Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fuchs, Sabine; HS-Prof. Mag. Dr.
Reitbauer, Michaela; MA BEd Prof.
Projektleitung intern
Fuchs, Sabine; Dr.
Reitbauer, Michaela; MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gartlgruber, Marion; Mag. Prof.
Gruber, Christoph; MA Mag. Dr. Dr. Prof.
Longhino, Daniela; BEd Prof.
Ranz, Josef; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing.
Riegler, Brigitte; MA Prof.
Schicker, Stephan; MMag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fischer, Christine; Dir.in OSR Mag.a Dr.in / Schulzentrum im Vulkanland – Kirchberg an der Raab
Gallin, Peter; Dr. / Institut für Dialogisches Lernen und Unterrichtsentwicklung
Ruf, Urs; Dr. / Institut für Dialogisches Lernen und Unterrichtsentwicklung
Ruf-Bräker, Regula;
Zdrahal, Rudolf; Dir. MA BEd / Volksschule Graz – Viktor Kaplan
Kooperationspartner
Institut für Dialogisches Lernen und Unterrichtsentwicklung
Schulzentrum im Vulkanland – Kirchberg an der Raab
Volksschule Viktor-Kaplan Graz
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
In der Praxis hat sich das Dialogische Lernen als eine die Schülerinnen und Schüler fördernde Didaktik erwiesen. In der Pilotstudie soll nun das Potential des Dialogischen Lernens für Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarstufe I empirisch erforscht werden. Dazu werden Texte von SuS und Lehrpersonen einer quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Die Beschränkung auf schriftliche (graphische) Texte ist bewusst, da die Forschenden mit wenig technischem Equipment und einer überschaubaren Zeit vergleichend Dialogisches Lernen untersuchen können.
Das Dialogische Lernen ist ein pädagogisch-didaktisches Konzept, das in enger Zusammenarbeit zwischen Praxis und Wissenschaft entstanden ist. Strukturierendes Element des Unterrichts ist der Dialog zwischen der Lehrperson, deren Angebot sich an der Fachlogik und am Lehrplan orientiert, und den Schülerinnen und Schülern, die das Angebot der Lehrperson auf je individuelle Weise nutzen (http://www.lerndialoge.ch/). Eine Besonderheit der Dialogischen Didaktik besteht darin, dass sie der Nutzung des Angebots durch die Schülerinnen und Schüler einen so hohen Wert beimisst, dass sie diese zum Gegenstand des Unterrichts macht und mit Hilfe des Ich-Du-Wir-Prinzips systematisch untersucht und für den Aufbau des Wissens und Könnens nutzt. Dabei werden fachliche und überfachliche Kompetenzen simultan gefördert.
Das Dialogische Lernen nach Ruf und Gallin als eine Didaktik zur Förderung des individuellen Lernens wird seit dem Jahr 2017 in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I (NMS) durch Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Steiermark implementiert. Noch während dieser Implementierung soll eine begleitende Forschung die Differenzen des Dialogischen Lernens im Vergleich mit anderen Methoden eruieren, evaluieren und beurteilen. Vage „persönlichen“ Erfahrungen der involvierten Lehrpersonen gilt es zu objektivieren, d.h. zu belegen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Logar, Arno; Mag.phil. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Recher, Anita; Mag.phil. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bürger, Anna; Prof. Mag. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Krenn, Eleonore; OStRin HS-Prof.in Mag.a Dr.in / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Oraze, Manuel; Prof. Mag. MA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Pacher, Gerhild; Prof.in Mag.a / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Schmölzer, Siegfried; Prof. Mag. BEd / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Bildungsdirektion für Burgenland
Bildungsdirektion für Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Mit dem Forschungsprojekt sollen Wirkungen von Sportunterricht im abgrenzbaren Bereich der motorischen Basiskompetenzen empirisch erhoben werden. Diese Kompetenzen sind ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu einer individuellen Bewegungskultur und ein relevantes Erziehungsziel des Unterrichtsfaches Bewegung und Sport. Sie werden über beobachtbare motorische Basisqualifikationen erfasst. Dazu werden 1200 -1400 Schülerinnen und Schüler im Entwicklungsverbund Süd-Ost am Ende der Grundschulzeit mit dem MOBAK 3-4 (Herrmann, 2018) getestet. Dieser Test ermöglicht eine ökonomische und standardisierte Erhebung. Im Schulsport wird positive Selbstwahrnehmung als entwicklungspsychologisch bedeutsam thematisiert und deutschsprachige Lehrpläne nennen Förderung einer positiven Selbstwahrnehmung sportlicher Leistung als explizites Erziehungsziel des Sportunterrichts (Conzelmann, Schmidt, Valkanover, 2011). So soll im Rahmen dieser Forschung auch die Selbstwahrnehmung motorischer Kompetenzen der Kinder der Stichprobe erfasst werden. Dazu wurde als Erhebungsinstrument der SEMOK-Fragebogen (Fragebogen zur Selbstwahrnehmung motorischer Kompetenzen) gewählt (Herrmann, Seelig 2017a). In Verbindung mit dem MOBAK-Testinstrument ermöglicht der SEMOK-Test realitätsangemessene Selbstwahrnehmung in direktem Bezug zu konkreten sportlichen Performanzen und in der Auswertung der Ergebnisse kann – entsprechend den Evidenzen von Herrmann/Seelig – die Beziehung zwischen Selbstwahrnehmung motorischer Kompetenz und tatsächlichem Kompetenzniveau fokussiert werden (Herrmann, Seelig, 2017a). Die Testaufgaben des MOBAK sind dichotom skaliert, zur individuellen Auswertung werden Faktorsummenwerte gebildet. Die Gesamtauswertung erfolgt mit deskriptiver Statistik. Für querschnittliche Einschätzung werden Korrelationen mit Migrationshintergrund, Geschlecht, Bodymassindex, Schulstandort (Stadt/Land) oder Sportengagement vorgenommen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag.
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Drobits, Günter; MA Dipl.-Päd. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Pichler, Ernst; Mag. Prof.
Ploy, Petra; BA. BEd Prof.
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof.
Zechner, Günter; HS-Prof. Mag. Dr.
Zeiner, Harald; Dipl.-Ing. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
Das Forschungsprojekt thematisiert die Analyse und evidenzbasierte Prüfung der folgenden Problemstellungen: Welche Auswirkungen hat der Einsatz von Fernstudienelementen des Bachelorstudiums Sekundarstufe Berufsbildung Fachbereich Duale Ausbildung sowie Technik und Gewerbe auf die professionsbezogenen Kompetenzen von beteiligten Lehrenden und Lernenden? Weiters geht es darum, zu klären, wie eine effiziente Lehr-/Lernumgebung gestaltet sein muss, um den speziellen curricularen Anforderungen des Studiums “Duale Ausbildung sowie Technik und Gewerbe” gerecht zu werden?
Das Lehramtsstudium “Sekundarstufe Berufsbildung Fachbereich Duale Ausbildung sowie Technik und Gewerbe” unterliegt speziellen Rahmenbedingungen, da bis zu 30 % des gesamten Studiums als Fernstudium organisiert werden müssen. Das Studium ist als Teilzeitprogramm geführt, d.h. die Studierenden müssen während ihres Studiums ihrer Dienstverpflichtung an Schulen nachgehen. Die Heterogenität der Lernenden bezüglich ihrer Altersstruktur und Vorerfahrungen erfordert individuelle Lehr/Lernformen. Diese Beforschung der speziellen Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um gute Lernergebnisse sicherzustellen, sind ein weiterer Aspekt.
Um die Forschungsfragen datenbasiert zu beantworten, kommt ein Mixed-Methods-Design zur Anwendung. Die Studie ist als angewandte Forschung zu bewerten, die auf die Lösung praktischer Probleme im Zusammenhang mit Fernlehre-Studienelementen oder die Verbesserung von Maßnahmen und Technologien abzielt. (Döring & Bortz, 2016). Die Fragestellung erfordert, die angewendeten Methoden in Fernlehrestudien(elementen) hinsichtlich ihrer Effizienz in einem zyklischen Prozess zu hinterfragen und zu steuern, um eine qualitätsgesicherte Optimierung dieses Lehramtsstudiums zu erreichen. (Brandhofer, Buchner, Groißböck & Wegscheider, 2017) Dabei wird einerseits der theoriegeleitete Evaluationsansatz (Giel, 2013) gewählt, um die Wirkungsmechanismen im Detail zu rekonstruieren und diese theoretisch zu modellieren. Die Entscheidungskriterien für die reflexive Prozesssteuerung liegen in den vorangegangenen Prozessetappen (Strübing, 2008). Die einzelnen Haupt-Erhebungsphasen finden in Form von Pre-/Postmessungen statt. Daneben werden die Erkenntnisse aus diesen in Focus-Groups (n = 45), die aus Lehrenden und Lernenden zusammengesetzt sind, diskutiert sowie qualitativ analytisch ausgewertet und in den jeweils nächsten Zyklus implementiert. Es ist beabsichtigt, mindestens drei Erhebungsphasen (Zyklus I n = 60, Zyklus II n = 120, Zyklus III n = 120, jeweils mit Pre-/Postmessung) auf diese Weise durchzuführen. Um das ganze Studium zu erfassen und die implementierten Ergebnisse zu evaluieren ist eine Projektdauer von 4 Jahren veranschlagt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Plamenig, Beatrix; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Plamenig, Beatrix; Mag.phil. OStR Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Die kulturelle Praxis von Schülerinnen und Schülern verändert sich stark durch neue Medien und Formate wie z. B. Serien auf Netflix. Gleichzeitig verändert sich auch das außerschulische kulturelle Lebensumfeld selbst. Die dadurch größer werdende Kluft zum herkömmlichen Literaturunterricht lässt einen Teil von Schülerinnen und Schülern oftmals wenig Zugang zum literarischen Lernen in der Schule finden, was sich in einem negativen Selbstkonzept niederschlägt. Da aber gerade das literarische Lernen von seinem Anspruch her zur Persönlichkeitsbildung möglichst aller beitragen möchte, ist eine neue Betrachtung und auch Definition des literarischen Lernens im Deutschunterricht nötig. Ebenso brauchen Lehrerinnen und Lehrer für ihren gegenwärtigen Literaturunterricht, der von der literarischen Sozialisation der Schülerinnen und Schüler ausgehen sollte, Konzepte und erprobte Materialien, sowie Lehramtsstudierende auf zukünftige Generationen und deren kulturellen Praxis vorbereitet werden müssen.
Die gegenwärtigen literaturdidaktischen Modelle nehmen zwar auf diese Veränderungen Bezug, berücksichtigen jedoch nicht ausreichend die Selbstkonzepte, die Schülerinnen und Schüler vor dem Einstieg in das literarische Lernen dazu aufgebaut haben. Ein didaktisches Desiderat ist also zunächst die Aktualisierung bzw. Remodellierung von bisherigen Modellen, die hermeneutisch bearbeitet werden, und die Entwicklung eines neuen Modellversuchs, der zwar generell gültig sein soll, sich aber im vorliegenden Forschungsgegenstand speziell auf die Einstiegsphase zum literarischen Lernen – dem „Öffnen der Türe“ – konzentrieren möchte. Dazu wird in Klassen die kulturelle Praxis von Schülerinnen und Schülern erhoben und sowohl quantitativ als auch qualitativ deren Selbstkonzept zum literarischen Lernen, also ein mixed-methods Ansatz gewählt. Auch soll eine Brücke geschlagen werden von der eher hermeneutisch ausgerichteten Germanistik hin zur empirischen Unterrichtsforschung in den Bildungswissenschaften, wie es auch mehrfach in der Literatur zur fachdidaktischen Forschung eingefordert wird (Groeben, 2006). Deshalb wird außer den Fachkolleginnen auch eine Bildungswissenschafterin mit im Team sein.
Eine auf dem neuen Modell basierende Intervention in Schulklassen der Sekundarstufe soll nach der Evaluation Erkenntnisse darüber liefern, wie denn literarisches Lernen – im speziellen Fall der Einstieg – im Unterricht konzipiert werden soll und wie praxistaugliche Materialien erstellt werden können. Diese sollen zum Teil mit Studierenden der Lehrveranstaltung „Literarisches Lernen“ (des Entwicklungsverbundes Südost Studium Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung) entwickelt werden und es ist beabsichtigt, disseminierend über Lehrerfortbildung, eine Verzahnung von Ausbildung und Praxis und einen eben solchen von Lehre und Forschung herzustellen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Enzinger, Sonja; MMag. Prof.
Projektleitung intern
Enzinger-Mühlbacher, Sonja Michaela; HS-Prof. MMag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Grimm, Herwig; Univ.Prof. Dr. / Veterinärmedizinische Universität Wien
Kooperationspartner
Veterinärmedizinische Universität Wien
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Diese Studie beschäftigt sich mit den Herausforderungen, komplexe bioethische Problemfelder im Rahmen von Unterrichtsaktivitäten im Biologieunterricht behandeln zu können und damit zu der Demokratiebildung der Jugendlichen beizutragen. Ziel des Projekts ist es, zu untersuchen wie Schülerinnen und Schüler moralische Urteile in Bezug auf Tierversuche bilden und ob mittels geleiteter Kleingruppendiskussionen die moralische Urteilsfähigkeit der Jugendlichen gefördert werden kann.
Obwohl in den Biologielehrplänen gezielt dazu aufgefordert wird, Anknüpfungspunkte zu bioethischen Themen im Unterricht wahrzunehmen (https://bildung.bmbwf.gv.at/schulen/unterricht/lp/lp_neu_ahs_08_11860.pdf?61ebyv, ,22.10.2018), findet dieser Aspekt im realen Unterrichtsgeschehen wenig Beachtung. Diese Tatsache ist zum einen auf die mangelnde Ausbildung der Biologielehrkräfte im Bereich der Ethik und zum anderen auf das Fehlen geeigneter Unterrichtskonzepte sowie -angebote zurückzuführen (z.B. Alfs et al 2012, Dittmer und Gebhard 2012). Die Gelegenheit, die moralische Urteilsfähigkeit der Jugendlichen im schulischen Rahmen zu trainieren und sie dadurch auf ihrem Weg zu mündigen Mitgliedern der Gesellschaft zu unterstützen, bleibt somit ungenutzt. Eine aktuelle Studie von Rafolt und Kolleginnen (2018) konnte zeigen, dass Schülerinnen und Schüler große Probleme haben, ethische Bewertungsprozesse und kritisches Denken im Biologieunterricht anzuwenden, wenn sie Materialien selbständig in Kleingruppen bearbeiten. Das beantragte Projekt greift dieses Problem auf und untersucht geleitete Gruppendiskussionen als konkrete Unterrichtsaktivität auf ihre Eignung hinsichtlich der Förderung der moralischen Urteilsfähigkeit. Diskussionen in heterogenen Gruppen führen zwangsläufig dazu, dass Personen mit Meinungen und Argumenten konfrontiert werden, die von ihrer persönlichen Überzeugung abweichen. Durch diese Verunsicherung kann ein Hinterfragen der eigenen Einstellung ausgelöst werden und neue Informationen werden in die bestehende Struktur integriert, wodurch eine zunehmende Komplexität im Denken entsteht (Oser und Althof 1992, S.105). Die Schülerinnen und Schüler (Interventionsgruppe IGD) erhalten in diesem Projekt im Rahmen von Kleingruppendiskussionen neu entwickeltes Unterrichtsmaterial, das Tierversuche von verschiedenen Perspektiven beleuchtet, womit die Komplexität dieses Themenfeldes verdeutlicht wird. Um vergleichen zu können, ob die Diskussionsaktivität tatsächlich ausschlaggebend für Veränderungen ist, werden sich einige Schülergruppen (Interventionsgruppe IGS) im Rahmen von Einzelarbeiten mit dem Material beschäftigen. Die Datenerhebung der Hauptstudie ist als Mixed-Methods-Ansatz konzipiert. Im Pre-Post-Test Design werden über Fragebögen die Einstellungen zu Tierversuchen sowie die moralische Urteilsfähigkeit der Probanden erhoben, um etwaige Veränderungen feststellen zu können. Die Diskussionen werden in Kleingruppen (ca. 5 SchülerInnen) durchgeführt und mittels Audiogeräten und Videoaufnahme aufgezeichnet sowie transkribiert. Anschließend werden die Daten aus beiden Interventionsgruppen einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) unterzogen. Für die Entwicklung des Unterrichtsmaterials und der Planung der Schüleraktivitäten werden vorab Alltagsvorstellungen, Vorwissen und Einstellungen der SchülerInnen zu Tierversuchen in Fokusgruppeninterviews erhoben.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof.
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD.
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Linhofer, Susanne; ILn Mag.phil. Prof.
Pongratz, Hanns Jörg; Mag. Dipl.-Ing. OStR
Externe Projektmitarbeiter/innen
Berghold, Andreas; Mag. BEd. / Landesberufsschule Hartberg
Kooperationspartner
Landesberufsschule Hartberg
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt setzt sich zum Ziel, das seit dem Sommersemester 2015 an der PH Steiermark bestehende Projekt “Connect2Learn” zu dokumentieren und zu evaluieren. Hierzu werden die im bisherigen Verlauf des Projekts entstandenen Unterlagen wie Lernzuwachsportfolios oder Tischprotokolle einer induktiven Inhaltsanalyse unterzogen und auf Basis der daraus gewonnenen Erkenntnisse Gruppendiskussionen und Einzelinterviews mit Projektbeteiligten durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, die im Projekt angestrebten gewinnbringenden Lern- und Wachstumserfahrungen von Geflüchteten, Studierenden und Lehrenden erheben, beschreiben und zu dokumentieren. Zugleich soll so weit als möglich rekonstruiert werden, welche Faktoren diese gewinnbringenden Erfahrungen ermöglicht und gefördert und welche sie gehemmt, behindert oder möglicherweise verhindert haben. Auf Grund dieser Erkenntnisse soll dargestellt werden, was Begegnungsprojekte dieser Art im Bereich des Kulturkontakts leisten können und wie sie erfolgreich gestaltet werden können. Dabei soll auch auf die konkrete Methodik bzw. Didaktik der Begegnungsveranstaltungen eingegangen werden, insbesondere das im Projekt vielfach eingesetzte „World Café”.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Erling, Elizabeth; Univ.-Prof.in / Universität Graz
Projektleitung intern
Bergmann, Laura; Mag.
Pölzleitner, Elisabeth; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt umfasst einen Teilbereich des größer angelegten Forschungsprojekts „FEWE – Effizienz im Englischunterricht“ der Universität Graz. Im Zuge des FLEXI Projektes an der Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark und dem damit verbundenen Begleitforschungsprojekt „Englischunterricht im Projekt Flexible Eingangsstufe (FLEXI)“ mit den Teilbereichen „Entwicklung des Konzepts und der Unterrichtsmaterialien“ und „Untersuchung der Auswirkungen auf Lernmotivation, Lernerfolg und Selbstwirksamkeit“ wird die Zusammenarbeit im Rahmen dieses Einzelprojektes mit der Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark weiter spezifiziert.

Das Projekt untersucht die Auswirkungen des an der Praxismittelschule entwickelten Modulsystems in Kombination mit den dafür entwickelten Unterrichtsmaterialien auf die Effizienz des Fremdsprachenlernens, sowie die Entwicklung von Selbstorganisation und Selbstwirksamkeit der Lernenden.
Das Projekt „FEWE“ wird gemeinsam geplant und begleitet. Die Projektleitung und Koordination der Zusammenarbeit zwischen den beiden Bildungsinstitutionen und den am Projekt weiter beteiligten Personen wird von Univ.-Prof. Elizabeth J. Erling, PhD, Dr. Elisabeth Pölzleitner und Mag. Laura Bergmann an den beiden Bildungseinrichtungen der Universität Graz und der Pädagogischen Hochschule Steiermark übernommen.
Die Hauptaufgaben der schulischen Projektpartner ist die Planung und Entwicklung des Unterrichtskonzepts und der Unterrichtsmaterialien. Die universitären Partner übernehmen die Verantwortung für die wissenschaftliche Begleitforschung. Bei Veröffentlichungen werden alle Projektpartner genannt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gerold, Heidemarie;
Kernbichler, Gerda; MA.
Pötz, Julia;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gasteiger Klicpera, Barbara; Univ.-Prof. Dr. / Universität Graz Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Gebhardt, Markus; Dr. M.A. / Universität München, TUM School of Education
Krammer, Mathias; M.A. / Universität Graz – Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Nebel, Anna; MA, B.Ed. / Alpen-Adria-Universität Klagenfurt – Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS)
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Abteilung für Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Annahme, dass der Einsatz von Methoden des wechselseitigen Lehrens und Lernens, auch WELL-Methoden (vgl.
Huber 2007) benannt, in einer innovativen Lernumgebung im Schulunterricht die kognitiven und sozial-emotionalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in
positiver Hinsicht verändert (vgl. Gastager et al. 2010; Hagenauer 2011). Durch gezielte Trainings der Methodenvermittlung und begleitende Beratung unter
Einsatz von KOPING – Strategien (KOmmunikative Praxisbewältigung IN Gruppen;
Schmidt 2001) wird es den an den Kursen und an den
Untersuchungen teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern erleichtert, diese methodischen Konzepte im Unterricht optimal und effizient ein- und umzusetzen. Die Wirksamkeit der kooperativen Lernarrangements wird hinsichtlich der Schülerleistung und hinsichtlich der sozialen Kompetenzen sowie der Integration der Schülerinnen und Schüler im Längsschnitt im Rahmen eines Interventions- Wartegruppendesigns geprüft. Zentral ist die Überprüfung der Wirksamkeit des Einsatzes kooperativer
Lernarrangements unter besonderer Berücksichtigung von WELL-Methoden im Schulunterricht der Sekundarstufe I (5. und 6. Schulstufe) in Bezug auf Leistungen im
Fach Deutsch, soziale und emotionale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowie soziale Partizipation in der Klasse. Es geht um die empirisch-analytische Überprüfung kooperativer Lernarrangements hinsichtlich der Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch fokussierend auf Lesen, Textverständnis und Rechtschreiben. Es geht weiterhin um die Analyse der Wirkungen dieser Lernumgebungen
hinsichtlich der sozial-emotionalen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler (vgl. Gastager 2008; Gastager & Weinberger 2009) sowie einer damit verbundenen
verstärkten sozialen Partizipation in heterogenen Klassensettings mit innerer Differenzierung. Des weiteren wird die adäquate Verwendung der kooperativen Methoden durch die Lehrerinnen und Lehrer mittels angemessener Methoden evaluiert. Schließlich soll die Leistungs- und emotionale wie soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) über die
Zeit untersucht werden. Zudem werden die Effekte der Intervention für besonders leistungsstarke und besonders leistungsschwache Schülerinnen und Schüler geprüft.

Lehrer/innenteams an den teilnehmenden Schulen arbeiten gleichermaßen in einem kooperativen Setting, jeweils in einem Team zu zweit (Tandem – Konstellation) und zu viert jeweils an einem Schulstandort. Es erfolgt die Umsetzung einer Kursarchitektur nach den Sandwich-Prinzipien im Anschluss an Wahl (2006). Bei der Gestaltung der Lernumgebung gelangt aufseiten der Lehrenden als flankierende Maßnahmen bei der Implementation der Ansatz eines fünfstufigen Modells zur Umsetzung.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Die Forderung zur erweiterten Schuleingangsphase (Regierungsprogramm2013) artikuliert den Kindergarten als Elementarstufe des Bildungssystems zu betrachten und geht gleichzeitig mit dem Postulat einher, den Übergang zur Volksschule dermaßen auszugestalten, dass vom Kindergarten zur Schule fortlaufende Bildungsprozesse organisiert werden. Der Paradigmenwechsel zur erweiterten Schuleingangsphase kann sich nur einstellen, sofern Pädagog/innen in ihren subjektiven Theorien diese Neuorientierung mittragen. -Theoretische und deskriptive Darstellung der Schuleingangsphase (längsschnittliche Analyse der österreichischen Schulstatistik) -Quantitative Erhebung: Fragebogenstudie über Einstellung, Herausforderungen und Potentiale im Rahmen der erweiterten Schuleingangsphase -Qualitative Erhebung: Kindheitsforschung zur normativen Konstruktion des Schulanfangs.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pretis, Manfred; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; ILn MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Mit 1. September 2018 startet das Erasmus+ Projekt „CIL – Common Inclusive Language“ im Rahmen der Key Action „Cooperation for innovation and the exchange of good practices“. Gemeinsam mit neun nationalen und internationalen Projektpartner/innen setzt sich die Pädagogische Hochschule Steiermark in diesem Rahmen zum Ziel, Partizipation und Inklusion in schulischen Settings für alle Beteiligten in und rund um Schule und Unterricht zu erforschen und weiterzuentwickeln. Dies vollzieht sich unter besonderer Berücksichtigung der Praxis einer gemeinsamen Sprache auf Basis der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit in der Version für Kinder und Jugendliche (ICF-CY, Deutsche Version: https://www.dimdi.de/dynamic/de/klassifikationen/icf/) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ziel des Projekts ist es, ein Ressourcenpaket in vier Modulen für Schüler/innen, Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen, Schulleitungen und Berufsgruppen in den interdisziplinären Teams an Schulen zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Der Projektzeitraum erstreckt sich über drei Jahre.
Beschreibung (engl.)
Bericht