Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrittesser, Ilse; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Huber, Linda; Mag. MSc. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Artikel 29 der UN-Kinderrechtskonvention (1989) besagt, dass die Bildung eines Kindes daran ausgerichtet sein muss, „die Persönlichkeit, die Begabung und die körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen“. Demnach versteht man unter Begabung ein Repertoire an Interessen, Fähigkeiten und Potenzialen. Dieses Verständnis liegt auch dem Projekt zugrunde und steht im Einklang mit dem aktuellen Grundsatzerlass zur Begabungsförderung (BMB, 2017) in dem „… Begabung als das Potential eines Individuums zu Leistungen in verschiedenen Domänen und gesellschaftlichen Gebiete verstanden wird“.

Im Projekt werden acht Schulen in den Blick genommen, die sich Begabungsförderung gemäß dem Grundsatzerlass als programmatisches Ziel gesetzt haben. Neben Videographien zur Unterrichtsrekonstruktion werden Einzelinterviews mit Schulleiter_innen, Qualitätsbeauftragten (SQA/QIBB) und Lehrer_innen sowie erweiternd Gruppeninterviews mit Schüler_innen durchgeführt, um folgende Fragestellungen zu beantworten:

1. Wie wird Begabungsförderung an den Schulen verstanden und welche Motive haben die Schulen bewegt, diesen Schwerpunkt zu etablieren?

2. Inwiefern sind die genannten Vorstellungen von Begabungsförderung und deren konkrete Umsetzung pädagogisch legitimierbar?

Die Daten werden mittels dokumentarischer Methode (Bohnsack 2003) und objektiver Hermeneutik (Oevermann 2008) analysiert und mit Schulprofilen und SQA/QIBB-Papieren kontrastiert.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seethaler, Elisabeth; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Seethaler, Elisabeth; BEd Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Das Projekt schließt an die Untersuchung „Selbstwirksamkeit und Klassenführung II” an. Die seit 2010 laufende Längsschnittstudie gliedert sich in zwei Phasen: Phase A Ausbildungszeit (2010-2015) und Phase B Berufsfeld (2017-2022). In Phase A waren 314 Studierende und als externe EvaluatorInnen 299 Praxisschullehrpersonen sowie 10 086 SchülerInnen eingebunden. Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen (Lehrer)Selbstwirksamkeit und erfolgreicher Klassenführung (Seethaler, 2012, 2015, 2017). Bisherige Studien (z.B. Urton, Wilbert & Hennemann, 2014) zeigen auf, dass Lehrpersonen mit einer hohen Selbstwirksamkeitsüberzeugung eher dazu neigen, sich herausfordernden pädagogischen Settings zu stellen, erfolgreicher im Umgang mit Stresssituationen und daraus resultierend, seltener Burnout-gefährdet sind (z.B. Klassen & Chiu, 2011; Dauber & Döring-Seipel, 2010; Schmitz, 1999). Ferner gestalten sie ihre Stunden effizienter und bringen lernschwachen SchülerInnen mehr Geduld und Zuwendung entgegen (z.B. Kocher, 2014; Schwarzer & Jerusalem, 2002). Diese positiven Effekte lassen vermuten, dass der Glaube an die eigenen Fähigkeiten eine erfolgreiche Klassenführung begünstigt, die wiederum dazu dient „eine Umwelt zu schaffen, die förderlich ist für das akademische und sozial-emotionale Lernen”, indem das Wohlbefinden und die Gesundheit von SchülerInnen und Lehrpersonen gestärkt oder zumindest nicht gemindert wird (Lenske & Mayr, 2015).

Die Ergebnisse aus Phase A belegen erstens, dass zwischen Selbstwirksamkeit und Lehrer-Selbstwirksamkeit statistisch relevante Zusammenhänge bestehen. Zweitens haben, bezogen auf die Selbsteinschätzungen, Selbstwirksamkeit und Lehrer-Selbstwirksamkeit Einfluss auf eine erfolgreiche Klassenführung. Andererseits wird dieser Einfluss durch die Fremdeinschätzungen (externe EvaluatorInnen) in Phase A nicht bestätigt (Seethaler, 2012; 2017). Ziel der Untersuchung in Phase B ist es, zu überprüfen, inwieweit sich die Merkmale Selbstwirksamkeit, Lehrer-Selbstwirksamkeit sowie weitere Persönlichkeitsmerkmale in den ersten Berufsjahren verändert haben und welchen Einfluss diese Dispositionen im Berufsfeld auf eine erfolgreiche Klassenführung (Selbst- und Fremdeinschätzungen) ausüben. Zusätzlich wird, um die Parameter erfolgreicher Klassenführung noch stärker zu differenzieren, das „Pädagogische Unterrichtswissen” (PUW – König & Blömeke, 2010) sowie das „Lehrerwissen über Klassenführung“ (Kurz & Lenske, 2016) erhoben, um zu beforschen, inwieweit dieses die Klassenführungsqualitäten in der Selbst- und Fremdeinschätzung mittels Linzer Diagnosebogen zur Klassenführung (LDK) (Mayr, Eder, Fartacek & Lenske, 2013) beeinflusst. Dazu werden wieder, neben den Selbsteinschätzungen, für die Fremdeinschätzungen zur Klassenführung die SchülerInnen einbezogen. Des Weiteren ist es Ziel, qualitativ zu erheben, wie die Inhalte und die Qualität des Lehramtsstudiums seitens der Befragten retrospektiv bewertet werden und welche Parameter für die Entwicklung ihrer Klassenführungsqualitäten verantwortlich gemacht werden können.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Projektleitung intern
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grosser, Julia; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Wollen tertiäre Bildungseinrichtungen Kompetenz für Inklusion entwickeln (Ziemen, 2013), muss (1) der Anspruch erhoben werden, diese nicht nur theoretisch zu rahmen, sondern die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis zu transferieren und im eigenen Feld umzusetzen. Darüber hinaus sollte (2) “nicht Forschung über Menschen und auch nicht für Menschen, sondern Forschung mit Menschen” (Bergold & Thomas, 2020, S. 2) als Anforderung an partizipative Forschung und damit tertiäre (inklusive) Bildungseinrichtungen gelten (Schönwiese, 2020). Im Rahmen des Projekts werden partizipative Forschungsprozesse im Hochschulprogramm BLuE untersucht. (Ehemalige) Studierende und Tutor*innen, die bereits über Erfahrung im BLuE-Hochschulprogramm verfügen, arbeiten gemeinsam mit Lehrenden an der Analyse und Reflexion gelingender sowie herausfordernder Momente partizipativer Forschung. Dabei werden die individuellen Perspektiven und Kompetenzen aller Beteiligten explizit berücksichtigt, um eine Forschungsumgebung zu schaffen, in der gegenseitiges Lernen und Teilhabe zentrale Rollen einnehmen.
Durch die Metaanalyse verschiedener partizipativ durchgeführter Studien zum BLuE Hochschulprogramm (Deutsch et al., 2024; Hawelka et al., 2025; Thalhamer et al., 2025) sollen Erkenntnisse über zentrale Erfolgsfaktoren, Barrieren und Irritationen im partizipativen Forschungsprozess gewonnen werden. Dabei wird angestrebt, die Stimmen von Menschen mit Behinderungserfahrungen (Schuppener 2019, 2024), insbesondere in und durch gemeinsames Forschen, zu stärken und zur Entwicklung egalitärer Strukturen in tertiären Bildungseinrichtungen beizutragen. Implikationen für zukünftige partizipative Studien sollen expliziert werden und gewonnene Erkenntnisse direkt in den Hochschulalltag einfließen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seethaler, Elisabeth; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Seethaler, Elisabeth; BEd Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Die Reform der LehrerInnenbildung in Österreich führte 2007 zur Gründung der Pädagogischen Hochschulen. Damit einher ging die gesetzliche Verankerung von Eignungsverfahren (BGBl. II, 2007) sowohl für die Volks- und Sonderschulausbildung als auch für das Lehramt für Neue Mittelschulen. In diesem Zusammenhang wird „Eignung” nicht nur hinsichtlich der Bewältigung des Studiums verstanden, sondern auch in Verbindung mit Berufsbewährung gesehen (vgl. BGBl. II, 2013; Mayr, 2010, S. 234). Das berufsfeldbezogene Lehramtsstudium bildet im Gegensatz zu Fachstudien für ein spezifisches Berufsfeld aus. Unter diesem Gesichtspunkt startet 2010/11 an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig eine Längsschnittstudie (N=314) mit dem Ziel, die Prädiktorqualität des Aufnahmeverfahrens für Lehramtsstudierende an der PH Salzburg Stefan Zweig bezüglich der Studienbewährung (Phase A: 2010-2015) sowie der Berufsbefähigung (Phase B: 2017-2022) zu untersuchen.

Das Projekt „Validierung Eignungsverfahren II (VAEV II)” bezieht sich auf Phase B (2017-2022), in welcher die Probandinnen und Probanden aus Phase A (2010-2015) mit Studienbeginn 2010/11 (N=314) weiterführend im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit als Lehrperson wissenschaftlich begleitet werden. Die Ergebnisse aus Phase A (Lehramtsausbildungszeit 2010-2015) belegen dem eingesetzten Aufnahmeverfahren eine zufriedenstellende Prädiktorqualität. Nun wird untersucht, inwieweit diese Ergebnisse auch für die Bewährung im Berufsfeld Gültigkeit haben. Das dahinterliegende Untersuchungsdesign umfasst zum einen die Daten aus Phase A zum anderen werden erneute Erhebungen zu zwei Messzeitpunkten (2017 und 2020) mit je neun Instrumenten durchgeführt. Des Weiteren wird mit Hilfe einer qualitativen Untersuchungsmethode erhoben, auf welche Kriterien die ehemaligen Lehramtsstudierenden retrospektiv ihre Entwicklung im erfolgreichen pädagogischen Handeln zurückführen. Die Ergebnisse aus dieser Studie ermöglichen durch das längsschnittliche Design, welches die gesamte Studienzeit als auch eine mehrjährige Berufserfahrung umfasst, entsprechende Rückschlüsse auf die Prädiktorqualität des Aufnahmeverfahrens sowie auf die Qualität der Ausbildung hinsichtlich der Berufswährung. Dementsprechend werden neben den Selbsteinschätzungen wiederum Fremdeinschätzungen zur Erfassung des erfolgreichen pädagogischen Handelns in die Untersuchung aufgenommen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
kipman, ulrike;
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Das Projekt basiert auf dem von Aron und Aron im Jahr 2005 weiterentwickelten Konstrukt der sensory-processing sensitivity. Zentrale Annahmen des von Aron und Aron entwickelten Konstrukts ist, dass ein gewisser Prozentsatz an Menschen (Aron geht von 15- 20% der Allgemeinbevölkerung aus) eine niedrigere sensorische Reizschwelle (visuell, taktil, auditiv, olfaktorisch) aufweist; Reize werden daher intensiver wahrgenommen und führen in Folge zu einer stärkeren Erregbarkeit, die in reizintensiven Situationen zu Übererregung führt. Reize werden aber nicht nur intensiver wahrgenommen, nach Aron und Aron werden diese auch differenzierter wahrgenommen, wobei das nicht nur sensorische Reize betrifft, sondern z.B. auch die Emotionswahrnehmung.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Niederkofler, Benjamin; MSc.
Projektleitung intern
Niederkofler, Benjamin; MSc.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Die Förderung und Entwicklung von professionellen
Handlungskompetenzen von Lehrkräften ist ein wichtiges Ziel von Aus- und Weiterbildungsinstitutionen.
Es hat in Österreich zu weitreichenden Umstrukturierungen im Zuge der neuen Pädagog/innenbildung geführt. Die Forschung zu Fragen der Kompetenzentwicklung und -modellierung von Lehrkräften im Fach Bewegung und Sport steht jedoch erst am Anfang. In diesem Zusammenhang behandelt dieses Forschungsprojekt Fragen zur Handlungsebene der kognitiven Aktivierung im Sportunterricht. Die Grundannahme dabei ist, dass die kognitiv aktivierende Inszenierung von Bewegungs- und Lernaufgaben (im Sinne eines professionellen Handelns der Sportlehrkraft) eine kognitive Aktivität auf Seite der Lernenden (im Sinne der konstruktiven Tätigkeit im Sportunterricht) auslöst und zu einer verbindlichen Annahme der Lernsituation sowie der Lernevaluation führt. Mit dem Ziel, empirisches Wissen über die Sportlehrkraftausbildung zu generieren, werden Desiderate schrittweise der Bearbeitung zugeführt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike; DDDr.
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Problemlösen gehört mitunter zu den exekutiven Funktionen (Müller & Klein, 2019) und ist bei einer dysfunktionalen Störung dieser unmittelbar betroffen. Das Störungsbild ist im ICD 10 unter den nicht-sprachlichen Lernstörungen beschrieben und ist Teil der Entwicklungsstörungen. Es handelt sich um Störungen, bei denen die normalen Muster des Fertigkeitserwerbs von frühen Entwicklungsstadien an gestört sind. Dies ist nicht einfach Folge eines Mangels an Gelegenheit zu lernen; es ist auch nicht allein als Folge einer Intelligenzminderung oder irgendeiner erworbenen Hirnschädigung oder -krankheit aufzufassen (WHO, 2024).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hilzensauer, Wolf; Mag. Dr.
Magnus, Andrea; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Projektleitung intern
Hilzensauer, Wolf; Mag. Dr.
Magnus, Andrea; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Sich selbst und den eigenen Unterricht reflektieren zu können wird als Schlüssel der Lehrkompetenz angesehen (Helmke, 2010; Bromme & Haag, 2008; Häcker & Winter, 2009; Roters, 2012; u. a.). Jedoch – so scheint es – ist das Feld der Reflexion derart vielseitig und fragmentiert, dass es eine Unzahl an theoretischen Zugängen sowie praktischen Anleitungen zur Förderung der Reflexionskompetenz gibt. Demzufolge herrscht mitunter große Verwirrung bei Lehramtsstudierenden, die einerseits konkrete Anleitung bzw. eine enge Führung benötigen um die Reflexionskompetenz schrittweise weiterzuentwickeln, andererseits dazu angehalten werden, sich eine reflexive Haltung möglichst frei und selbstständig anzueignen.

In diesem Spannungsfeld setzt das vorliegende Projekt an und soll Studierende befähigen, ihre Reflexionskompetenz zu entwickeln und ihren Lehrkompetenzaufbau selbstständig in die Hand zu nehmen. Dazu bedarf es einer didaktischen als auch organisatorischen Vorgehensweise, wie die Erfahrungen und Erkenntnisse in den Pädagogisch Praktischen Studien von den Studierenden dokumentiert und reflektiert werden können sowie einer technischen Lösung, wie diese Erfahrungen möglichst handhabbar für die gemeinsame Bearbeitung im Seminar verfügbar gemacht werden können.

Das Gesamtprojekt verfolgt zwei Erkenntnisinteressen. Zum einen zielt es auf die Überprüfung der Handbarkeit des Modells ReflexionPPS (Hilzensauer, 2017) im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien an der PH-Salzburg Stefan Zweig ab, zum anderen wird die Entwicklung der Reflexionskompetenz und damit einhergehend die eigenverantwortliche Übernahme der Lehrkompetenzentwickung der Studierenden mit dem Tool E-Portfolio wissenschaftlich begleitet.

Die Begleitforschung erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Jahren, um den Einfluss des Lernangebots (Reflexionsmodell) auf die Reflexionskompetenz der Studierenden in der Praxis verifizieren zu können. Sie ist als Mixed-Method-Design konzipiert. Der Studie liegt das Design einer quasiexperimentellen Interventionsstudie mit Prä- Post-Design mit einer Experimentalgruppe (EG) und einer Kontrollgruppe (KG) zugrunde. Bei drei Messzeitpunkten der Interventionsstudie findet eine qualitative Erhebung in Form von „reflection papers“, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet werden, statt. Beim quantitativen Ansatz wird das standardisiertes Testverfahren ISK-360° (Inventar zur Messung sozialer Kompetenzen in der Eigensicht) eingesetzt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike; DDDr.
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die Erweiterung klassischer Testverfahren um Aspekte wie Motivation, Selbstregulation und Empathie basiert auf der Erkenntnis, dass kognitive Fähigkeiten allein nicht ausreichen, um Erfolg und Wohlbefinden umfassend zu erklären. Konzepte wie emotionale Intelligenz und Selbstregulation haben an Bedeutung gewonnen. Diese Fähigkeiten werden als erlernbar und entwickelbar angesehen, im Gegensatz zur relativ stabilen kognitiven Intelligenz. Theoretische Modelle wie das „MORE-Wisdom-Modell“ betonen die Interaktion von Faktoren wie Offenheit für Erfahrung, reflexive Einstellung und Emotionsregulation. Die Integration dieser Aspekte in Testverfahren ermöglicht ein ganzheitlicheres Verständnis von Begabung und Potenzial.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kriegseisen, Josef; Bakk.phil. MA. Prof.
Projektleitung intern
Kriegseisen, Josef; BEd MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Die Inhalte des Sachunterrichts implizieren die experimentelle Behandlung naturwissenschaftlicher Inhalte im Schulalltag, jedoch werden Österreichs VolksschullehrerInnen diesem Anspruch in ihrem Unterricht derzeit nur unzureichend gerecht. Untersuchungen zur Relevanz der Erfahrungs- und Lernbereiche Natur und Technik im Sachunterricht der Primarstufe zeigen, dass GrundschullehrerInnen technische bzw. chemisch-physikalische Themen im Sachunterricht aus verschiedenen Gründen oft meiden (Suchan, Wallner-Paschon&Schreiner, 2015).

Den Ausgangspunkt für die gegenständliche Forschungsarbeit bildet dabei die Tatsache, dass der VERBAND DER CHEMIELEHRERINNEN ÖSTERREICHS (VCÖ) ein Experimentierset für Volksschulen entwickelt hat. Dieses Materialiensets konnte dank Sponsorengelder an inzwischen mindestens 700 Österreichische Volkschulen vermittelt werden. Über den Impact dieser Materialien liegen viele Erfahrungsberichte, so wie ein explorative Studie (Freytag, 2008), vor. Eine systematische Beforschung der Verwendung der Materialien an den ausgestatteten Schulen steht bisher jedoch noch aus.

Die Forschungsarbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte: Ein erstes Desiderat ist die Erhebung des Ist-Zustandes an jenen Schulen, die in den vergangenen Jahren ausgestattet worden waren. Die dabei erhobenen Ergebnisse sollen Hinweise liefern, wie es um die Akzeptanz der Materialien im Schulbetrieb bestellt ist. Weiters sollen die vorhandenen fachlichen Konzepte, aber auch Einstellungen und naturwissenschaftlichen Konzepte von im Dienst befindlichen VolksschullehrerInnen erhoben werden.

Basierend auf den hier zu Tage geförderten Evidenzen soll anhand einer Auswahl an inhaltlich zusammengehörenden Experimenten einerseits die Vermittlung in der Fortbildung optimiert, andererseits das Begleitmaterial zu diesen Experimenten modifiziert werden.

Die didaktische Aufbereitung für das jeweilige Experiment und einfach dargestellte chemische Hintergrundinformation zu den Experimenten, optimierte Arbeitsblätter für die Volksschulkinder und nicht zuletzt multimediale Repräsentationen zu Vorgängen auf der Teilchenebene sollen den VolksschullehrerInnen die Umsetzung des naturwissenschaftlich-chemischen Unterricht besser ermöglichen.

Die abschließende Untersuchung der Wirksamkeit dieser Intervention rundet dieses Projekt ab.

Die Erkenntnisse und Materialien aus diesem Projekt sollen auch einen wertvollen Beitrag in der Ausbildung der PrimarstufenpädagogInnen leisten.

Beschreibung (engl.)
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Bericht