Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Projektleitung intern
Malkoc, Smirna; HS-Prof. Dr. BSc. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Imp, Christina; Mag. BSc. Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Malkoc, Smirna; BSc. MSc Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Neubauer, Markus; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Rottensteiner, Erika; HS-Prof. ILn Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Keller-Schneider, Manuela; Prof.in Dr.in / Pädagogische Hochschule Zürich
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Zürich
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Der Einstieg in die eigenverantwortliche Berufstätigkeit stellt Anforderungen, die im Rahmen einer Ausbildung nur begrenzt erfahrbar gemacht werden können. Durch den sprunghaften Anstieg der Komplexität und Dynamik der gleichzeitig und eigenverantwortlich zu meisternden Anforderungen sind weitere Professionalisierungsschritte erforderlich (Keller-Schneider & Hericks, 2014; 2021; Keller-Schneider, 2020). Dieser Übergang ist individuell verschieden und berufsbiografisch von Bedeutung. Als solcher liegt er sowohl in individueller als auch in institutioneller Verantwortung.
Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird untersucht, wie Berufseinsteigende berufliche Anforderungen wahrnehmen und bewältigen. Dabei werden individuelle und soziale Faktoren sowie kontextuelle Bedingungen berücksichtigt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Renate; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Renate; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela Barbara; Mag. Dr.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark, Abteilung für pädagogische Angelegenheiten an AHS (P3)
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Ziel der Studie ist die Untersuchung der Leseoffensive Dem Lesen auf der Spur der Abteilung AHS des LSR für Steiermark im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitforschung. Die Leseoffensive umfasst eine einjährige Fortbildungsreihe zur Unterstützung der Entwicklungsprozesse von Lehrer/innenteams aus Schulen, die gemeinsam in einer Schulstufe (Beginn 5. bzw. 6. Schulstufe) unterrichten. Die Lehrer/innenteams werden bei Initiativen begleitet, die beabsichtigen, die Lesekompetenz ihrer Schüler/innen zu fördern, indem sie in allen Fächern zum eigenverantwortlichen Lernen herangeführt werden. Die Lehrer/innenteams sollen darüber hinaus innerhalb der Schule weitere Kolleg/innen aller Unterrichtsfächer motivieren, die Lesekompetenz ihrer Schüler/innen zu fördern.
Fragestellungen: Wie fördert Lesen in allen Fächern eigenverantwortliches Lernen? Werden die Schüler/innenleistungen im sinnerfassenden Lesen durch die Intervention beeinflusst? Inwieweit erfolgt durch die Leseoffensive eine Haltungsänderung der Lehrer/innen bezüglich eines erhöhten Einsatzes des Lesens in allen Fächern? Welche Lernumgebungen sind für den Prozess des Lesens in allen Fächern förderlich? Welche Umsetzungsstrategien des Modells der Plattformen im Lese-Kontext entwickeln Lehrer/innen in Teams und realisieren diese in ihrer praktischen Unterrichtsarbeit? Wie wirkt das Lesen in allen Fächern auf das eigenverantwortliche Lernen von Schüler/innen?
Das Ziel dieser Evaluationsforschung, Tendenzen bezüglich Interessen und Vorlieben bei der Wahl eines Buches der Zielgruppe 11- bis 13- jähriger Schüler/innen zu erkennen, wurde erreicht. Die Datenerhebung erfolgte mittels einer von Oberstufenschüler/innen moderierten Gruppendiskussion. Die Daten wurden von einer Studierendengruppe im Fach qualitative Methodologie mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Die Einflussfaktoren wie Cover, Buchtitel, grafische Gestaltung, Autor, Unterrichtsrelevanz wurden als maßgebende Indikatoren bei der Buchauswahl bestätigt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Brohmer, Hilmar; Dr. / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Projektleitung intern
Malkoc, Smirna; HS-Prof. Dr. BSc. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Brohmer, Hilmar; Dr. / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Corcoran, Katja; Univ.-Prof.in Dipl.-Psych. Dr.in / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Hofer, Gabriela; BSc, MSc / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität, Institut für Psychologie
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
One topic that repeatedly sparks debates in politics and the society is “gender-neutral language”. For instance, in languages such as German, French, or Hindi, plural forms of job occupations and societal roles are often in a generic-masculine form instead of a gender-neutral form. Although meant as “generic”, this generic-masculine form excludes women from everyday language and might even entail the cognitive effect that listeners and readers will less likely think of women. Several studies have demonstrated this and related cognitive effects in the past. Due to the societal relevance of gender-neutral language, we propose a direct replication and extension of a classic German study by Stahlberg, Sczesny, and Braun (2001, Experiment 2; https://doi.org/10.1177/0261927X01020004004 ) in a multi-lab setting.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gastager, Angela; Mag. Dr.phil.
Weinberger, Alfred; Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Projektleitung intern
Gastager-Ehgartner, Angela Ursula; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, Institut für Forschung und Entwicklung
Universität Salzburg Fachbereich Erziehungswissenschaft
Laufzeit
2010 – 2013
Beschreibung
In der konstruktivistischen Werterziehung werden Vorstellungen und Einstellungen von Personen über soziale Konfliktsituationen (Dilemmas) diskutiert, in den Dilemmasituationen konfligierenden Werte benannt und im Hinblick auf eine ethische Wertehierarchie eingeordnet. Im Projekt werden mit Lehramtsstudierenden Dilemmas, in denen ein persönlicher Betroffenheitsgrad gegeben ist, nach dem didaktischen und elfschrittigen Stufenmodell VAKE – Values and Knowledge Education diskutiert. Über die Dilemmata wird im Einzelnen Wissen spezifiziert, um sie mit dem Vorwissen der beteiligten Diskutant/innen zu verknüpfen. Dabei werden Argumentationen für autonome, mündige und zugleich verantwortungsvolle Handlungsentscheidungen zu den Konfliktsituationen ermittelt. Die in Kleingruppen vorgeschlagenen und entschiedenen Lösungsmöglichkeiten folgen den Reflexionsprinzipien des innovativen Lernens und dem Stufenmodell zur sozialen Perspektivenübernahme.

Untersucht werden die Reflektiertheit und Sicherheit der Entscheidung für eine bestimmte Handlungsalternative im Dilemma sowie der Grad der sozialen Perspektivenübernahme mit den im Dilemma involvierten Personen. Es kommt ein quasi-experimentelles Untersuchungsdesign zur Anwendung. Studierende der beteiligten Hochschulen nehmen in Lehrveranstaltungen in einem integrativen Setting an den Untersuchungen teil.

Die Hypothesen lauten: 1. Durch eine stärkere Betroffenheit (Bezugnahme) zum Dilemma werden metakognitive Empfindungen beim reflexiven Lernen bewusst erlebt. 2. Die Bezugnahme zum Dilemma wirkt sich positiv auf die soziale Perspektivenübernahme aus. 3. Der reflexive Wissenserwerb führt bei Dilemmata mit starker Betroffenheit zu veränderten, sichereren und verantwortungsvolleren Entscheidungen. In den Hypothesen werden folgende Annahmen jeweils mit den Dilemmata unterschiedlicher persönlicher Betroffenheit als unabhängige Variable und drei abhängige Variablen überprüft: 1. reflexives Lernen mit Fokus auf metakognitive Empfindungen, 2. soziale Perspektivenübernahme und 3. Sicherheit, Veränderung und Moralität (inhaltliche Richtung) der Entscheidung.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
de Wit, Rosmarie; Dr.in / Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Krumphals, Ingrid; HS-Prof. Mag. Dr. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Krumphals, Ingrid; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Wetterprognosen sind in den Alltag vieler Menschen fest integriert. So erhalten wir laufend Informationen darüber, wie das Wetter im Tagesverlauf oder in den nächsten Tagen wird. Dabei sind Wetterprognosetexte, in denen Meteorolog*innen Informationen zu Wettervorhersagen für die breite Öffentlichkeit verdichten, essentiell. Unklar ist jedoch, ob die intendierten Inhalte der Meteorolg*innen bei den Nutzer*innen (in Österreich) ankommen. Um diesem Desiderat in einem ersten Schritt nachzukommen, werden in Wetterprognosen wichtige Begriffe, zeitlicher, geografischer und meteorologischer Natur (z.B.: ganzer Tag, Alpennordseite, Hochdruckgebiet) ausgewählt. Diese werden hinsichtlich ihres Verständnisses bzw. den dazu vorliegenden Vorstellungen bei den Nutzer*innen der Informationen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik mittels Fragebogenerhebung untersucht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Vogl, Heiko; MA BEd Prof.
Projektleitung intern
Haas-Vogl, Heiko; MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg Christoph; Mag. Prof.
Linhofer, Susanne; Mag.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Lehramtsstudierenden steht im Rahmen ihrer Ausbildung die Möglichkeit einer Studierendenmobilität zu. Besonders für Studierende in der PädagogInnenbildung wird diese Möglichkeit zur Studierendenmobilität als sehr vorteilhaft hinsichtlich ihres zukünftigen Berufes angesehen (vgl. European Higher Education Are, 2015). Large-Scale-Studien zur Studierendenmobilität (z.B. Erasmus Impact Study, European Union, 2014) zeigen auf, dass Vorteile vor allem auf der Ebene von Persönlichkeitsmerkmalen zustande kommen. Obwohl die untersuchten Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Problemlösungsfähigkeit, Aufgeschlossenheit) als relevant auch für den Lehrberuf erachtet werden, ergeben sich zwei grundlegende Probleme in der Übertragbarkeit dieser Forschungsergebnisse auf Studierende in der PädagogInnenbildung: Erstens lag der Fokus der Large-Scale-Studien nicht auf Studierenden in der PädagogInnenbildung und zweitens entsprechen die untersuchten Persönlichkeitsmerkmale nicht der üblichen Taxonomie für Persönlichkeitsmerkmale (Big 5), für welche eine Fülle von Forschungsergebnissen bezüglich des Lehrberufs und der Lehrerausbildung vorhanden ist. Diese Studie soll die sich daraus ergebende Forschungslücke zu schließen versuchen: Einerseits soll der direkte Bezug zur PädagogInnenbildung und zum Lehrerberuf hergestellt werden und andererseits soll die übliche Taxonomie für Persönlichkeitsmerkmale (Big 5) aufgegriffen werden. Die daraus gewonnenen Forschungsergebnisse zu Studierendenmobilität können dadurch direkt auf den Lehrberuf und die Lehrerausbildung übertragen werden und finden Anschluss an die vorhandene relevante Literatur zu Persönlichkeitsmerkmalen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Monschein, Maria;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
In Österreich werden Bildungsmaßnahmen aus der Sicht vieler Bildungsexpert(inn)en viel zu spät begonnen. Frühkindliche Bildungsförderung stellt einerseits eine Voraussetzung für erfolgreiche Schulbildung dar und hängt andererseits eng mit Bereitschaft und Freude an nachhaltigen weiterführenden Bildungsprozessen zusammen. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes soll eine Bilanz der Schuleingangsphase bzw. der lernbereichsspezifischen Kooperationsmöglichkeiten von Kindergarten und Schule durch empirische Forschung erstellt werden. Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, wie die Schuleingangsphase bzw. das erweiterte Modell der flexiblen Eingangsphase von den Lehrer(inne)n, Kindergartenpädagog(inn)en und anderen Fachexpert(inn)en bewertet werden.

Durch eine Bestandsaufnahme mittels breit angelegter Befragung von Expert(inn)en, Fokusgruppen, Interviews, Analyse der Schulstatistik, Literaturrecherche, etc. sollen zentrale Faktoren bestimmt werden, die gegenwärtig die Qualität hemmen bzw. fördern. Darüber hinaus wird erhoben und erläutert, welche subjektiven Theorien zu Lernen und schulnahen Vorläuferfähigkeiten die Pädagog(inn)en haben und ob sich diese verändern lassen. Die Ergebnisse stellen fachliche und pädagogische Orientierungen dar. Vor allem zeigen sie die wesentlichen Ansatzpunkte für Reformansätze im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf, die zu einer nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung beitragen können.

Als Konsequenz sollen daraus im Sinne einer teilweisen gemeinsamen Ausbildung von Kindergartenpädagog(inn)en und Grundschullehrer(inne)n für den Schwerpunkt der frühen Bildung an der Pädagogischen Hochschule Impulse abgeleitet, ein Curriculum verfasst bzw. optimiert werden. In einem Endbericht werden Entwicklungspotenziale für Aus-, Fort- und Weiterbildung (curriculare Möglichkeiten) auf Basis der Evaluationsergebnisse dargestellt. Aus dem Projekt sind wichtige Impulse für die zukünftigen Professionalisierungsmaßnahmen von Kindergartenpädagog(inn)en zu erwarten. Die Ergebnisse liefern außerdem Akzente für konkrete Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote für Grundschullehrer/innen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel-Leber, Barbara; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Gilly, Dagmar; Mag.phil. Prof.
Gronold, Daniela; Mag. Dr. Prof.
Lanzmaier-Ugri, Katharina; SOL BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Carré-Karlinger, Catherine; Mag.
Gučanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Theurl, Peter; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Zentrum für Sprachliche Vielfalt und Transkulturalität
Pädagogische Hochschule Tirol, Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Pädagogische Hochschule Tirol, Institut für Sekundarpädagogik
Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Institut für Bachelorstudien, Schulpraktische Studien und Praxisschulen
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Dieses zwischen den Pädagogischen Hochschulen Steiermark, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg kooperativ durchgeführte Forschungsprojekt bezieht sich auf die PädagogInnenbildung NEU. Ziel ist die Erforschung und Positionierung des Themenfelds Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den Curricula der Primarstufe auf Bachelor- und Masterniveau der nationalen Pädagogischen Hochschulen (PHn). Weiterhin geht es darum, österreichweit zu vergleichen, mit welcher Gewichtung diese Themen in den aktuellen Curricula im Rahmen der PädagogInnenbildung NEU positioniert sind. Dabei wird das quantitativ-strukturelle Ausmaß an EC, die studienmethodische Verankerung, die Positionierung der Themen in den unterschiedlichen Studienfächern wie z.B. Bildungswissenschaften, Fachwissenschaft, Fachdidaktik, etc. in den Curricula für die Primarstufe erhoben. Mittels inhaltsanalytischem Vorgehen wird weiters analysiert, wie das Themenfeld Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den einzelnen Curricula dargestellt wird und welche speziellen Inhalte diesem Themenfeld zugeordnet werden.
Die Ergebnisse des Projekts stellen eine themenspezifische Evaluierung der Curricula für die Primarstufe dar und können im Zusammenhang mit der vom Qualitätssicherungsrat an allen Bildungseinrichtungen vorgesehenen verpflichtenden dreijährigen Evaluationsphase der Studien einen Beitrag für die Ableitung von Maßnahmen zur weiteren Qualitätsentwicklung der Curricula betreffend der Verankerung sprachlicher und migrationspädagogischer Bildung im Anschluss an die Evaluationsphase herangezogen werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pustak, Sonja; Mag.
Projektleitung intern
Pustak, Sonja; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof.
Haidenthaller, Dagmar; Bakk.phil.
Heiligenbrunner, Elisabeth; MSc
Luttenberger, Silke; HS-Prof. Mag. Dr. BEd
Moser-Steyer, Sabine; BEd
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.
Zavertanik, Sonja; Dipl.-Päd. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bachmann, Gerhild; Ass. Prof. MMag. Dr. / Universität Graz Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Reitinger, Johannes; Priv.-Doz. Dr. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, Institut für Forschung und Entwicklung
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, Institut für Forschung und Entwicklung
Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
„Die Schulpädagogik und die Bildungstheorie gehen von der These aus, dass ….(s)chulisches Lernen auf dem Weg zur mündigen Persönlichkeit … unter seinen Möglichkeiten (bleibe), wenn es auf Selbsttätigkeit verzichtet. (Moegling 2010, S. 18) Forschendes Lernen unterstützt selbstständiges Lernen und „forschendes Handeln (wird) mit der Suche nach neuer Erkenntnis assoziiert“ (Messner 2009, S. 23), das innerhalb einer vorgegebenen Struktur forschende Handlungsprozesse ermöglicht.
„Im „forschenden Lernen“ durchlaufen Studierende gemäß Huber (2014, S. 25) im Idealfall einen ganzen Forschungszyklus.“ (Kergel/Heidkamp 2015, S. 44). Dieser Forschungszyklus wird von Kergel/Heidkamp in einem eigenen didaktischen Rahmenmodell dargestellt, angelehnt an die For-schungsergebnisse von Willison & O’Regan 2007 und Huber 2014. Dabei wird zwischen fünf Stufen des forschenden Lernens unterschieden, die als Zielgruppe Studierende als forschend Lernende ansprechen. Angelehnt an das didaktische Rahmenmodell von Kergel/Heidkamp soll im vorliegenden Forschungsprojekt ein didaktisches Rahmenmodell entwickelt werden, das die unterschiedlichen Ausprägungen forschenden Lernens für die Zielgruppen des Forschungsprojektes widerspie-gelt, die sich aufgrund der Lernwege der forschend Lernenden dieser Altersgruppen aus den Forschungstagebüchern und den Ergebnissen der Gruppendiskussionen ableiten lassen.
Im Mittelpunkt des vorliegenden Forschungsprojekts wird erhoben, welche Fragestellungen und Hypothesen initiiert durch Impulse des Theaterstückes „Albert und der Stein“ in unterschiedlichen Altersgruppen auftreten, welche Übereinstimmungen bzw. Unterschiede in den Lernwegen der forschend Lernenden in inhaltlich übereinstimmenden, altersadäquat angepassten, vorbereiteten Lernumgebungen beschritten werden und welche Forschungsergebnisse (sprich Lernzuwächse / Lernerfolge) am Ende des Lernweges als Impulse ins Theaterstück „Albert und der Stein“ integriert werden.
Zudem stellt sich die Frage, welche Strategien die Kinder/Jugendlichen im Rahmen des Forschungsprozesses anwenden und in wie fern diese bei unterschiedlichen Altersgruppen ähnlich oder unterschiedlich sind. Kernthema dieses Forschungsprojektes ist demnach herauszufinden, welche Forscherprofile sich in verschiedenen Altersstufen (Elementar-, Primar- und Sekundarstufe I) manifestieren und inwieweit es Ähnlichkeiten, Übereinstimmungen oder Unterschiede gibt.

Primär sollen aufgrund der Forschungsergebnisse altersadäquate, auf vergleichbaren Grundlagen basierende Forscherprofile erstellt werden. Diese Forscherprofile sollen im Wesentlichen Kompetenzen erfassen, die im Rahmen des forschenden Lernens benötigt werden, um Forschungsergeb-nisse (in diesem Fall gleichzusetzen mit Lernerfolge) zu erzielen. Zudem sollen die Kompetenzen, die fürs forschende Lernen notwendig sind, in Relation zu den Kompetenzen des BildungsRahmen-Plans/Lehrplans gesetzt werden.
Nachdem das vorliegende Forschungsprojekt Ergebnisse durch qualitative Forschungsmethoden erzielt, müssten die Ergebnisse in einem weiteren Schritt quantitativ erforscht werden, um allgemein gültige erzielen zu können. Die Forschungsergebnisse des vorliegenden Forschungsprojektes sollen demnach als Richtwerte für weitere Forschungsvorhaben dienen. In jedem Fall sollen die Unterrichtssettings der Kooperationspartner zum forschenden Lernen gesammelt, dokumentiert, evaluiert und publiziert werden, um eine Möglichkeit zu schaffen, diesen Lern-/Lehransatz auf andere Bildungsinstitutionen zu übertragen und so einen Anreiz zur Integration selbstständigen Lernens zu schaffen zusätzlich zu den bereits gängigen Methoden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Luttenberger, Silke; HS-Prof. Mag. Dr. BEd
Tafner, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. M.E.S M.phil.
Projektleitung intern
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd
Tafner, Georg; HS-Prof. Mag. Dr. M.E.S M.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität, Institut für Psychologie
Karl-Franzens-Universität, Institut für Wirtschaftspädagogik
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Betrachtet man Statistiken zur Berufswahl Jugendlicher, so scheinen diese ihre Berufswahl häufig an geschlechtsstereotypen Vorstellungen auszurichten. So wählen circa 50 % der jungen Frauen in der Steiermark, die einen Lehrberuf anstreben, einen aus drei frauentypischen Berufen und circa 60 % der jungen Männer einen handwerklich-technischen Beruf. Im gesellschaftlichen Diskurs wurde das Problem stereotyper Berufswahlen aufgegriffen, doch der Erfolg der Initiativen, Jugendliche für nicht-geschlechtsstereotype Berufe zu interessieren, ist eher zweifelhaft. Daher werden im Forschungsprojekt die Entwicklung von Berufswünschen und die Berufswahl Jugendlicher in Polytechnischen Schulen in einem empirischen Längsschnittansatz untersucht. Aus den Ergebnissen werden Maßnahmen für die Förderung der Schüler/innen und für die Professionalisierung von Lehrer/innen abgeleitet.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht