In diesem Kontext hat das Kompetenzzentrum MINT und Digitalität (K:MID) der PH Wien unter der Koordination der Universität Wien und in Zusammenarbeit mit der PH Niederösterreich und der KPH Wien/Krems das Doktoratskonsortium “dig!doc – Gelingensbedingungen einer Digitalen (Grund-)Bildung” ins Leben gerufen. Dieses Konsortium zählt zu den neun ausgewählten Projekten, die vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) im Rahmen der Initiative “Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung” gefördert werden.
Die Koordination des Konsortiums an der PH Wien obliegt HS-Prof. Dr. Klaus Himpsl-Gutermann, MSc. Die Doktorandin Anne Elena Tiefenbacher, MEd der PH Wien forscht unter seiner Mitbetreuung zu dem Thema “Erfolgreiche Digitalisierungsstrategien in Schulen: Digitale Grundbildung und Schulentwicklung”.
Weitere detaillierte Informationen zum Konsortium finden Sie auf der folgenden Website: digidoc.univie.ac.at
Methode:
Das Forschungsdesign ist durch die Verknüpfung der qualitativen und quantitativen Erhebungs- und Auswertungsmethode methodentriangulatorisch angelegt.
Durchgeführt werden eine echte sowie eine unechte Längsschnittstudie. Bei der echten Längsschnittstudie wird eine Gesamterhebung beginnend mit der Studierendenkohorte der Primarstufenpädagogik des 1. Semesters 2018 bis zum Abschluss des Bachelorstudiums 2021/2022 durchgeführt, um Entwicklungsprozesse innerhalb einer Gruppe zu analysieren. Im Rahmen der unechten Längsschnittstudie werden im Studienjahr 2018/2019 alle Studierende des 3., 6. und 8. Semesters in der Ausbildung Primarstufenpädagogik befragt, womit u.a. die Wahl der Schwerpunkte im Zusammenhang mit der Selbsteinschätzung der Kompetenzen, Haltungen und Selbstwirksamkeit in der antizipierten Umsetzung inklusiven Unterrichts systematisiert betrachtet wird. Gewählt werden die standardisierten Erhebungsinstrumente SACIE-R 2013 zu Einstellungen, Haltungen und Bedenken und TEIP 2013 zu Selbstwirksamkeit (Feyerer, Reibnegger, Hecht, Niedermair, Soukup-Altrichter, Plaimauer, Prammer-Semmler, Moser, Bruch, 2013).
Die jeweiligen Datensätze der quantitativen Befragung werden einer deskriptiven und inferenzstatistischen Untersuchung unterzogen. Die Auswertung der qualitativ erhobenen Daten zu subjektiven Auffassungen des Konzeptes „Inklusion“ sowie zu Sichtweisen auf Zuständigkeiten inklusiver Pädagoginnen und Pädagogen erfolgt inhaltsanalytisch.