Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Burtscher, Myriam; Mag. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Burtscher, Myriam; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Ziel(e) und Fragestellungen der Arbeit
Im Rahmen des vorliegenden Dissertationsvorhabens soll untersucht werden, welche konkreten unterrichtlichen Maßnahmen im Bereich der Division in besonders
geeigneter Weise zum Aufbau von tragfähigen Grundvorstellungen und einem nachhaltig gesicherten Operationsverständnis beitragen können.
Von besonderem Interesse ist dabei, in welchem Zusammenhang die Entwicklung der Grundvorstellungen zur Division zu dem zuvor erreichten Verständnis der Multiplikation stehen und welche Auswirkungen es auf den Aufbau und die
Nachhaltigkeit von tragfähigen Grundvorstellungen zum Dividieren hat, wenn im Unterricht das Aufteilen und Verteilen zeitlich getrennt und jeweils für sich deutlich akzentuiert erarbeitet werden.

Offene Fragen sind:
Soll die Division mit der Multiplikation zeitlich verschränkt oder deutlich danach thematisiert werden?
Ist die Unterscheidung von Aufteil- und Verteilaufgaben nur als Hintergrundwissen der Lehrperson wichtig oder sollen auch Kinder eine Unterscheidung treffen können?
Sollen beide Grundvorstellungen zur Division (Verteilen und Aufteilen) gleichzeitig oder deutlich voneinander getrennt thematisiert werden?
Wenn eine zeitliche Trennung sinnvoll ist: Mit welcher Grundvorstellung soll begonnen werden?

Methode
Ausgehend von den bereits identifizierten offenen Fragen sollen in einem nächsten Schritt weitere empirische Untersuchungen und stoffdidaktische Arbeiten zum Divisionsverständnis von Schülerinnen und Schülern verglichen und analysiert werden. In diesem Zusammenhang soll, aufbauend auf dazu
veröffentlichten Arbeiten ein qualitatives Diagnoseinstrument zum Erheben des Divisionsverständnisses von Schülerinnen und Schülern entwickelt und pilotiert werden. Weiterhin werden aus vorliegenden Veröffentlichungen auch des englischen Sprachraums Elemente eines Arithmetikunterrichts herausgearbeitet, die sich als für den Aufbau und die möglichst nachhaltige Sicherung von tragfähigen Grundvorstellungen zum Dividieren in besonderer Weise förderlich herausstellen lassen.

Auf Grundlage dieser Vorarbeiten werden ab dem Schuljahr 2015/2016 in Zusammenarbeit mit zwei Lehrpersonen Unterrichtssequenzen entwickelt, welche von diesen Lehrkräften in deren beiden Klassen durchgeführt und mittels qualitativen Interviews mit den Kindern, durch Hospitationen im Unterricht und Leitfadeninterviews mit den Lehrkräften fortlaufend evaluiert und weiter ausgeschärft werden sollen (developmental research). Die Entwicklungsverläufe des Divisionsverständnisses von Kindern werden so vom Ende des 1. bis Mitte des 3. Schuljahres unter methodisch kontrollierten Unterrichtsbedingungen erhoben und analysiert. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei durchgehend jenen Kindern, die im frühen Mathematikunterricht anhaltende Lernschwierigkeiten zeigen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Machart, Peter; Mag. Mag.rer.nat.
Projektleitung intern
Machart, Peter; Mag. Mag.rer.nat. Dr.rer.nat.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Bei dem (an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg genehmigten) Dissertationsprojekt handelt es sich um eine kumulierte Arbeit, die aus drei inhaltlich zusammenhängenden Teilen besteht, deren Ergebnisse jeweils publiziert werden:
1. Radioökologische Untersuchung und Sanierung geologischer Sammlungen an Schulen im Bundesland Salzburg.
2. Entwicklung eines Messverfahrens zur möglichst exakten Bestimmung der Aktivität natürlicher radioaktiver Gesteinsproben vor Ort.
3. Didaktische Einsatzmöglichkeit (natürlicher) radioaktiver Proben im Unterricht.
Die nachfolgende Projektbeschreibung bezieht sich auf Teil 3 des Dissertationsvorhabens:
Vor dem Hintergrund des Lehrplanes wird durch eine qualitative Schulbuchanalyse (Strahl, Franz, Müller, 2013) und die Befragung von Physiklehrer_innen an NMS und AHS mittels standardisiertem Fragebogen erhoben, inwieweit derzeit praktische Versuche zur Radioaktivität an Salzburger Schulen durchgeführt werden. Mögliche Hinderungsgründe zur Durchführung von Experimenten zu diesem Unterrichtsthema werden eruiert (Hopf, 2007). Des Weiteren sollen Schülervorstellungen zur Thematik Radioaktivität analysiert (Neumann, 2015) und eine kommentierte Aufstellung verfügbarer praxisnaher Unterrichtsmittel erstellt werden. Zudem soll ein „Messkoffer” mit Messgeräten und einfachen Experimentieranleitungen – vor allem aus dem Bereich der natürlichen Radioaktivität – entwickelt und Schulen zum Ausleihen zur Verfügung gestellt werden.
Forschungsfragen (Auswahl) Inwieweit werden bei dem im Lehrplan für Physik der 4. Klasse NMS/AHS bzw. der 7. und 8. Klasse AHS enthaltene Unterrichtsthema Atomphysik (BMB 2016) praktische Versuche durchgeführt? Welche Gründe gibt es im Fall des Verzichtes auf Experimente bei diesem Thema? Welche Unterrichtsmaterialien (Schulbücher, Lehrmittel etc.) stehen Salzburger Physiklehrer_innen für die Durchführung praktischer Versuche zur Atomphysik zu Verfügung? Welche Schüler_innenvorstellung zu Radioaktivität und Strahlung gibt es und wie lässt sich ein Erkenntnisgewinn bei den Lernenden erreichen?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seethaler, Elisabeth; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Seethaler, Elisabeth; BEd Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Bisher ist die Generierung von Wissen und Können rund um Klassenführung bei Lehramtsstudierenden im deutschsprachigen Raum kaum systematisch beforscht. So gibt es wenige Studien zu spezifischen Lernarrangements im Lehramtsstudium. Piwowar, Ophardt und Thiel (2016) etwa untersuchen Lehr-Lernarrangements zur Förderung von Kompetenzen im Klassenmanagement im Vorbereitungsdienst. Diese Forschung bezieht sich jedoch auf die zweiphasige LehrerInnenausbildung. Nachdem auch nach der Reform der LehrerInnenbildung in Österreich (BGBl I, 2013a) die Lehramtsstudierenden bereits mit einem Bachelor-Abschluss eigenverantwortlich in den Lehrberuf eintreten (können) (BGBl I, 2013b), ist das Erlernen von Klassenführung bereits im Rahmen der ersten Phase essentiell. Hier setzt das von 2016 bis 2019 laufende Projekt an: Dem Modell zur Entwicklung vom Novizen zum Experten nach Berliner (2001, 2004) folgend, werden Lehr- und Lernarrangements konstruiert und im Rahmen einer Interventionsstudie (N=200) an vier Pädagogischen Hochschulen Österreichs auf deren Wirksamkeit geprüft. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Lehramtsstudierenden nicht als „tabula rasa” in den Lernprozess eintreten, sondern mit unterschiedlichen relevanten Teilkompetenzen in unterschiedlich ausgeprägter Form bereits das Lehramtsstudium beginnen (Neuweg, 2010, S. 39). Insofern ist bei den anzubietenden Lernarrangements zu berücksichtigen, dass die persönlichen Erfahrungen und die damit verbundenen Fähigkeiten der Lehramtsstudierenden einbezogen werden. Darüber hinaus gilt es nach Ophardt und Thiel (2016, S. 18) zum Erlernen der Klassenführung komplexe Lernarrangements mit sich ergänzenden Ansätzen wie theorie-, simulations- und videobasiertem Lernen anzubieten. Die daraus für die Studie abgeleiteten Interventionen untersuchen die Wirksamkeit des Einsatzes von Rollenspielen bzw. videobasierten Trainings. Ziel ist es, dass die Lehramtsstudierenden nach Durchlaufen der entwickelten Lehr- und Lernarrangements Strategien der Klassenführung erkennen, analysieren und beurteilen können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrittesser, Ilse; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Huber, Linda; Mag. MSc. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Artikel 29 der UN-Kinderrechtskonvention (1989) besagt, dass die Bildung eines Kindes daran ausgerichtet sein muss, „die Persönlichkeit, die Begabung und die körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen“. Demnach versteht man unter Begabung ein Repertoire an Interessen, Fähigkeiten und Potenzialen. Dieses Verständnis liegt auch dem Projekt zugrunde und steht im Einklang mit dem aktuellen Grundsatzerlass zur Begabungsförderung (BMB, 2017) in dem „… Begabung als das Potential eines Individuums zu Leistungen in verschiedenen Domänen und gesellschaftlichen Gebiete verstanden wird“.

Im Projekt werden acht Schulen in den Blick genommen, die sich Begabungsförderung gemäß dem Grundsatzerlass als programmatisches Ziel gesetzt haben. Neben Videographien zur Unterrichtsrekonstruktion werden Einzelinterviews mit Schulleiter_innen, Qualitätsbeauftragten (SQA/QIBB) und Lehrer_innen sowie erweiternd Gruppeninterviews mit Schüler_innen durchgeführt, um folgende Fragestellungen zu beantworten:

1. Wie wird Begabungsförderung an den Schulen verstanden und welche Motive haben die Schulen bewegt, diesen Schwerpunkt zu etablieren?

2. Inwiefern sind die genannten Vorstellungen von Begabungsförderung und deren konkrete Umsetzung pädagogisch legitimierbar?

Die Daten werden mittels dokumentarischer Methode (Bohnsack 2003) und objektiver Hermeneutik (Oevermann 2008) analysiert und mit Schulprofilen und SQA/QIBB-Papieren kontrastiert.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Moser, Irene; Dipl.-Päd. MA.
Projektleitung intern
Moser, Irene; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Im Projekt machen sich Schulen auf ihren individuellen Weg, um die Inklusion aller Schülerinnen und Schüler, unabhängig von Behinderung, Armut, Migration oder anderen Herausforderungen, zu verbessern. An der Praxis Neuen Mittelschule der PH Salzburg arbeitet ein Team im Rahmen ihrer Schulentwicklung mit dem Index für Inklusion. Zehn Partnerschulen in Deutschland, Österreich, Finnland, Spanien und Belgien werden im Gesamtprojekt mittels Coaching unterstützt. Die Partnerschaft besteht aus sieben unterschiedlichen Einrichtungen, die im Bereich Inklusion, Bildungsarbeit oder Lobbying für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf tätig sind. Am Ende des Projekts werden folgende Ergebnisse an deren Schulen und für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stehen:
Beratungsleitfaden
Fortbildungseinheiten
Video-Clips
Beschreibung (engl.)
It is a strategic partnership for three years funded by the European Union in order to help schools to find their individual ways – supported by coaches and training modules – to become inclusive to as many pupils as possible despite special needs, poverty, migration background or other issues. Our partnership consists of 7 different organizations that are active in the field of general education and/or provide and lobby for services to children with special needs and of 10 general and special schools in Germany, Austria, Finland, Spain and Belgium. At the end of the project the partners will have developed and produced for theuse in other schools and their staff
A coaching manual on inclusion
Training modules
Video-Clips
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberlechner, Manfred; Mag. Mag. Dr. BA. Prof.
Projektleitung intern
Oberlechner-Duval, Manfred; MMag. Dr. BA. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Wie kann das moderne Schulwesen, das seine Wurzeln in der historischen Aufklärung, in der Modernität bzw. Postmodernität hat, Bewegungen gegenbertreten die selbst das eindiensional-siplifizierende enen die antidemokratische und diskriminierende Einmütigkeit sowie den nationalistischen Rückzug zelebrieren? Ist dies im Grunde ihre Aufgabe bzw. erwarten die öffentliche Hand und die öffentliche Meinung, dass das öffentliche Schulwesen immer mehr auf seine selbst eingenommene Neutralität verzichtet, um ein demokratisches System im vollen Umbruch und in der Krise zu verteidigen?

Mit diesen grundsätzlichen Fragestellungen werden heutzutage mehr als je zuvor sowohl Eltern und Pädagog_innen als auch Lehrende der Pädagogischen Hochschulen konfrontiert. Die vermutlich sekundäre Frage des Populismus als marginales Phänomen des politischen und institutionellen Lebens wandelt sich unter dem wachsenden Druck der antidemokratischen und diversitätsfeindlichen Kräfte in eine Frage, die das Wesen ihres Berufs selbst sowie ihres Bildungsauftrags angeht. In Hinblick auf diese soziopolitischen Entwicklungen und das Selbstbild von Diversitätspädagogik als handlungsbezogene Wissenschaft muss es für ein Kompetenzzentrum für Diversitätspädagogik an einer Pädagogischen Hochschule ein zentrales Anliegen sein, Nationalpopulismus und seine Auswirkungen auf den Bildungsbereich wissenschaftlich zu untersuchen. Dabei sollen im Zusammenhang mit Nationalpopulismus historische, politische, bildungssoziologische bzw. bildungswissenschaftliche länderspezifische und auch Medienbezogene Inhalte mit dem Themenfeld Bildung verknüpft und diskutiert werden.

Auf diese Weise möchten wir internationale Forschungsergebnisse zum Thema „Nationalpopulismus und Bildung“ austauschen und sammeln. Die durch diesen Wissensaustausch entstehende Publikation soll Anregungen für den Bildungssektor insgesamt bieten.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seethaler, Elisabeth; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Seethaler, Elisabeth; BEd Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Das Projekt schließt an die Untersuchung „Selbstwirksamkeit und Klassenführung II” an. Die seit 2010 laufende Längsschnittstudie gliedert sich in zwei Phasen: Phase A Ausbildungszeit (2010-2015) und Phase B Berufsfeld (2017-2022). In Phase A waren 314 Studierende und als externe EvaluatorInnen 299 Praxisschullehrpersonen sowie 10 086 SchülerInnen eingebunden. Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen (Lehrer)Selbstwirksamkeit und erfolgreicher Klassenführung (Seethaler, 2012, 2015, 2017). Bisherige Studien (z.B. Urton, Wilbert & Hennemann, 2014) zeigen auf, dass Lehrpersonen mit einer hohen Selbstwirksamkeitsüberzeugung eher dazu neigen, sich herausfordernden pädagogischen Settings zu stellen, erfolgreicher im Umgang mit Stresssituationen und daraus resultierend, seltener Burnout-gefährdet sind (z.B. Klassen & Chiu, 2011; Dauber & Döring-Seipel, 2010; Schmitz, 1999). Ferner gestalten sie ihre Stunden effizienter und bringen lernschwachen SchülerInnen mehr Geduld und Zuwendung entgegen (z.B. Kocher, 2014; Schwarzer & Jerusalem, 2002). Diese positiven Effekte lassen vermuten, dass der Glaube an die eigenen Fähigkeiten eine erfolgreiche Klassenführung begünstigt, die wiederum dazu dient „eine Umwelt zu schaffen, die förderlich ist für das akademische und sozial-emotionale Lernen”, indem das Wohlbefinden und die Gesundheit von SchülerInnen und Lehrpersonen gestärkt oder zumindest nicht gemindert wird (Lenske & Mayr, 2015).

Die Ergebnisse aus Phase A belegen erstens, dass zwischen Selbstwirksamkeit und Lehrer-Selbstwirksamkeit statistisch relevante Zusammenhänge bestehen. Zweitens haben, bezogen auf die Selbsteinschätzungen, Selbstwirksamkeit und Lehrer-Selbstwirksamkeit Einfluss auf eine erfolgreiche Klassenführung. Andererseits wird dieser Einfluss durch die Fremdeinschätzungen (externe EvaluatorInnen) in Phase A nicht bestätigt (Seethaler, 2012; 2017). Ziel der Untersuchung in Phase B ist es, zu überprüfen, inwieweit sich die Merkmale Selbstwirksamkeit, Lehrer-Selbstwirksamkeit sowie weitere Persönlichkeitsmerkmale in den ersten Berufsjahren verändert haben und welchen Einfluss diese Dispositionen im Berufsfeld auf eine erfolgreiche Klassenführung (Selbst- und Fremdeinschätzungen) ausüben. Zusätzlich wird, um die Parameter erfolgreicher Klassenführung noch stärker zu differenzieren, das „Pädagogische Unterrichtswissen” (PUW – König & Blömeke, 2010) sowie das „Lehrerwissen über Klassenführung“ (Kurz & Lenske, 2016) erhoben, um zu beforschen, inwieweit dieses die Klassenführungsqualitäten in der Selbst- und Fremdeinschätzung mittels Linzer Diagnosebogen zur Klassenführung (LDK) (Mayr, Eder, Fartacek & Lenske, 2013) beeinflusst. Dazu werden wieder, neben den Selbsteinschätzungen, für die Fremdeinschätzungen zur Klassenführung die SchülerInnen einbezogen. Des Weiteren ist es Ziel, qualitativ zu erheben, wie die Inhalte und die Qualität des Lehramtsstudiums seitens der Befragten retrospektiv bewertet werden und welche Parameter für die Entwicklung ihrer Klassenführungsqualitäten verantwortlich gemacht werden können.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Klug, Julia Loretta; Dr.
Projektleitung intern
Klug, Julia; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Menschen, die Dinge aufschieben, erzielen nicht nur schlechtere Leistungen, sondern brechen auch häufiger ihr Studium ab als Menschen, die weniger zögern. In mehreren Studien wurde ein negativer Zusammenhang mit dem psychischen Wohlbefinden (z. B. Stress, Angstzustände und Depressionen) nachgewiesen (Lay, 1986; Steel, 2007). Prokrastination wird in der Regel als Ergebnis einer fehlgeschlagenen Selbstregulierung angesehen (Steel, 2007). Persönliche Faktoren wie Persönlichkeit, Selbstregulierung und selbstregulierte Lernfähigkeiten (Ferrari, 2010; Senécal, 1995; Wolters, 2003) sowie kontextspezifische Faktoren wie Lehrermerkmale, Aufgabenmerkmale und Kursgestaltung (z. B. Ackermann & Gross, 2005) wurden als Faktoren identifiziert, die diese Selbstregulierungsfehler beeinflussen.Online-Lernen birgt ein besonders hohes Risiko für Prokrastination. Das hohe Maß an Autonomie in Verbindung mit begrenzter Kontrolle durch die Lehrenden stellt hohe Anforderungen an die Selbstregulierung der Lernenden. Die tatsächlichen Erkenntnisse über Unterschiede im Prokrastinationsverhalten von Lernenden in Präsenzkursen im Vergleich zu Online-Kursen sind jedoch nicht eindeutig. Online-Lernen und die Vermeidung von Prokrastination im Hochschulbereich Online-Lernen und damit Studienabbrüche im Hochschulbereich sind auch für die Lehrerausbildung relevant, insbesondere in Zeiten, in denen es an Lehrkräften mangelt. Mehr Wissen über Prokrastination im Online-Lernen kann uns helfen, Online-Kurse in der Lehrerausbildung zu verbessernBislang gibt es keine umfassende Metastudie zum Thema Prokrastination in Online-Kursen. Das geplante systematische Review zielt daher genau darauf ab: eine systematische Untersuchung des Themas und der aktuellen Literatur dazu. Es wird ein systematisches Review der Literatur zum Thema Prokrastination in Online-Kursen im Hochschulbereich der letzten zehn Jahre durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
People who procrastinate not only perform less well, but also drop out of their studies more often than people who procrastinate less. In several studies, a negative correlation with psychological well-being (e.g. stress, anxiety and depression) has been demonstrated (Lay, 1986; Steel, 2007). Procrastination is usually seen as the result of failed self-regulation (Steel, 2007). Personal factors such as personality, self-regulation and self-regulated learning skills (Ferrari, 2010; Senécal, 1995; Wolters, 2003) and context-specific factors such as teacher characteristics, task characteristics and course design (e.g. Ackermann & Gross, 2005) have been identified as factors influencing these failures in self-regulation.
Online learning harbours a particularly high risk of procrastination. The high level of autonomy combined with limited control trough instructors places high demands on learners‘ self-regulation. However, the actual evidence on differences in the procrastination behaviour of learners in face-to-face compared to online courses is inconclusive. Online learning and preventing procrastination in higher education online learning and thus higher education dropout is also relevant for teacher education, especially in times, when teachers are lacking. More knowledge about procrastination in online learning can help us to ameliorate online courses in teacher education
To date, no comprehensive meta-study on procrastination in online courses exists. The planned systematic review therefore aims to do just that: a systematic examination of the topic and its current literature. A systematic review of the literature on procrastination in higher education online courses over the past ten years will be carried out.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Silva, Jorge Nuno;
Projektleitung intern
Musilek-Hofer, Monika; Hochschulprofessorin Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Aus der unterschiedlichen Sichtweise und Expertise von Mathematik- und Spieldidaktikern erschließen wir Strategiespiele für den Unterricht in der Primarstufe. Der Fokus liegt dabei auf Spielen, die man auf 8 mal 8 Feldern – also auf einem Schachbrett – spielen kann. Eine wesentliche Anforderung an die Spiele, die im Rahmen des Projekts verwendet werden, liegt darin, dass sie ganz einfache Regeln haben, die sich in kürzester Zeit vermitteln lassen. Von Spiel zu Spiel sammeln Kinder Erfahrungen, können idealerweise selbständig Strategien entwickeln und diese dann sehr gezielt einsetzen. Während des Projekts erforschen wir, wie Kinder diese Muster und Strategien für die Spiele entdecken, entwickeln Materialien für Lehrkräfte und arbeiten an einem Design für ein Exhibit für das Haus der Mathematik, das als Basis das 8 mal 8 Brett hat.
Beschreibung (engl.)
8×8 (eight by eight) brings together pedagogues, mathematicians, and game experts. Jointly, we are exploring the pedagogical possibilities of simple strategy games for primary school education. We want to promote mathematical, logical, and meta-cognitive skills of children through the use of games.

This project follows previous experience related to games and education like the CHAMPS Erasmus+Project, 2017-2019. We are using a simple Chess/Checkers board, but are introducing a broad range of simple ludic activities to teach games that offer great depth. Our goal is to empower children to discover patterns and possible strategies by themselves. These games can be played with simple materials and, in some cases, even with just pen and paper, which makes them ideal to be explored in the classroom and at home.

Take Slimetrail as an example (you can play it on the left). Two players take turns moving the same piece (here in purple). A move is to an orthogonally or diagonally adjacent square that has not been occupied before. Whoever brings the piece to his or her corner, wins. If you cannot play, because it is your turn and the piece is blocked, you lose.

8×8 has started on 16 September 2019. The project is coordinated by the Portuguese mathematics association Ludus. The partners are the Haus der Mathematik at the University College of Teacher Education Vienna, the regional school administration Académie de Créteil near Paris, and the education and training consultancy ChessPlus in London.

Through feedback based on classroom observation and the response from teachers, we are researching how to best use these games. We are also developing a manual and training for primary school teachers. These will result in two documents which will be freely available for download (you can find a preselection of rules below). You can help us by spreading and using these games!

Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Strasser, Thomas;
Projektleitung intern
Hofmann-Reiter, Sabine; Mag. Dr. OStR
Knecht, Harald; BEd BA MA MA Prof.
Kulhanek-Wehlend, Gabriele; Hochschulprofessorin Mag. Dr. BEd OStR
Strasser, Thomas; Univ. Lektor Hochschulprofessor Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Ziel des Forschungsprojektes ist es, selbstorganisiertes Lernen in den Fokus der Ausbildung im Bereich der Schulpraktischen Studien von Lehramtsstudierenden zu setzen. Ausgehend von den theoretischen Überlegungen und den wissenschaftlichen Diskurs über Blended-Learning-Settings mittels Mahara-ePortfolios, sollen Studierende zu Initiatoren und Organisatoren ihrer eigenen, reflektierten Lernprozesse werden. Da ein Großteil der Studierenden im Rahmen des Forschungsprojektes das Unterrichtfach Englisch belegen, liegt ein explizites Forschungsinteresse in der Rolle des Fremdsprachenerwerbs bei EFL-Studierenden mithilfe von ePortfolios. Durch sorgfältige Dokumentation und Online-Umfragen sollen neben dem technisch-administrativen Aufwand, auch Usability und die methodisch-didaktische Vielseitigkeit von Mahara überprüft werden.
Beschreibung (engl.)
The focus of this RP is on self-organized learning in student teacher courses and practical studies at the Vienna University College of Teacher Education. Based on theoretical approaches and the current academic discourse concerning Blended Learning settings using Mahara ePortfolios, student teachers should become initiators and organizers of their own reflected learning processes. Due to the fact that the major part of the student teachers within the context of the research project take English as their main subject, there is an explicit interest in analyzing the role of EFL-acquisition with the help of ePortfolios. Next to technical and administrative efforts, Mahara’s usability and methodological versatility shall be examined through continuous documentation and online-questionnaires,
URL
Bericht