährigen Implementierungsphase eigentlich nicht mehr bezeichnet werden müssen – dies ist aber der Fall – siehe das aktuelle Strategiepapier von Bundeskanzler Kern, schule 4.0) die „Late Majority“ (kommen nach den Innovators, den „early adopers“ und der „early Majority“) der Nutzer/innen, in unserem Fall die der Lehrer/innen erreicht (Rogers 2003, S.284). Trifft dies auf burgenländische Schulen zu?

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Lasnik, Silvia; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Dieses Dissertationsprojekt verfolgt das Ziel, einen Beitrag zur Professionsforschung im Bereich der Primarstufenpädagogik zu leisten. Der bis dato in der Öffentlichkeit mäßig bis wenig beachtete Unterricht der lebenden Fremdsprache Englisch auf dem Niveau der Grundstufen 1 und 2 erfährt mit den Neuerungen des aktuellen Lehrplans eine noch nicht dagewesene Relevanz, weswegen es von großer Bedeutung ist, den daraus folgenden Handlungsbedarf im Rahmen der Aus- Fort- und Weiterbildung zu erheben.
Dies kann wiederum nur geschehen, indem empirische Untersuchungen, wie das hier vorgeschlagene Projekt, die von Pädagog*innen empfundenen Hürden in der Realisierung eines effektiven Fremdsprachenunterrichts konkretisieren und zukünftige Curricula der Pädagog*innenbildung für die Primarstufe dementsprechend optimiert werden.

This study seeks to understand the self-perception of both trainee and in-service non specialist teachers of English in the Austrian primary EFL classroom. In more detail, the purpose of this research is to explore non-specialist teachers’ subjective perceptions, e.g., of how the way they have been taught has influenced their confidence in their English language teaching abilities and how this affects their own teaching.
Its findings aim to inform future curriculum design at the University College of Teacher Training Carinthia in order to improve student preparedness of teaching English as a foreign language at primary school level.

Beschreibung (engl.)
Erläuterung der Ausgangslage und des Bedarfs, bzw. der Gründe für das Projekt:

Despite the looming political changes on the European stage caused by the United Kingdom’s exit of the European Union and the possibility of certain knock-on effects on the English language’s status in the remaining 27 member states, it can be stated that English, for now, still upholds its position as the unchallenged lingua franca not only in Europe, but worldwide.
Unsurprisingly, English remains a core subject in Austrian secondary schools and, according to current governmental plans, primary schools are due to follow suit by 2025 and are required to reclassify English as compulsory to replace the status quo of a subject that, while offered in the vast majority of Austrian primary schools, remains ungraded. With the change to English becoming a compulsory part of the national curriculum, grades would be awarded, and the subject’s status further enhanced.
Under the above-mentioned aspects especially, it is unlikely that the native speaker (NS) ideal is going to be weakened anytime soon, but the question of how this affects teachers remains. Research on the topic tends to focus on specialist language teachers in secondary or tertiary educational settings, but the field of English language teaching in the primary sector under the aspect of the prominent NS ideal remains under researched, therefore there is a need to conduct this study as proposed.
The skillset of teachers in primary school settings tends to be undervalued as it is and the “Jack of all trades” stereotype is a hard one to shake off, so to add the, for most non-native English-speaking teachers (NNESTs), unattainable ideal of the NEST to the mix, must put immense pressure on the already very demanding professional circumstances primary school teachers find themselves in. It is critical to come to a better understanding of how primary school teachers feel when faced with the pressures of English becoming not only a compulsory, but at Key Stage 2, graded, subject, but also to in what way both initial training as well as continuous professional development can be tailored to improve the status quo.

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Bericht