Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Edith Stein
Sprache
Projektleitung gesamt
Svecnik, Erich; Mag.
Projektleitung intern
Salvador, Eva; Mag. BEd, Prof.
Stefan, Simone Anna; Mag. Dr. BEd,
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
1) Kontext

Im Schuljahr 2016/17 besuchten insgesamt 16.828 Schülerinnen und Schüler mit anderer/anderen Erstsprache/n als Deutsch eine Tiroler Schule. Dies entspricht einem Anteil von 17,4% der Schülerinnen- und Schülerpopulation in Tirol. Während der Anteil von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien in den Volksschulen 20,8%, in den Hauptschulen 12% und in den NMS 21,6% beträgt, sind es an den Sonderschulen 27,5% (inkl. Schüler/innen, die in einer anderen Schule nach dem Lehrplan der Sonderschule unterrichtet werden). Demzufolge hat fast jedes dritte Kind, dem ein SPF zugeschrieben wurde/wird, eine andere Erstsprache als Deutsch (Statistik Austria 2018). Auch wenn im Rundschreiben Nr. 23/2016 (Bundesministerium Bildung Wissenschaft und Forschung 2016) noch einmal explizit darauf hingewiesen wurde, dass das bloße Nichtbeherrschen der Unterrichtssprache keinesfalls ein Kriterium für die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs sein darf, liegt doch der Schluss nahe, dass aus multifaktoriellen Gründen bei Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien häufiger SPF-Anträge gestellt werden.

2) Ziel und Fragestellungen

Ziel der vorliegenden Studie ist es, das Verhältnis zwischen Spf-Anträgen und Erstsprache darzustellen und zu begründen. Zudem sollen mögliche Schlussfolgerungen abgeleitet werden.

Als interessierende Fragestellungen ergeben sich in diesem Zusammenhang:
Was sind die Voraussetzungen für eine gelingende Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit anderer/anderen Erstsprache/n als Deutsch?
Wie kann die Anzahl der SPF-Anträge von Kindern und Jugendlichen mit anderer/anderen Erstsprache/n als Deutsch reduziert werden?
Inwieweit wird in standortbezogenen Förderkonzepten der kulturelle Hintergrund sowie Zweisprachigkeit/Mehrsprachigkeit der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt?

3) Zielgruppe und Methode

Um die Forschungsfragen zu beantworten werden zwei Fokusgruppeninterviews an zwei Standorten (in Absprache mit dem LSR) geführt. Wichtige Personen in diesem Zusammenhang sind: Schulleiterinnen und Schulleiter, Pbz-Leiterinnen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Migrationsberatungsstelle am LSR, Gutachterinnen und Gutachter, Beratungslehrpersonen im Bereich Sprache, Lehrpersonen für den muttersprachlichen Unterricht, VS- und NMS-Lehrpersonen, ehemalige Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch. Die Auswertung der Interviews erfolgt mit der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.

Quellen:
Bundesministerium Bildung Wissenschaft und Forschung (2016): Richtlinien für Differenzierungs- und Steuerungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Abrufbar unter: https://bildung.bmbwf.gv.at/ministerium/rs/2008_19.html

Grubich, R. (2011): Zur schulischen Situation von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) in Österreich. Abrufbar unter: http://bidok.uibk.ac.at/library/inkl-02-11-grubich-situation.html

ÖIF (Österreichischer Integrationsfonds) (2016): Kinder & Jugend. Statistiken zu Migration und Integration 2016. Abrufbar unter:
integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/Fotos/Publikationen/Broschuere/Kinder_und_Jugend_Web.pdf: S.31

Statistik Austria (2018): Schülerinnen und Schüler mit nicht-deutscher Umgangssprache im Schuljahr 2016/17. Abrufbar unter:
https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bildung_und_kultur/formales_bildungswesen/schulen_schulbesuch/index.html

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Schirgi, Susanne; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schirgi, Susanne; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Nader, Michael; VOL BEd Dr. Dipl.-Päd. MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Das Studienjahr 2020/21 wurde von der KPH Wien/Krems zum “Jahr der SDGs” erklärt, womit die Nachhaltigkeit in den hochschulischen Fokus gerückt werden soll. Professionelles Lehrerinnen- und Lehrerhandeln inkludiert seit langer Zeit den verantwortungsvollen Umgang mit (humanen) Ressourcen, sowohl auf inter-, als auch auf intrapersoneller Ebene. Eine mögliche Theorie, Nachhaltigkeit im schulischen Alltag zu sichern ist die Praxis der Achtsamkeit, welche bereits seit über zwei Jahrtausenden Teil der buddhistischen Traditionen Asiens bekannt ist. Die Lehren zielen auf die systematische Schulung von Achtsamkeit zur Entwicklung innerer Kraft, Selbstbestimmung und Weisheit ab. In den vergangenen Jahren haben Achtsamkeitskonzepte nun auch Einzug in die institutionellen pflichtschulischen Einrichtungen gefunden. Auch in der Ausbildung von Lehramtsstudierenden ist dies auf unterschiedlichste Weise der Fall und daher wird im Rahmen des Projekts folgender Forschungsfrage nachgegangen: „Welche Erfahrungen von Achtsamkeit haben Primarstufen-studierende und wie gedenken sie, diese in ihren Unterricht einfließen zu lassen“. Anhand einer zusammenfassenden qualitativen Inhaltsanalyse von Leitfadeninterviews soll erhoben werden, welche Konzepte, Erfahrungen Primarstufenstudierende von der Theorie der Achtsamkeit haben und welche Absichten sie letztend-lich haben, diese ihren zukünftigen Unterricht einfließen zu lassen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Edith Stein
Sprache
Projektleitung gesamt
Haas, Elisabeth; Mag. Dipl.Päd. BEd,
Projektleitung intern
Haas, Elisabeth; Mag. Dipl.Päd. BEd, PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Sappl, Andreas; BEd. M.A. Prof.
Stecher, Thomas-August; BEd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
In Österreich fand 2016/17 durch Pädagog/innenbildung NEU eine grundlegende Veränderung der Lehrer/innenbildung und somit auch der schulpraktischen Ausbildung und des begleitenden Mentorings statt. Im Rahmen der sogenannten Pädagogisch-praktischen Studien erfolgt eine über die traditionell bereits gut verankerte Zusammenarbeit hinaus weitergehende Verschränkung von Schulpraktika und Ausbildung. Die Einbeziehung der Praxislehrpersonen in den Ausbildungsprozess bedingt nun eine gegenseitige Abstimmung und Verknüpfung der einzelnen Ausbildungsbereiche (Schützenmeister, 2008).

An der Privaten Neuen Praxismittelschule Zams wurde unter Einbeziehung aller beteiligten Praxislehrpersonen ein Fünf-Jahres-Zyklus-Konzept konzipiert. Die Praxislehrpersonen
– erhalten Einsicht in die Curricula,
– setzen sich mit den jeweiligen Anforderungsprofilen der unterschiedlichen Praktika auseinander,
– reflektieren vor und nach jedem Praktikum ihre Betreuungsqualität und
– zeigen gewünschte Zieldimensionen (Interventionen) auf.

Die begleitende Interventionsforschung zum Konzept dient dem Zweck, gezielte Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Qualitätssicherung zu setzen.

Literatur: Schützenmeister, J. (2008). Professionalisierung und Polyvalenz in der Lehrerausbildung. Marburg: Tectum.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer-Marschallinger, Silvia; Mag.
Projektleitung intern
Rieder-Marschallinger, Silvia; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Dalton-Puffer, Christiane; Univ.-Prof.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
The great promise of CLIL is that it will enhance learners’ language competence beyond what is possible in regular language classes. In this project, we will review empirical research that has investigated this claim. While a first generation of studies tended to find positive effects throughout, recent results have been more mixed. Reasons for this shift lie in methodological advances, deliberate attention to the selection bias linked to many CLIL implementations, a wider range of CLIL contexts investigated, but also in different and revised conceptualizations of what language competence entails. Beyond language competence per se, studies on the effect of CLIL on learners’ motivation seem to find a mostly positive impact. Yet on closer inspection, it becomes evident that especially learners with low entry-level language competence report feelings of frustration and overload.
These trends in CLIL research are closely connected to current developments in CLIL practice, most notably its growing effort for greater inclusiveness. Thus, a re-evaluation of current research in this regard as intended by this project is warranted.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Edith Stein
Sprache
Projektleitung gesamt
Haas, Elisabeth; Mag. Dipl.Päd. BEd,
Projektleitung intern
Haas, Elisabeth; Mag. Dipl.Päd. BEd, PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
In Österreich wurde die Lehramtsausbildung durch Pädagog/innenbildung NEU ab dem Studienjahr 2015/16 neu konzipiert – so auch die Pädagogisch-praktischen Studien. Für die Ausrichtung der Pädagogisch-praktischen Studien ist es der Projektleiterin in der Funktion als Institutsleiterin für Schulpraktische Studien wichtig, Praxislehrpersonen in den Prozess der Qualitätssicherung von Konzepten der Pädagogisch-praktischen Studien miteinzubeziehen und in einen Austausch zu treten. Nach Beendigung des Schulpraktikums I im Studienjahr 2017/18 werden daher eine Gruppe von Praxislehrpersonen zu unterschiedlichen Determinanten – betreffend das Schulpraktikum I Sekundarstufe Allgemeinbildung, welches im Zeitraum 29. Jänner bis einschl. 23. März 2018 stattfand – befragt und somit das Schulpraktikum I evaluiert. Der Fragebogen beinhaltet Items zu organisatorischen, inhaltlichen und personalen Bedingungen. Die Ergebnisse sollen Einblick in Sichtweisen der Praxislehrpersonen geben und einen Diskussionsprozess in Richtung Qualitätssteigerung ankurbeln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmid, Eveline; Mag. OStR Prof.
Projektleitung intern
Schmid, Eveline; Mag. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schmidt, Irene;
Schuster, Angela; Mag. Dr. MAS Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Eine grundlegende pädagogische Aufgabe der Schule und insbesondere der Grundschule ist die Förderung der Lern- und Leistungsbereitschaft des Kindes und die Entwicklung seiner Leistungsfähigkeit und Leistungsfreude (vgl. Lichtenstein-Rother & Röbe 2005, Rehle & Thoma 2011, Klafki 2007, Jürgens & Sacher 2008). Das Streben nach Leistung stellt ein zentrales Motiv des Sports dar (vgl. Kurz, 1990). „Leisten“ und „Leistung“ zählen auch zu den zentralen Themen des Bewegungs- und Sportunterrichts in der Grundschule. Der Erfahrungs- und Lernbereich „Leisten“ wird im Lehrplan der Grundschule für Bewegung und Sport als eine pädagogische Sinnperspektive abgebildet. „Versteht sich die Schule als eine Institution, in der die Erziehung zur individuellen Lern- und Leistungsbereitschaft eine Primäraufgabe darstellt, dann ist zu fragen, inwieweit schulische Lehr- und Lernkonstellationen diesem Ziel dienlich sind“ (Jürgens, 2006, S. 33).   Anliegen dieses Forschungsprojektes ist es, einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung des Bewegungs- und Sportunterrichts in der Grundschule zu leisten.    Anhand einer begründeten Auswahl von sechs verschiedenen Aufgabenstellungen soll aufgezeigt werden, ob und inwiefern diese für die Förderung der Leistungsbereitschaft des Kindes dienlich sein können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Edith Stein
Sprache
Projektleitung gesamt
Zangerl, Klaudia; Mag. Dr. Dipl.Päd. BEd, Prof.
Projektleitung intern
Zangerl, Klaudia; Mag. Dr. Dipl.Päd. BEd, Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Ziel dieser Untersuchung ist, aus der Expertise und den Erfahrungswerten von Pädagoginnen und Pädagogen aus Elementar- sowie Primarbereich – diese bringen ihre berufliche Identität, ihre individuellen Dispositionen, Überzeugungen und Praktiken in das Lehrgangsangebot „Frühe sprachliche Förderung“ ein – zum Thema „Transition und Sprachförderung“ zu schöpfen, basierend auf einem Erzählraum, in welchem in einem kooperativen dialogischen Stil Fragen, Überzeugungen, Handlungsstrategien und -möglichkeiten aufgezeigt, besprochen und ausgetauscht, „Spuren des Denkens und Handelns“ (Schlömerkemper, 2010, S. 75) gefunden werden.
Mögliche Gelingensbedingungen, dass Transitionen positiv erlebt und Kinder in ihren Gestaltungsspielräumen und Ressourcen gefördert bzw. gestärkt werden, sich diese in ihren Kompetenzen weiterentwickeln können, erfahren eine Thematisierung, Darstellung und Diskussion als pädagogische Überlegungen.
Die Forschung soll einen Beitrag zur Sensibilisierung und Professionalisierung im Hinblick auf die Bedeutung der Sprache bzw. Sprachkompetenz für Transitionen im frühkindlichen Bereich und Möglichkeiten der Begleitung und Gestaltung von diesbezüglichen Bildungsprozessen im Sinne eines ko-konstruktiven Ansatzes (Griebel & Niesel, 2015, S. 116) leisten.

Griebel, W. & Niesel, R. (2015). Übergänge verstehen und begleiten. Transitionen in der Bildungslaufbahn von Kindern (3. Auflage). Berlin: Cornelsen.
Schlömerkemper, Jörg (2010). Konzepte pädagogischer Forschung. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Edith Stein
Sprache
Projektleitung gesamt
Ritzer, Georg; Mag. Dr.
Projektleitung intern
RITZER, Georg; Mag. Dr. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Drechsler, Friedrich; Mag.
Gilgenreiner, Doris; Master of Education Dipl.Päd. BEd,
Hawel, Joachim; Mag. MAS OStR PhD.
Minimayr, Guenter; Mag. OStR
Sonnweber, Klaus; Mag. DDr. OStR
Steinmair-Pösel, Petra Maria; Dr. Priv.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Forschungsfragen:
• Welche Fortbildungsveranstaltungen wünschen sich ReligionslehrerInnen von der KPH Edith Stein?
• Welche Termine sind geeignet?
• Was motiviert LehrerInnen zur Teilnahme an Fortbildungen?
• Welche Themen sind von besonderem Interesse?

Theoretische Einbettung
Zahlreiche Veröffentlichungen geben Auskunft darüber, welche Fortbildungsangebote für (Religions)lehrerInnen aus unterschiedlichen Perspektiven mehr oder weniger geeignet sind (Fischer 2007; Grafendorfer et al. 2009; Grimm und Schoof-Wetzig 2015; Hattie et al. 2015; Lipowski 2010, 2014; Aldorf 2015). Zentrales Thema des vorliegenden Forschungsprojektes ist eine Bedarfserhebung bei LehrerInnen. Hinter der Untersuchung steht die Überzeugung, dass professionelle Personalentwicklungsmaßnahmen den konkreten Bedarf nicht ignorieren dürfen und dem aktuellen sowie antizipierten Bedarf entsprechen müssen. Aus dem Forschungsprojekt sollen handlungsleitende Ergebnisse hervorgehen, die sich sowohl auf inhaltliche, als auch auf strukturelle Bereiche von Fortbildungsveranstaltungen beziehen.
Verortet man die zu untersuchenden Perspektiven im umfangreichen, erweiterten „Angebots- und Nutzungsmodell zur Erklärung der Wirksamkeit von Fortbildungs- und Professionalisierungsmaßnahmen für Lehrpersonen“ von Lipowski (2010, S. 63), so beschäftigt sich die vorliegende Untersuchung mit Teilbereichen der Voraussetzung von LehrerInnen, der Teilnahmemotivation, der Wahrnehmung von Nutzen und der Kontextbedeutung.
Ziel der Erhebung ist in erster Linie Erkenntnisse für konkrete Planungsschritte zur Weiterbildung an der KPH Edith Stein zu gewinnen und einen Beitrag zur wissenschaftlichen Reflexion von Teilnahmemotivation von LehrerInnen zu Fortbildungen zu leisten.

Methode:
Methodisch wird eine Online-Vollerhebung bei allen ReligionslehrerInnen der Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salbzrg durchgeführt. Die quantitativ erhobenen Daten werden mit Hilfe univariaten, bivariaten und multivariaten Analysemethoden populationsbeschreibend und hypothesengeleitet ausgewertet (Döring und Bortz 2016).

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Edith Stein
Sprache
Projektleitung gesamt
Sappl, Andreas;
Projektleitung intern
Sappl, Andreas; BEd. M.A. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Im Rahmen eines Dissertationsprojektes an der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Breisgau, Institut für Anglistik, sollen Unterrichtskonzepte für einen digital gestützten Fremdsprachenunterricht an Primarschulen untersucht und mittels kollaborativer Aktionsforschung und Videoanalyse evaluiert und optimiert werden. Es soll in zwei Beobachtungszyklen (Herbst 2019, Herbst 2020) die Wirksamkeit von Inhalten der Lehrveranstaltungen ‚Digitale Lerntechnologien‘ und ‚Media use in the classroom‘ im Unterrichtskontext überprüft und evaluiert werden. Beobachtungen im Rahmen der Aktionsforschung finden mithilfe schriftlicher Aufzeichnungen (durch den Projektleiter, die PraxisbetreuerInnen und Studierende) und durch Videographie statt. Im Zuge einer qualitativen Videoanalyse sollen Erkenntnisse in Bezug auf motivatorische Aspekte, emotionale Faktoren und LernerInnenautonomie gewonnen und zusammen mit Stundenprotokollen ausgewertet werden. Ziel der Datengenerierung und -analyse ist eine Bewertung des Einsatzes Neuer Medien in Verbund mit Interactive Whiteboard (IWB), PC und/oder Mobilgeräten in einer digital gestützten Lernumgebung und folgliche Implikationen auf die Lehrkonzepte in den entsprechenden Veranstaltungen des Moduls 16.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Edith Stein
Sprache
Projektleitung gesamt
Ritzer, Georg; / 701670 Pädagogische Hochschule Edith Stein
Projektleitung intern
RITZER, Georg; Mag. Dr. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Drechsler, Friedrich; Mag.
Edinger, Sabine; BEd,
Gilgenreiner, Doris; Master of Education Dipl.Päd. BEd,
Muigg-Singer, Silvia; Mag.
Steinmair-Pösel, Petra Maria; Dr. Priv.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Dohr, Maria-Elisabeth;
Ebner, Martina;
Habringer-Hagleitner, Silvia;
Höfer, Ralf;
Kromer, Ingrid;
Mikluscak, Pavel;
Nessl, Eva;
Neuhold, Johann;
Ogris, Juliane;
Spath, Barbara;
Ziniel, Doris;
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Der Volksschullehrplan für kath. RU ist inzwischen für alle vier Schulstufen in Kraft. Der Lehrplan und dessen Einführung soll im Zuge dieses Projekts evaluiert werden.
Es handelt sich bei diesem Forschungsprojekt um eine Auftragsforschung, finanziert durch das IDA. Laut Ausschreibung soll „die Evaluierung […] die konkrete Umsetzung des Lehrplans durch die Religionslehrerinnen und Religionslehrer untersuchen, analysieren und Anregungen zu seiner Weiterentwicklung, insbesondere auch hinsichtlich der Inklusion, präsentieren. Weiters soll der Frage nachgegangen werden, welche Unterstützungs- und Begleitangebote für die Arbeit mit dem Lehrplan durch die Fortbildung zur Verfügung gestellt werden müssen.“
Das Forschungsteam hat folgende Forschungsfragen formuliert:
Forschungsfrage 1: Welche Erfahrungen haben ReligionslehrerInnen in Österreich mit der Einführung des Lehrplans der Volksschule (2013) gemacht?
Forschungsfrage 2: Welche Erfahrungen haben ReligionslehrerInnen bei der Arbeit mit dem Lehrplan gemacht?
Forschungsfrage 3: Welche Anregungen / Wünsche haben ReligionslehrerInnen im Blick auf eine mögliche Weiterentwicklung des Lehrplans?
Forschungsfrage 4: Welche religiösen Kompetenzen brauchen Volksschulkinder aus Sicht von österreichischen ReligionslehrerInnen heute?
Forschungsfrage 5: Welche Ziele verfolgen ReligionslehrerInnen im Religionsunterricht?
Forschungsfrage 6: Wie nehmen österreichische ReligionslehrerInnen an Volksschulen die Vielfalt ihrer SchülerInnen wahr?

Als Forschungsmethode wird eine triangulative Vorgangsweise gewählt. Dabei werden in additiver Weise qualitativ erhobene Daten in einem zweiten Schritt quantifiziert
Jedes Bundesland erhebt mit einem – im Hinblick auf die oben angeführten Fragestellungen – (österreichweit) gemeinsam erstellten Interviewleitfaden Erfahrungen und Meinungen bei VS-LehrerInnen. Bei der Erhebung der qualitativen. Es wird ein theoretical Sampling durchgeführt (8 bis 15 Personen pro Bundesland), das zu möglichst unterschiedlichen Antworten führt
Als Auswertungsmethode findet ein strukturierendes Verfahren in Anlehnung an die Grounded Theory in der Spielart von Strauß und Corbin Anwendung.
In einem zweiten Schritt können ausgewählte Ergebnisse und Hypothesen, die in der qualitativen Erhebung generiert wurden, in einer österreichweit durchgeführten Onlineerhebung quantifiziert werden.

Beschreibung (engl.)
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